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Drohne für Anfänger: die Top 3 im Vergleich

Für die ersten Flüge zählen andere Dinge als Auflösung und Reichweite: Hält die Drohne von allein die Höhe? Gibt es einen Kopflos-Modus, damit die Steuerung nicht plötzlich spiegelverkehrt wirkt? Und was passiert, wenn es brenzlig wird?

Die drei Modelle hier zeigen drei Antworten darauf – von der Drohne mit Bildschirm an der Fernsteuerung bis zum 66-Gramm-Leichtgewicht mit deutschem Handbuch.

So ist dieser Vergleich entstanden

Das ist ein objektiver Vergleich auf Datenbasis, kein eigener Test: Ich habe diese Geräte nicht selbst in der Hand gehabt. Verglichen werden die Angaben der Hersteller und die Produktdaten von Amazon, dazu der Stand der Verfügbarkeit. Wo ich ein Gerät selbst getestet habe, findest du das in den Produktbewertungen.

Das Video zum Vergleich

Die drei Modelle im Überblick

Die Tabelle lässt sich seitlich scrollen.

Toladrone 1080pHoly Stone HS200PLoolinn Mini-Drohne
EinordnungBildschirm an der Fernsteuerung1080p, zwei Akkus, 28 Minuten66 Gramm, zwei Akkus, Handbuch
Kamera und Auflösung1080p (2 Megapixel, elektrisch neigbar)1080p (2 Megapixel, Livebild in der App)480p (Kamera von Hand neigbar)
Fernsteuerungmit Bildschirm (Kartenschlitz bis 32 Gigabyte)ohne Bildschirm (Livebild kommt auf das Smartphone)ohne Bildschirm (Smartphone-Halter liegt bei)
FlughilfenHöhehalten, Kopflos-Modus (drei Tempostufen, 360-Grad-Salto)Höhehalten, Kopflos-Modus (Not-Stopp, drei Tempostufen)Tempostufen (Hersteller nennt keine weiteren Hilfen)
Akkusein Akku, 1.200 mAh (Hersteller nennt keine Flugzeit)zwei Akkus, je 900 mAh (zusammen 28 Minuten)zwei Akkus, je 500 mAh (Hersteller nennt keine Flugzeit)
Gewicht115 g (faltbar)keine Angabe zum Fluggerät (kompakt, nicht faltbar)66 g (kompakt, nicht faltbar)
BesonderheitenFernsteuerung mit Bildschirm, dazu Kartenschlitz für bis zu 32 Gigabyte, Kamera elektrisch um 90 Grad neigbar, 1080p mit 2-Megapixel-Fotos, faltbar und 115 Gramm leicht, Propellerschutz und Ersatzpropeller im Setzwei Akkus mit je 900 Milliamperestunden für zusammen 28 Minuten, Höhehalten, Kopflos-Modus und Not-Stopp, dazu drei Tempostufen, vier Propellerschutz und ein Satz Ersatzpropeller im Lieferumfang66 Gramm leicht, Kamera von Hand neigbar, Aufnahme von Foto und Video, Propellerschutz rundum, zwei Akkus und ein Smartphone-Halter liegen bei, deutsches Benutzerhandbuch und Kurzanleitung im Lieferumfang
Geeignet fürwer ohne Smartphone fliegen und direkt am Gerät speichern willwer ein Markengerät mit zwei Akkus und viel Zubehör suchtwer eine sehr leichte Drohne zum Verschenken sucht
Amazon AngebotZum Angebot*Zum Angebot*Zum Angebot*

Werte aus der Vergleichstabelle des Videos, ergänzt um Hersteller- und Produktangaben von Amazon. * Affiliate-Link. Ich erhalte eine Provision, für dich bleibt der Preis gleich.

Toladrone: Bildschirm und Speicherkarte an Bord

Die Toladrone ist die einzige der drei mit Bildschirm an der Fernsteuerung. Das Livebild kommt also nicht aufs Handy, sondern direkt vor die Augen – ohne App, ohne Kopplung, ohne dass das Telefon während des Flugs blockiert ist.

Dazu kommt ein Kartenschlitz für Speicherkarten bis 32 Gigabyte: Aufnahmen landen auf der Karte statt im Handyspeicher. Die Kamera nimmt 1080p auf und lässt sich elektrisch um 90 Grad neigen.

Mit 115 Gramm ist sie faltbar und leicht, Propellerschutz und Ersatzpropeller gehören zum Set. Höhehalten, Kopflos-Modus, drei Tempostufen und ein 360-Grad-Salto sind an Bord. Ein Akku mit 1.200 Milliamperestunden liegt bei – eine Flugzeit nennt der Hersteller nicht.

Dafür spricht

  • Fernsteuerung mit eigenem Bildschirm
  • Kartenschlitz bis 32 GB
  • Kamera elektrisch um 90 Grad neigbar
  • Faltbar bei 115 Gramm

Das schränkt ein

  • Nur ein Akku im Set
  • Keine Flugzeitangabe des Herstellers
Toladrone 1080p

Hier bekommst du das Gerät

Toladrone 1080p

Holy Stone HS200P: zwei Akkus und Not-Stopp

Holy Stone ist eine der bekannteren Marken für Einsteigerdrohnen, und die HS200P zeigt warum: Zwei Akkus mit je 900 Milliamperestunden ergeben 28 Minuten Flugzeit – als einzige der drei nennt der Hersteller diesen Wert überhaupt.

Bei den Flughilfen ist sie am besten ausgestattet: Höhehalten, Kopflos-Modus, drei Tempostufen und ein Not-Stopp, der die Propeller sofort anhält. Genau diese Kombination nimmt Anfängern den Druck.

Das Livebild kommt über die App aufs Smartphone. Vier Propellerschutz und ein Satz Ersatzpropeller gehören zum Lieferumfang – bei einer Einsteigerdrohne die Teile, die am häufigsten gebraucht werden.

Dafür spricht

  • Zwei Akkus für zusammen 28 Minuten
  • Not-Stopp neben Höhehalten und Kopflos-Modus
  • Vier Propellerschutz und Ersatzpropeller im Set
  • Etablierte Marke mit App-Anbindung

Das schränkt ein

  • Kein Bildschirm an der Fernsteuerung
  • Keine Gewichtsangabe zum Fluggerät
  • Nicht faltbar
Holy Stone HS200P

Hier bekommst du das Gerät

Holy Stone HS200P

Loolinn: 66 Gramm und deutsches Handbuch

Mit 66 Gramm ist die Loolinn die leichteste der drei – etwa halb so schwer wie die Toladrone. Für Flüge in der Wohnung und für kleinere Kinder ist das der relevante Wert, weil weniger Masse auch weniger Wucht bedeutet.

Die Kamera löst mit 480p auf und wird von Hand geneigt, nicht per Fernsteuerung. Für Erinnerungsvideos reicht das, für ernsthafte Aufnahmen nicht – hier liegt sie deutlich hinter den beiden anderen.

Was sie auszeichnet, ist das Drumherum: Propellerschutz rundum, zwei Akkus, ein Smartphone-Halter und ein deutsches Benutzerhandbuch mit Kurzanleitung. Gerade als Geschenk ist das ein Unterschied, wenn nicht erst eine englische Anleitung entschlüsselt werden muss.

Dafür spricht

  • Leichteste der drei mit 66 Gramm
  • Propellerschutz rundum
  • Zwei Akkus und Smartphone-Halter im Set
  • Deutsches Benutzerhandbuch

Das schränkt ein

  • Nur 480p Kameraauflösung
  • Kamera nur von Hand neigbar
  • Kein Höhehalten angegeben
  • Keine Flugzeitangabe des Herstellers
Loolinn Mini-Drohne

Hier bekommst du das Gerät

Loolinn Mini-Drohne

Welches Modell passt zu wem?

Wer ohne Smartphone fliegen will, nimmt die Toladrone: Bildschirm an der Fernsteuerung, Speicherkarte an Bord, Kamera elektrisch neigbar. Dass nur ein Akku beiliegt, ist der Haken.

Die Holy Stone HS200P ist die vernünftigste Einsteigerdrohne der drei: zwei Akkus, 28 Minuten, alle wichtigen Flughilfen inklusive Not-Stopp und reichlich Ersatzteile. Für die ersten Wochen genau das, was man braucht.

Die Loolinn ist die Geschenkdrohne: 66 Gramm, Propellerschutz rundum, deutsches Handbuch. Bei der Kamera muss man mit 480p allerdings deutliche Abstriche machen.

Weitere Vergleiche aus Technik & Unterhaltung

Alle weiteren Vergleiche findest du in der Übersicht Top 3 Vergleiche.

Häufige Fragen

Was bedeutet Kopflos-Modus?

Die Steuerbefehle richten sich nach der Blickrichtung des Piloten statt nach der Ausrichtung der Drohne. „Vorwärts“ heißt damit immer „weg von mir“ – Toladrone und Holy Stone bieten das.

Warum ist Höhehalten für Anfänger wichtig?

Die Drohne bleibt beim Loslassen der Hebel auf ihrer Höhe stehen, statt abzusacken. Damit muss man sich nur noch um die Richtung kümmern.

Welche Drohne fliegt am längsten?

Angegeben wird das nur bei der Holy Stone HS200P: zwei Akkus mit je 900 Milliamperestunden für zusammen 28 Minuten. Toladrone und Loolinn nennen keine Flugzeit.

Brauche ich ein Smartphone?

Bei Holy Stone und Loolinn ja, für das Livebild. Die Toladrone hat einen Bildschirm in der Fernsteuerung und speichert auf einer Karte.

Müssen diese Drohnen registriert werden?

In der EU ist eine Registrierung als Betreiber nötig, sobald eine Kamera an Bord ist. Alle drei Modelle haben eine – die Registrierung ist kostenlos und online möglich.