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OOONO Co-Driver im Langzeittest: 14 Monate ohne Batteriewechsel
OOONO Co-Driver im Langzeittest nach 14 Monaten: Warnungen vor Gefahrenstellen ohne offene App, Bedienung per Knopfdruck und eine Batterie, die immer noch die erste ist.
Kompakter Verkehrsalarm, der sich per Bluetooth mit dem Smartphone verbindet und akustisch wie optisch vor Gefahrenstellen, Baustellen, liegen gebliebenen Fahrzeugen und plötzlichen Staus warnt. Meldungen lassen sich per Doppelklick abgeben, die App muss dabei nicht geöffnet sein.
Mein Test-Video 🎥
Hier kannst du meinen ausführlichen Test zum OOONO Co-Driver schauen.
Technische Daten
Hersteller: OOONO
Modell: Co-Driver NO1
Gerätetyp: Verkehrsalarm mit Community-Meldungen
Verbindung: Bluetooth zum Smartphone
App im Vordergrund nötig: nein
Warnung: akustisch und optisch
Melden: Doppelklick auf das Gerät
Stromversorgung: Knopfzelle, wechselbar
Batterie im Test: über 14 Monate ohne Wechsel
Testdauer: über 14 Monate
Testgerät: selbst gekauft
Vorteile
Läuft ohne geöffnete App, einmal einrichten genügt
Warnt akustisch und optisch, ohne vom Verkehr abzulenken
Nach über 14 Monaten noch die erste Batterie
Gefahrenstellen lassen sich per Doppelklick melden
Klein und unauffällig im Cockpit
Nachteile
Blitzer-Warnung muss in Deutschland deaktiviert werden
Nutzen hängt davon ab, wie viele Nutzer auf der Strecke unterwegs sind
Knopfzelle statt Akku
Ohne Smartphone kein Betrieb
Der OOONO Co-Driver ist ein schwarzer Knopf, der im Auto klebt und sich sonst nicht bemerkbar macht – bis es darauf ankommt. Ich fahre ihn inzwischen seit über 14 Monaten. In der Zeit habe ich ihn genau einmal eingerichtet und danach nie wieder angefasst, nicht einmal für einen Batteriewechsel.
Das Wichtigste in Kürze
Der Co-Driver warnt akustisch und optisch vor Gefahrenstellen, Baustellen, liegen gebliebenen Fahrzeugen und plötzlichen Staus. Er verbindet sich per Bluetooth mit dem Smartphone, die App muss dabei nicht geöffnet sein. Nach 14 Monaten läuft er noch auf der ersten Batterie. Die Blitzer-Warnfunktion habe ich in Deutschland deaktiviert, weil sie hier während der Fahrt nicht erlaubt ist.
Einmal einrichten, dann läuft er
Die Einrichtung dauert wenige Minuten: App installieren, Gerät koppeln, fertig. Danach verbindet sich der Knopf automatisch, sobald das Smartphone im Auto ist. Entscheidend für den Alltag: Die App muss nicht offen sein und auch nicht im Vordergrund laufen. Man steigt ein und fährt los, der Rest passiert von selbst.
Genau daran scheitern die meisten Warn-Apps. Wer vor jeder Fahrt erst eine App starten muss, lässt es nach zwei Wochen bleiben. Hier gibt es nichts zu starten.
Wovor er warnt
Gemeldet werden Gefahrenstellen aus der Community: Baustellen, liegen gebliebene Fahrzeuge, Gegenstände auf der Fahrbahn und plötzliche Staus. Die Warnung kommt als Ton plus Lichtsignal am Gerät. Das ist laut genug, um es wahrzunehmen, und unauffällig genug, um nicht vom Verkehr abzulenken – für mich der wichtigste Punkt an dem Gerät, denn eine Warnung, die erschreckt, ist gefährlicher als keine.
Selbst melden geht per Doppelklick auf den Knopf. Eine Gefahrenstelle zu bestätigen oder neu einzutragen ist in Deutschland zulässig und funktioniert, ohne den Blick von der Straße zu nehmen.
Blitzer-Funktion: in Deutschland aus
Der Co-Driver kann auch vor Geschwindigkeitskontrollen warnen. Für Fahrerinnen und Fahrer in Deutschland ist das während der Fahrt nicht erlaubt, deshalb habe ich diese Funktion in der App abgeschaltet. Das ist in zwei Schritten erledigt und kein Grund, auf das Gerät zu verzichten: Die Warnungen vor Gefahrenstellen bleiben davon unberührt und sind der eigentliche Nutzen im Alltag.
Batterie: nach 14 Monaten noch die erste
Das ist der Punkt, der mich am meisten überrascht hat. Das Gerät läuft mit einer Knopfzelle, die sich von hinten wechseln lässt. Nach über 14 Monaten regelmäßiger Fahrten war das bisher nicht nötig. Wie lange sie am Ende genau hält, kann ich deshalb nicht sagen – nur, dass es bisher kein Thema war.
Was ich nicht geprüft habe
Ich habe nicht gemessen, wie schnell eine gemeldete Gefahrenstelle bei anderen ankommt, und keine Statistik geführt, wie viele Warnungen berechtigt waren. Der Nutzen hängt außerdem davon ab, wie viele Nutzer auf deinen Strecken unterwegs sind: Auf einer vielbefahrenen Autobahn kommen deutlich mehr Meldungen zusammen als auf der Landstraße.
Lohnt sich der OOONO Co-Driver?
Für mich ja. Er kostet einmal Aufmerksamkeit bei der Einrichtung und danach keine mehr, er lenkt nicht ab, und er hat mich mehrfach rechtzeitig auf ein Stauende hingewiesen. Wer ohnehin ein Navi mit Community-Warnungen laufen hat, braucht ihn nicht zwingend. Wer aber ohne Handyhalterung und ohne offene App fährt, bekommt hier genau die Warnungen, die sonst fehlen.
Muss die OOONO App während der Fahrt geöffnet sein?
Nein. Das Gerät verbindet sich per Bluetooth mit dem Smartphone, die App muss dafür weder geöffnet noch im Vordergrund sein.
Ist der OOONO Co-Driver in Deutschland erlaubt?
Das Gerät selbst ja. Die Warnung vor Geschwindigkeitskontrollen darf in Deutschland während der Fahrt aber nicht genutzt werden, diese Funktion lässt sich in der App abschalten. Warnungen vor Gefahrenstellen sind davon nicht betroffen.
Wie lange hält die Batterie?
In meinem Fall über 14 Monate, ohne dass ein Wechsel nötig war. Die Knopfzelle lässt sich von der Rückseite tauschen.
Wovor warnt der Co-Driver?
Vor Gefahrenstellen aus der Community: Baustellen, liegen gebliebene Fahrzeuge, Gegenstände auf der Fahrbahn und plötzliche Staus. Die Warnung erfolgt akustisch und optisch.
Kann man selbst Gefahrenstellen melden?
Ja, per Doppelklick auf den Knopf. Das geht, ohne den Blick von der Straße zu nehmen.
Hier bekommst du das Gerät
OOONO Co-Driver NO1 Verkehrsalarm
Selbst gekauft und seit über 14 Monaten im Auto im Einsatz.
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