Anker SOLIX Powerstation: die Top 3 im Vergleich
Anker deckt mit der SOLIX-Reihe eine große Spanne ab – von der Powerbank im Rucksackformat bis zur Notstromversorgung für die Wohnung. Die Modellnamen verraten dabei wenig: C300 DC und C300 haben dieselbe Kapazität, aber grundverschiedene Anschlüsse.
Entscheidend sind drei Fragen: Brauchst Du eine echte Steckdose oder reichen USB-Anschlüsse? Wie viel Kapazität in Wattstunden ist nötig? Und wie schnell muss das Gerät wieder voll sein?
So ist dieser Vergleich entstanden
Das ist ein objektiver Vergleich auf Datenbasis, kein eigener Test: Ich habe diese Geräte nicht selbst in der Hand gehabt. Verglichen werden die Angaben der Hersteller und die Produktdaten von Amazon, dazu der Stand der Verfügbarkeit. Wo ich ein Gerät selbst getestet habe, findest du das in den Produktbewertungen.
Das Video zum Vergleich
Die drei Modelle im Überblick
Die Tabelle lässt sich seitlich scrollen.
| Anker SOLIX C300 DC | Anker SOLIX C300 | Anker SOLIX C1000 Gen 2 | |
|---|---|---|---|
| Kapazität | 288 Wh (LiFePO4) | 288 Wh (LiFePO4) | 1.024 Wh (LiFePO4) |
| Ausgangsleistung | 300 W über DC und USB (keine Steckdose) | 300 W über 2 Steckdosen (600 W Spitze) | 2.000 W Dauer (3.000 W Spitze) |
| Anschlüsse | 7 Ports (1 x KFZ 120 W, 2 x USB-C 140 W, 1 x USB-C 100 W, 1 x USB-C 15 W, 2 x USB-A 12 W) | 7 Ports (2 x AC, 1 x KFZ 120 W, 1 x USB-C 140 W, 1 x USB-A 12 W) | 9 Ports |
| Ladedauer am Netz | über USB-C bidirektional | 80 % in ca. 50 Minuten | voll in 49 Minuten (HyperFlash, 1.600 W) |
| Solar | 100-W-Panel (nicht kompatibel mit SOLIX PS30) | 80 % in 2,5 Stunden mit 100-W-Panel | bis 600 W Solareingang, voll in 1,8 Stunden |
| Akku und Garantie | LiFePO4, 3 Jahre Garantie | LiFePO4, bis 3.000 Zyklen, 5 Jahre Garantie | LiFePO4, 4.000 Zyklen mit mind. 80 % Restkapazität |
| Gewicht und Lautstärke | besonders kompakt (30 % kleiner als vergleichbare Modelle) | 4,13 kg (25 dB in 1 m Abstand) | 11,3 kg |
| Empfohlen für | mobiles Arbeiten, Reisen und Wanderungen | Zelt-Camping, Festivals und Outdoor | Notstrom im Haus, Wohnmobil und Power-User |
| Amazon Angebot | Zum Angebot* | Zum Angebot* | Zum Angebot* |
Werte aus der Vergleichstabelle des Videos, ergänzt um die Herstellerangaben zu den verlinkten Modellen. * Affiliate-Link. Ich erhalte eine Provision, für dich bleibt der Preis gleich.
Anker SOLIX C300 DC: die Powerbank-Variante ohne Steckdose
Die C300 DC ist die Variante ohne Steckdose: Sie gibt ihre 288 Wattstunden ausschließlich über USB und den Zigarettenanzünder ab. Damit ist sie rund 30 Prozent kompakter als vergleichbare Powerstationen – für Rucksack, Fotoausrüstung und Laptop die praktischere Bauform.
Sieben Anschlüsse stehen bereit: ein KFZ-Anschluss mit 120 Watt, zwei USB-C mit 140 Watt, ein USB-C mit 100 Watt, ein USB-C mit 15 Watt und zwei USB-A mit 12 Watt. Die beiden 140-Watt-Ports arbeiten in beide Richtungen – sie laden also auch das Gerät selbst wieder auf.
Der LiFePO4-Akku ist auf lange Nutzung ausgelegt, dazu kommen Temperaturkontrolle und Stoßfestigkeit. Anker gibt drei Jahre Herstellergarantie.
Zum Nachladen unterwegs eignet sich ein 100-Watt-Solarpanel von Anker – ausdrücklich nicht kompatibel ist das Anker SOLIX PS30. Ein Trageriemen lässt sich anbringen, gehört aber nicht zum Lieferumfang. Amazon führt dieses Angebot inzwischen unter der Bezeichnung C300X DC; prüfe daher vor dem Kauf, welches Modell auf der Produktseite steht.
Dafür spricht
- 30 % kompakter als vergleichbare Modelle
- Zwei USB-C mit 140 W, bidirektional
- Sieben Anschlüsse für Laptop, Kamera und Handy
- LiFePO4 mit 3 Jahren Garantie
Das schränkt ein
- Keine Steckdose – nur DC und USB
- Trageriemen nicht im Lieferumfang
- Angebotsbezeichnung bei Amazon inzwischen abweichend

Hier bekommst du das Gerät
Anker SOLIX C300 DC Powerstation
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Anker SOLIX C300: gleiche Kapazität, aber mit zwei Steckdosen
Die C300 hat dieselben 288 Wattstunden wie die DC-Variante, bringt aber zwei echte Steckdosen mit 300 Watt Dauerleistung und 600 Watt Spitzenleistung mit. Damit lassen sich auch Geräte betreiben, die keinen USB-Anschluss haben – vom Laptop-Netzteil bis zur Kühlbox.
Beim Laden ist sie die unkomplizierteste: 80 Prozent in 50 Minuten an der Steckdose, 80 Prozent in 2,5 Stunden über ein 100-Watt-Solarpanel. Der 140-Watt-USB-C-Port lädt ebenfalls in beide Richtungen.
Der LiFePO4-Akku hält bis zu 3.000 Zyklen – bei einer Ladung pro Tag also rund zehn Jahre. Anker gibt hier fünf Jahre Garantie, zwei Jahre mehr als bei der DC-Variante.
Mit 4,13 Kilogramm ist sie gut zu tragen, und mit 25 Dezibel in einem Meter Abstand die leiseste Angabe im Vergleich – im Zelt oder im Schlafzimmer ein echter Unterschied. Ein Trageriemen lässt sich befestigen.
Dafür spricht
- Zwei Steckdosen mit 300 W, 600 W Spitze
- 80 % in 50 Minuten am Netz, 2,5 Stunden per Solar
- Bis 3.000 Zyklen und 5 Jahre Garantie
- Nur 4,13 kg und 25 dB Betriebsgeräusch
Das schränkt ein
- Weniger USB-Anschlüsse als die DC-Variante
- 300 W reichen nicht für Wasserkocher oder Heizgeräte

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Anker SOLIX C300 Powerstation
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Anker SOLIX C1000 Gen 2: 2.000 Watt für die Notstromversorgung
Die C1000 Gen 2 spielt in einer anderen Liga als die beiden 300-Watt-Modelle: 2.000 Watt Dauerleistung, 3.000 Watt in der Spitze. Damit laufen Wasserkocher, Mikrowelle und Werkzeug, an denen die kleinen Geschwister scheitern.
Neun Anschlüsse erlauben, alle Geräte gleichzeitig zu versorgen. Für die Notstromversorgung bei Stromausfall oder für Handwerker ohne Baustrom ist das die einzige der drei, die infrage kommt.
Geladen wird über HyperFlash mit 1.600 Watt: in 49 Minuten voll, aktivierbar über die Anker-App. Der Solareingang nimmt bis zu 600 Watt an, damit ist sie in 1,8 Stunden voll.
Bei Stromausfall schaltet sie in unter zehn Millisekunden um – Router, NAS oder CPAP-Gerät laufen weiter, statt neu zu starten. Der LiFePO4-Akku ist auf 4.000 Ladezyklen ausgelegt und soll danach noch mindestens 80 Prozent seiner Kapazität haben. Im TOU-Modus lassen sich Lade- und Entladezeiten planen.
Dafür spricht
- 2.000 W Dauerleistung, 3.000 W Spitze
- Neun Anschlüsse für alle Geräte gleichzeitig
- In 49 Minuten voll geladen, 600 W Solareingang
- USV-Umschaltung unter 10 ms
Das schränkt ein
- Mit rund 11,3 kg deutlich schwerer
- Schnellladung nur über die App aktivierbar
- Braucht mehr Stellfläche als die C300

Hier bekommst du das Gerät
Anker SOLIX C1000 Gen 2 Powerstation
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Welches Modell passt zu wem?
Für Laptop, Kamera und Handy im Rucksack ist die C300 DC die richtige: kompakt, sieben Anschlüsse und zwei USB-C mit 140 Watt – eine Steckdose braucht man dafür nicht.
Die C300 ist der beste Allrounder fürs Camping: gleiche Kapazität, aber zwei echte Steckdosen, in 50 Minuten zu 80 Prozent geladen, 4,13 Kilogramm leicht und mit fünf Jahren Garantie.
Wenn es um Notstrom, Werkzeug oder Küchengeräte geht, führt an der C1000 Gen 2 kein Weg vorbei: 2.000 Watt Dauerleistung, neun Anschlüsse, in 49 Minuten voll geladen.
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Alle weiteren Vergleiche findest du in der Übersicht Top 3 Vergleiche.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen C300 DC und C300?
Beide haben 288 Wattstunden. Die DC-Variante gibt den Strom nur über USB und den Zigarettenanzünder ab und ist dafür kompakter, die C300 hat zwei echte Steckdosen mit 300 Watt.
Wie lange hält eine 288-Wh-Powerstation?
Das hängt vom Verbraucher ab: Ein Laptop mit 60 Watt läuft rechnerisch rund vier Stunden, ein Handy lässt sich vielfach laden. Für Wasserkocher oder Heizgeräte reichen 300 Watt Ausgangsleistung nicht.
Wie schnell laden die Anker-Modelle?
Die C300 erreicht 80 Prozent in rund 50 Minuten, die C1000 Gen 2 ist in 49 Minuten vollständig geladen. Die C300 DC lädt über ihre bidirektionalen USB-C-Anschlüsse mit bis zu 140 Watt.
Wie lange halten die Akkus?
Alle drei nutzen LiFePO4-Zellen. C300 und C1000 Gen 2 sind auf 3.000 beziehungsweise 4.000 Ladezyklen ausgelegt – das entspricht bei täglicher Nutzung rund zehn Jahren.
Welches Solarpanel passt?
C300 DC und C300 arbeiten mit einem 100-Watt-Panel von Anker, ausdrücklich nicht mit dem SOLIX PS30. Die C1000 Gen 2 nimmt bis zu 600 Watt Solarleistung an.
