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Drohne für Kinder: die Top 3 im Vergleich

Bei Mini-Drohnen für Kinder entscheidet nicht die Kamera, sondern ob das Fliegen auf Anhieb klappt. Drei Funktionen machen den Unterschied: Start und Landung per Knopfdruck, Höhehalten, damit die Drohne beim Loslassen der Hebel in der Luft stehen bleibt, und ein Propellerschutz, der Crashs verzeiht.

Keines der drei Modelle hat eine Kamera – der zweite Punkt, an dem bei Drohnen die EU-Registrierungspflicht greift. Ein Startgewicht nennt allerdings keiner der drei Hersteller. Unterschiede gibt es bei den Flughilfen, der Zahl der Akkus und beim Zubehör.

So ist dieser Vergleich entstanden

Das ist ein objektiver Vergleich auf Datenbasis, kein eigener Test: Ich habe diese Geräte nicht selbst in der Hand gehabt. Verglichen werden die Angaben der Hersteller und die Produktdaten von Amazon, dazu der Stand der Verfügbarkeit. Wo ich ein Gerät selbst getestet habe, findest du das in den Produktbewertungen.

Das Video zum Vergleich

Die drei Modelle im Überblick

Die Tabelle lässt sich seitlich scrollen.

Skeufy Mini-DrohneGoldHive Mini-DrohneAVIALOGIC Q9s
Einordnungdrei Akkus, acht WechselflügelHöhehalten, 30 Minuten FlugspaßHöhehalten und Kopflos-Modus
Altersempfehlungab 6 Jahren (Herstellerangabe)ab 6 Jahren (Herstellerangabe)keine Altersangabe des Herstellers
FlughilfenStart und Landung per Taste, 360-Grad-Salto, KreisflugHöhehalten, Start per Taste, 360-Grad-Salto, Ringflug, TempostufenHöhehalten, Kopflos-Modus, Not-Stopp, drei Tempostufen
Flugzeit und Akkusdrei Akkus, je acht bis zehn Minutendrei Akkus, je rund zehn Minuten (30 zusammen)zwei Akkus, je rund sieben Minuten
Größe und Propellerschutz11 x 11 x 3,5 cm (Schutzringe rundum)11 x 11 x 3,5 cm (Schutzringe rundum)17,5 x 17,5 x 5,1 cm (vier Propellerabdeckungen)
LieferumfangFernsteuerung, drei Akkus, vier Ersatzpropeller, USB-C-KabelFernsteuerung, drei Akkus, Ersatzflügel, USB-C-KabelFernsteuerung, zwei Akkus, Ersatzpropeller
Gehäusestoßfestes ABS mit Schutzringencrashfestes ABS mit Schutzringenelastisches ABS mit vier Propellerabdeckungen
BesonderheitenStart und Landung per Knopfdruck, 360-Grad-Salto und Kreisflug, acht Flügel in zwei Farben zum Wechseln, Laden über USB-C in 40 MinutenHöhehalten lässt die Drohne von allein in der Luft stehen, sechs LED-Farben, 360-Grad-Salto und einstellbares Tempo, Laden über USB-C in 40 MinutenHöhehalten, Kopflos-Modus und Not-Stopp über eine Taste, blaue und grüne LED-Lichter in vier Schutzrahmen, drei Anzeigemodi
Geeignet fürwer eine robuste Einsteigerdrohne mit langem Spielspaß suchtwer eine Drohne sucht, die beim Loslassen der Hebel stehen bleibtwer die Steuerung an der eigenen Blickrichtung ausrichten will
Amazon AngebotZum Angebot*Zum Angebot*Zum Angebot*

Werte aus der Vergleichstabelle des Videos, ergänzt um Hersteller- und Produktangaben von Amazon. * Affiliate-Link. Ich erhalte eine Provision, für dich bleibt der Preis gleich.

Skeufy: drei Akkus und acht Wechselflügel

Die Skeufy startet und landet per Knopfdruck – für Kinder der entscheidende Punkt, weil damit die beiden schwierigsten Momente eines Flugs wegfallen. Dazu kommen 360-Grad-Salto und Kreisflug, beides ebenfalls auf Tastendruck.

Drei Wechselakkus mit je acht bis zehn Minuten Flugzeit gehören zum Set, geladen wird über USB-C in rund 40 Minuten. Das ist der übliche Kompromiss bei Drohnen dieser Größe: kurze Flüge, dafür schneller Akkuwechsel statt Wartezeit.

Acht Flügel in zwei Farben lassen sich abnehmen und tauschen – praktisch, weil die Flügel das Teil sind, das bei Abstürzen zuerst leidet. Das Gehäuse besteht aus stoßfestem ABS mit Schutzringen rundum, vier Ersatzpropeller liegen bei.

Dafür spricht

  • Start und Landung per Taste
  • Drei Akkus für acht bis zehn Minuten je Flug
  • Acht Wechselflügel in zwei Farben
  • Vier Ersatzpropeller im Lieferumfang

Das schränkt ein

  • Kein Höhehalten wie bei den beiden anderen
  • Kurze Einzelflugzeit von acht bis zehn Minuten
Skeufy Mini-Drohne

Hier bekommst du das Gerät

Skeufy Mini-Drohne

GoldHive: bleibt beim Loslassen in der Luft stehen

Das Höhehalten ist bei dieser Drohne das Argument: Lässt das Kind die Hebel los, bleibt sie auf ihrer Höhe stehen, statt abzusacken. Für die ersten Flugversuche nimmt das den meisten Druck aus der Situation.

Drei Akkus mit je rund zehn Minuten ergeben etwa 30 Minuten Flugzeit am Stück – der höchste Wert der drei. Geladen wird über USB-C in rund 40 Minuten, Ersatzflügel liegen bei.

Sechs LED-Farben, 360-Grad-Salto, Ringflug und einstellbare Tempostufen runden das Paket ab. Das Tempo lässt sich damit an das Können des Kindes anpassen – innen auf der niedrigsten Stufe, draußen schneller.

Dafür spricht

  • Höhehalten für einfache erste Flüge
  • Längste Gesamtflugzeit mit rund 30 Minuten
  • Einstellbare Tempostufen
  • Sechs LED-Farben und 360-Grad-Salto

Das schränkt ein

  • Kein Kopflos-Modus
  • Keine Not-Stopp-Taste
GoldHive Mini-Drohne

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GoldHive Mini-Drohne

AVIALOGIC Q9s: Kopflos-Modus und Not-Stopp

Der Kopflos-Modus ist die Besonderheit der Q9s: Die Steuerung richtet sich nicht nach der Ausrichtung der Drohne, sondern nach der Blickrichtung des Piloten. Vorwärts heißt damit immer „weg von mir“ – das nimmt Anfängern die häufigste Fehlerquelle.

Dazu kommen Höhehalten und ein Not-Stopp über eine Taste, mit dem sich die Propeller sofort anhalten lassen. Drei Tempostufen sind wählbar, blaue und grüne LED-Lichter sitzen in vier Schutzrahmen.

Mit 17,5 × 17,5 Zentimetern ist die Q9s die größte der drei, das elastische ABS-Gehäuse mit vier Propellerabdeckungen steckt Stöße weg. Zwei Akkus mit je rund sieben Minuten gehören zum Lieferumfang – weniger als bei den beiden anderen.

Dafür spricht

  • Kopflos-Modus richtet die Steuerung am Piloten aus
  • Not-Stopp über eine Taste
  • Höhehalten und drei Tempostufen
  • Vier Propellerabdeckungen am größten Gehäuse

Das schränkt ein

  • Nur zwei Akkus mit je rund sieben Minuten
  • Keine Altersangabe des Herstellers
  • Größte Bauform der drei
AVIALOGIC Q9s

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AVIALOGIC Q9s

Welches Modell passt zu wem?

Für den ersten Flugversuch ist die GoldHive die naheliegende Wahl: Das Höhehalten lässt die Drohne stehen, sobald die Hebel losgelassen werden, und mit drei Akkus kommt man auf rund 30 Minuten – der längste Spielspaß der drei.

Die Skeufy punktet beim Zubehör: acht Wechselflügel in zwei Farben, vier Ersatzpropeller und drei Akkus. Wer damit rechnet, dass die Drohne öfter unsanft landet, hat hier am meisten Ersatz im Karton.

Die AVIALOGIC Q9s ist die Wahl für alle, denen der Kopflos-Modus wichtig ist – die Steuerung folgt der eigenen Blickrichtung statt der Drohnenausrichtung. Dafür muss man mit zwei Akkus und je rund sieben Minuten auskommen.

Weitere Vergleiche aus Technik & Unterhaltung

Alle weiteren Vergleiche findest du in der Übersicht Top 3 Vergleiche.

Häufige Fragen

Ab welchem Alter sind die Drohnen geeignet?

Skeufy und GoldHive geben ab sechs Jahren an. AVIALOGIC nennt für die Q9s kein Alter, die Amazon-Angabe lautet „alle Altersstufen“.

Was bedeutet Höhehalten?

Die Drohne hält ihre Flughöhe selbstständig, sobald die Hebel losgelassen werden, statt abzusacken. GoldHive und AVIALOGIC haben es, die Skeufy nicht.

Was ist der Kopflos-Modus?

Die Steuerbefehle richten sich nach der Blickrichtung des Piloten statt nach der Ausrichtung der Drohne. „Vorwärts“ bedeutet damit immer „weg von mir“ – das erspart Anfängern das Umdenken, wenn die Drohne auf sie zufliegt. Nur die AVIALOGIC Q9s bietet das.

Wie lange fliegen die Drohnen?

Pro Akku sind es sieben bis zehn Minuten. Skeufy und GoldHive legen drei Akkus bei, AVIALOGIC zwei – in Summe rund 24 bis 30 Minuten bei den ersten beiden, rund 14 Minuten bei der Q9s.

Müssen die Drohnen registriert werden?

In der EU muss sich als Betreiber registrieren, wer eine Drohne ab 250 Gramm Startgewicht fliegt oder eine mit Kamera an Bord hat. Keines der drei Modelle hier hat eine Kamera. Ein Startgewicht nennen die Hersteller nicht – wer sichergehen will, wiegt die Drohne vor dem ersten Flug nach.