OLED 4K Fernseher: die Top 3 im Vergleich
OLED heißt: Jeder Bildpunkt leuchtet selbst und lässt sich einzeln abschalten. Daraus ergibt sich das perfekte Schwarz, das kein LCD erreicht – und ein Kontrast, der Filme in dunklen Szenen erst richtig sichtbar macht.
Alle drei Geräte hier messen 65 Zoll und lösen in 4K auf. Unterschiede gibt es beim Bildprozessor, beim Betriebssystem, bei den Gaming-Funktionen und bei einem Modell in Form eines Merkmals, das es nur von einem Hersteller gibt.
So ist dieser Vergleich entstanden
Das ist ein objektiver Vergleich auf Datenbasis, kein eigener Test: Ich habe diese Geräte nicht selbst in der Hand gehabt. Verglichen werden die Angaben der Hersteller und die Produktdaten von Amazon, dazu der Stand der Verfügbarkeit. Wo ich ein Gerät selbst getestet habe, findest du das in den Produktbewertungen.
Das Video zum Vergleich
Die drei Modelle im Überblick
Die Tabelle lässt sich seitlich scrollen.
| LG OLED evo C4 | Samsung OLED S90D | Philips OLED809 | |
|---|---|---|---|
| Verfügbare Größen | 42 bis 83 Zoll | 48 bis 83 Zoll | 42 bis 77 Zoll |
| Panel-Technik | OLED evo mit Brightness Booster | QD-OLED (Quantum Dot) | OLED mit P5 AI Engine |
| Bildprozessor | α9 Gen 7 4K AI | Neural Quantum 4K AI Gen 2 | P5 Intelligent Picture Engine AI |
| Native Bildrate | 120 Hz (am PC 144 Hz) | 144 Hz | 144 Hz |
| HDR-Formate | Dolby Vision, HDR10, HLG | OLED HDR+, HDR10+, HLG | Dolby Vision, HDR10+, HLG |
| Gaming-Features | 4 x HDMI 2.1, VRR, 144 Hz, G-Sync und FreeSync, Game Optimizer | 4 x HDMI 2.1, VRR 144 Hz, FreeSync Premium, Gaming Hub | 2 x HDMI 2.1 (48 Gbit/s), VRR 144 Hz, G-Sync und FreeSync |
| Audio (integriert) | AI Sound Pro, virtuell 9.1.2, Dolby Atmos | OTS Lite 40 W, Dolby Atmos, Q-Symphony | 2.1-System 70 W, Dolby Atmos, DTS Play-Fi |
| Smart System | webOS 24 (4 Jahre Upgrades) | Tizen OS 2024 | Google TV |
| Besondere Features | Ultra-Slim-Design, WOW Orchestra | LaserSlim-Design, SmartThings Hub | 3-seitiges Ambilight |
| Energieklasse (SDR) | F (55 Zoll) | F (65 Zoll) | F (65 Zoll) |
| Amazon Angebot | Zum Angebot* | Zum Angebot* | Zum Angebot* |
Werte aus der Vergleichstabelle des Videos, ergänzt um Hersteller- und Produktangaben von Amazon. * Affiliate-Link. Ich erhalte eine Provision, für dich bleibt der Preis gleich.
LG OLED65C4: der Gaming-Fernseher unter den dreien
Der C4 ist das einzige Gerät im Vergleich, das seine Gaming-Ausstattung vollständig ausweist: bis zu 4K mit 144 Hertz, dazu Nvidia G-Sync und AMD FreeSync. Beide Techniken synchronisieren die Bildwiederholrate mit der Grafikkarte, sodass Bildrisse verschwinden – für PC-Spieler ist das der entscheidende Punkt.
Das Panel ist ein OLED evo mit Brightness Booster, also die hellere Variante des LG-OLEDs. Das ist bei OLED-Geräten das wichtigste Unterscheidungsmerkmal: Perfektes Schwarz können alle, an der Helligkeit trennt sich die Spreu vom Weizen – gerade in hellen Wohnzimmern.
Der α9-Gen7-Prozessor übernimmt Bildaufbereitung und Tonanpassung. Für Filme gibt es den Filmmaker Mode, der sämtliche Nachbearbeitung abschaltet und das Bild so zeigt, wie es abgemischt wurde, dazu Dolby Vision und Dolby Atmos.
Bedient wird über webOS 24 und die Magic Remote, LGs Fernbedienung mit Zeigersteuerung. Das Gerät stammt aus dem Modelljahr 2024.
Dafür spricht
- 4K mit 144 Hz plus G-Sync und FreeSync
- OLED evo mit Brightness Booster
- Filmmaker Mode, Dolby Vision und Atmos
- Magic Remote mit Zeigersteuerung
Das schränkt ein
- Modelljahr 2024 – Nachfolger bereits am Markt
- Native Bildrate 120 Hz statt 144 Hz
- Kein HDR10+

Hier bekommst du das Gerät
LG OLED65C47LA OLED evo Fernseher
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Samsung S90D: 20 neuronale Netze und schlankes Gehäuse
Der S90D setzt auf den Neural Quantum Prozessor 4K AI Gen2, der laut Samsung mit 20 neuronalen Netzwerken arbeitet – vor allem beim Hochrechnen von Inhalten unterhalb der 4K-Auflösung. Für TV-Sender, die weiterhin in HD senden, ist das der Punkt, an dem sich teure von günstigen Geräten unterscheiden.
Beim Gaming liegt er mit Motion Xcelerator Turbo und bis zu 144 Hertz auf demselben Niveau wie der LG, dazu kommt der Samsung Gaming Hub, über den sich Spiele auch ohne Konsole streamen lassen.
Das LaserSlim-Design macht ihn mit 22,5 Kilogramm zum leichtesten der drei – rund fünf Kilogramm weniger als der Philips, was bei der Wandmontage zählt. OTS Lite richtet den Ton nach der Position des Geschehens im Bild aus, Knox Security schützt die Smart-TV-Funktionen.
Im Produkttitel wird eine Stiftung-Warentest-Note von 1,7 genannt. Ausgabe und Lizenznummer, mit denen sich eine solche Bewertung nachprüfen ließe, sind dort nicht angegeben – diese Angabe stammt also allein aus dem Angebot.
Dafür spricht
- KI-Prozessor mit 20 neuronalen Netzen für das Upscaling
- 144 Hz und Gaming Hub ohne Konsole
- Leichtestes Gerät mit 22,5 kg
- OTS Lite richtet den Ton am Bild aus
Das schränkt ein
- Kein Dolby Vision, sondern HDR+
- Erst ab 48 Zoll erhältlich
- Kein Dolby Vision

Hier bekommst du das Gerät
Samsung OLED TV 4K S90D 65 Zoll
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Philips 65OLED809: Ambilight gibt es nur hier
Ambilight ist das Merkmal, das kein anderer Hersteller bietet: LEDs an der Rückseite des Fernsehers werfen Licht an die Wand, das in Farbe und Helligkeit dem Bildinhalt folgt. Der Bildschirm wirkt dadurch größer und das Sehen in abgedunkelten Räumen ermüdet weniger, weil der Kontrast zur dunklen Wand kleiner wird.
Die Bildaufbereitung übernimmt die P5 AI Perfect Picture Engine, Philips‘ Prozessor mit Deep-Learning-Anteil für Farben und Bewegungen. Dolby Vision und Dolby Atmos sind an Bord.
Als Betriebssystem läuft Google TV – die Plattform mit der größten App-Auswahl und mit Empfehlungen über alle Abos hinweg. Die WatchList lässt sich vom Handy aus pflegen. Alexa und Google Assistant sind beide nutzbar.
Beim Gaming bietet der Philips zwei HDMI-2.1-Anschlüsse mit 48 Gbit/s, VRR mit 144 Hertz sowie G-Sync und FreeSync – einer weniger als bei LG und Samsung, technisch aber auf demselben Stand. Mit 27,8 Kilogramm ist das Gerät das schwerste der drei.
Dafür spricht
- Ambilight – gibt es bei keinem anderen Hersteller
- Google TV mit größter App-Auswahl
- Dolby Vision und Dolby Atmos
- Alexa und Google Assistant nutzbar
Das schränkt ein
- Mit 27,8 kg das schwerste Gerät
- Modelljahr 2024

Hier bekommst du das Gerät
PHILIPS Ambilight 65OLED809 OLED Fernseher
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Welches Modell passt zu wem?
Wenn Du am Fernseher auch spielst, ist der LG OLED65C4 die klare Wahl: 144 Hertz, G-Sync und FreeSync sind vollständig ausgewiesen, und OLED evo mit Brightness Booster liefert die nötige Helligkeit.
Der Samsung S90D ist der beste Allrounder für gemischte Kost – sein KI-Upscaling holt aus HD-Sendern am meisten heraus, und mit 22,5 Kilogramm ist er der handlichste an der Wand.
Der Philips 65OLED809 lohnt sich, wenn Du abends im abgedunkelten Raum schaust: Ambilight bekommst Du nirgendwo sonst, dazu Google TV mit der größten App-Auswahl.
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Alle weiteren Vergleiche findest du in der Übersicht Top 3 Vergleiche.
Häufige Fragen
Was ist der Vorteil von OLED?
Jeder Bildpunkt leuchtet selbst und lässt sich einzeln abschalten. Daraus ergibt sich echtes Schwarz statt angegrauter Flächen und ein Kontrast, den kein LCD erreicht.
Welcher OLED eignet sich für Konsolen und PC?
Der LG OLED65C4 – er weist 4K mit 144 Hertz, Nvidia G-Sync und AMD FreeSync aus. Der Samsung S90D erreicht mit Motion Xcelerator Turbo ebenfalls 144 Hertz.
Was macht Ambilight?
LEDs an der Rückseite des Philips werfen farbiges Licht an die Wand, das dem Bildinhalt folgt. Der Bildschirm wirkt dadurch größer, das Sehen im Dunkeln ist weniger anstrengend.
Dolby Vision oder HDR+?
LG und Philips unterstützen Dolby Vision, Samsung setzt auf OLED HDR+. Beide Verfahren steuern Helligkeit und Kontrast dynamisch, unterscheiden sich aber in der Verbreitung bei Streamingdiensten.
Welches Gerät ist am leichtesten?
Der Samsung S90D mit 22,5 Kilogramm. Der Philips 65OLED809 wiegt 27,8 Kilogramm – bei der Wandhalterung ein relevanter Unterschied.
