DJI Kamera: die Top 3 im Vergleich
DJI baut drei sehr unterschiedliche Kameras, die sich im Namen kaum unterscheiden – im Einsatz aber schon. Die eine klemmt man sich an die Mütze, die zweite hält man in der Hand, die dritte schraubt man an den Helm.
Entscheidend sind Sensorgröße, Stabilisierung und Akkulaufzeit. Alle drei filmen in 4K, nehmen in 10 Bit mit D-Log M auf und lassen sich direkt mit DJI-Mikrofonen verbinden.
So ist dieser Vergleich entstanden
Das ist ein objektiver Vergleich auf Datenbasis, kein eigener Test: Ich habe diese Geräte nicht selbst in der Hand gehabt. Verglichen werden die Angaben der Hersteller und die Produktdaten von Amazon, dazu der Stand der Verfügbarkeit. Wo ich ein Gerät selbst getestet habe, findest du das in den Produktbewertungen.
Das Video zum Vergleich
Die drei Modelle im Überblick
Die Tabelle lässt sich seitlich scrollen.
| DJI Osmo Nano | DJI Osmo Pocket 3 | DJI Osmo Action 5 Pro | |
|---|---|---|---|
| Einordnung | POV und Compact Action | Gimbal-Vlogging | Adventure Combo |
| Sensor und Auflösung | 1/1,3 Zoll (4K/60 fps) | 1 Zoll Sensor (4K/120 fps) | 1/1,3 Zoll (4K/120 fps) |
| Stabilisierung | elektronisch | 3-Achsen mechanisch (Gimbal) | 360° HorizonSteady (RockSteady) |
| Akku und Speicher | 200 Minuten Laufzeit (128 GB intern) | ca. 166 Minuten (SD-Karte nötig) | 240 Minuten Laufzeit (12 h mit 3 Akkus) |
| Wasserdichtigkeit | bis 10 m wasserdicht (Vision Dock nur spritzwassergeschützt nach IPX4) | nicht wasserdicht | wasserdicht bis 20 m |
| Besonderheiten | 143° Ultraweitwinkel, 128 GB interner Speicher, 2 Mikrofon-Anschlüsse, ideal für POV und Alltag | 2-Zoll drehbarer Touchscreen, 10-Bit D-Log M Farbprofil, mechanische Stabilisierung, ideal für Vlogging | 2 x OLED-Touchscreens, DJI Mic Direktverbindung, Adventure Combo mit 3 Akkus, ideal für Extremsport |
| Hauptvorteil | lange Laufzeit (200 Minuten) und integrierter Speicher | großer 1-Zoll-Sensor und drehbarer Bildschirm | robuste Bauweise (20 m wasserdicht) und umfangreiches Zubehör in der Combo |
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Werte aus der Vergleichstabelle des Videos. Bei der Wasserdichtigkeit der Osmo Nano gilt die Herstellerangabe von DJI (10 Meter), die im Video abweichend als „nicht wasserdicht“ steht. * Affiliate-Link. Ich erhalte eine Provision, für dich bleibt der Preis gleich.
DJI Osmo Nano: 124 Gramm für die Ich-Perspektive
Die Osmo Nano ist die kleinste und leichteste der drei: 124 Gramm, magnetisch, mit Hutclip und Trageband im Lieferumfang. Sie ist dafür gemacht, getragen zu werden – am Kopf, an der Brust, am Halsband des Hundes.
Der 1/1,3-Zoll-Sensor nimmt in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde auf, der Bildwinkel beträgt 143 Grad. Damit fällt bei der Ich-Perspektive nichts aus dem Bild, was sonst am Rand verschwindet.
Beim Speicher ist sie am unkompliziertesten: 128 Gigabyte sind eingebaut, eine microSD-Karte lässt sich ergänzen. Es braucht also keine Karte zum Start – bei Actionkameras sonst der erste Zusatzkauf.
Die Akkulaufzeit gibt DJI mit bis zu 200 Minuten an. Wasserdicht ist die Kamera bis zehn Meter, das Vision Dock mit Display ist gegen Spritzwasser nach IPX4 geschützt. 10 Bit und D-Log M erlauben ernsthafte Farbkorrektur in der Nachbearbeitung, zwei Mikrofone lassen sich direkt anschließen.
Dafür spricht
- Mit 124 g die leichteste, magnetisch tragbar
- 143° Ultraweitwinkel in 4K/60
- 128 GB Speicher bereits eingebaut
- Bis 200 Minuten Akku, bis 10 m wasserdicht
Das schränkt ein
- Display nur über das Vision Dock
- Kleinerer Sensor als die Pocket 3

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DJI Osmo Nano Standard Combo (128 GB)
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DJI Osmo Pocket 3: 1-Zoll-Sensor und echter Gimbal
Die Pocket 3 ist die Kamera für alle, die sich selbst filmen. Sie hat als einzige der drei einen echten mechanischen Drei-Achsen-Gimbal – die Kamera wird also physisch ausgeglichen, nicht nur im Bild zurechtgerechnet. Der Unterschied zeigt sich beim Gehen, Tanzen oder Verfolgen von Kindern und Haustieren.
Ihr 1-Zoll-CMOS ist der mit Abstand größte Sensor im Vergleich. Mehr Sensorfläche heißt mehr Licht, und das zeigt sich bei Abendaufnahmen, Sonnenuntergängen und Innenräumen deutlich. Aufgenommen wird in 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde – genug für Zeitlupen.
Der Zwei-Zoll-Touchscreen lässt sich drehen: quer für YouTube, hochkant für Social Media. Und beim Drehen schaltet die Kamera ein, was die Bedienung auf einen Handgriff reduziert.
ActiveTrack 6.0 hält das Motiv im Bild, auch wenn die Kamera auf einem Stativ steht und man sich bewegt. Über DJI OsmoAudio lassen sich zwei DJI-Mic-2- oder Mic-Mini-Sender direkt verbinden – ohne Empfänger, ohne Kabel.
Dafür spricht
- 1-Zoll-Sensor – der größte im Vergleich
- Mechanischer 3-Achsen-Gimbal
- 4K mit bis zu 120 fps
- Drehbarer Touchscreen und ActiveTrack 6.0
Das schränkt ein
- Nicht als wasserdicht ausgewiesen
- Mit 179 g die schwerste der drei

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DJI Osmo Pocket 3 Vlogging-Kamera
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DJI Osmo Action 5 Pro: bis 20 Meter tief, vier Stunden Akku
Die Action 5 Pro ist die robusteste der drei: wasserdicht bis 20 Meter – doppelt so tief wie die Nano – und mit bis zu vier Stunden Akkulaufzeit die ausdauerndste. Die Adventure Combo enthält zudem drei Akkus, sodass ein ganzer Drehtag ohne Steckdose möglich ist.
Der 1/1,3-Zoll-Sensor ist auf schwaches Licht ausgelegt; DJI nennt ausdrücklich nächtliche Radtouren als Einsatzgebiet. Ein 4-Nanometer-Chip übernimmt die Motivverfolgung und hält bewegte Objekte im Bild, wahlweise im Format 16:9 oder 9:16.
Stabilisiert wird elektronisch über 360° HorizonSteady: Der Horizont bleibt waagerecht, auch wenn sich die Kamera dreht – für Motorrad, Ski und Mountainbike der entscheidende Unterschied zu einer normalen Bildstabilisierung.
Zwei OLED-Touchscreens erlauben das Einrichten des Bildes von vorn und von hinten. Auch hier lässt sich ein DJI-Mikrofon direkt ohne Empfänger verbinden.
Dafür spricht
- Wasserdicht bis 20 m
- Bis zu 4 Stunden Akku, drei Akkus im Set
- 360° HorizonSteady hält den Horizont gerade
- Zwei OLED-Touchscreens
Das schränkt ein
- Kein mechanischer Gimbal
- Kleinerer Sensor als die Pocket 3

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DJI Osmo Action 5 Pro Adventure Combo
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Welches Modell passt zu wem?
Wenn Du Dich selbst filmst – Vlogs, Reisen, Familienfeiern –, ist die Osmo Pocket 3 die richtige Wahl: 1-Zoll-Sensor, echter Gimbal und ein drehbarer Bildschirm, der hochkant genauso funktioniert wie quer.
Für Sport, Wasser und lange Drehtage ist die Action 5 Pro gemacht: 20 Meter wasserdicht, vier Stunden Akku, drei Akkus im Set und ein Horizont, der immer gerade bleibt.
Die Osmo Nano ist die Wahl, wenn die Kamera möglichst wenig auffallen soll: 124 Gramm, magnetisch, 143 Grad Bildwinkel und 128 Gigabyte bereits an Bord.
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Häufige Fragen
Welche DJI-Kamera eignet sich für Vlogs?
Die Osmo Pocket 3 – sie hat den größten Sensor, einen mechanischen Gimbal und einen drehbaren Touchscreen für Hoch- und Querformat.
Welche ist am besten für Sport geeignet?
Die Osmo Action 5 Pro: wasserdicht bis 20 Meter, bis zu vier Stunden Akku und 360° HorizonSteady, das den Horizont auch bei Drehungen waagerecht hält.
Was bringt ein 1-Zoll-Sensor?
Er fängt mehr Licht ein als die kleineren 1/1,3-Zoll-Sensoren. Das macht sich bei Aufnahmen am Abend, in Innenräumen und bei Sonnenuntergängen bemerkbar.
Braucht man eine Speicherkarte?
Bei der Osmo Nano nicht: 128 Gigabyte sind eingebaut und lassen sich per microSD erweitern. Die Osmo Pocket 3 braucht eine SD-Karte, die Action 5 Pro kommt in der Adventure Combo mit drei Akkus.
Lassen sich externe Mikrofone anschließen?
Ja, alle drei verbinden sich direkt mit DJI-Mikrofonen. Pocket 3 und Action 5 Pro nehmen DJI Mic 2 oder Mic Mini ohne Empfänger an, die Osmo Nano unterstützt zwei Mikrofone gleichzeitig.
