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Bosch Truvo im Test: Wandscanner für Strom und Metall vor dem Bohren
Bosch Truvo im Test: Wandscanner, der vor dem Bohren stromführende Leitungen und Metall erkennt. Leuchtring und Signalton statt Display, automatische Kalibrierung, eine Taste.
Digitales Ortungsgerät für stromführende Leitungen und Metall. Laut Hersteller Strom bis 50 Millimeter und Metall bis 70 Millimeter Tiefe. Anzeige über einen Leuchtring mit Signalton, eigene LEDs für Metall und Strom, automatische Kalibrierung.
Mein Test-Video 🎥
Hier kannst du meinen ausführlichen Test zum Bosch Truvo schauen.
Technische Daten
Hersteller: Bosch
Modell: Truvo (2. Generation)
Gerätetyp: digitales Ortungsgerät
Erkennt: stromführende Leitungen, Metall
Tiefe Strom: bis 50 mm (Herstellerangabe)
Tiefe Metall: bis 70 mm (Herstellerangabe)
Anzeige: Leuchtring plus Signalton, LEDs für Metall und Strom
Kalibrierung: automatisch
Stromversorgung: Batterien, im Lieferumfang
Testgerät: selbst gekauft
Vorteile
Bedienung mit einer Taste, sofort verständlich
Leuchtring und Signalton auch ohne Blick aufs Gerät erkennbar
Eigene LEDs für Metall und Stromleitung
Kalibriert sich automatisch, auch beim Neuansetzen
Kompakt, passt in jede Werkzeugschublade
Nachteile
Kein Display mit genauer Tiefenangabe
Tiefenangaben sind Herstellerwerte, nicht nachgemessen
Findet keine Holzbalken
Batteriebetrieb statt Akku
Vor jedem Loch in der Wand kommt die gleiche Frage: Ist da was drin? Der Bosch Truvo der zweiten Generation beantwortet sie mit einem Leuchtring: grün heißt freie Bahn, rot heißt Finger weg. Ich habe den Wandscanner ausgepackt und die ersten Wände abgefahren.
Das Wichtigste in Kürze
Digitales Ortungsgerät für stromführende Leitungen und Metall. Laut Bosch erkennt es Strom bis 50 Millimeter Tiefe und Metall bis 70 Millimeter. Gefunden wird per Leuchtring plus Signalton, eigene LEDs zeigen an, ob Metall oder Strom erkannt wurde. Die Kalibrierung läuft automatisch, bedient wird das Gerät mit einer Taste.
Auspacken: wenig Zubehör, wenig Plastik
Der Truvo kommt im schlichten E-Commerce-Karton, ohne Blisterverpackung. Im Karton liegen das Gerät, die Batterien und die Anleitung. Mehr braucht es auch nicht: Es gibt keine Kabel, keine App, keinen Ladevorgang.
In der Hand liegt das Gerät griffig, das grün-schwarze Gehäuse ist typisch Bosch. Es ist klein genug für die Werkzeugschublade und leicht genug, um es mit einer Hand an die Wand zu drücken, während die andere den Bleistift hält.
Bedienung: eine Taste, dann los
Der Ablauf ist tatsächlich so einfach, wie er in der Anleitung steht: Gerät flach an die Wand halten, Taste drücken, langsam über die Fläche ziehen. Die Kalibrierung passiert automatisch, sobald das Gerät an der Wand liegt. Setzt man es neu an, kalibriert es sich erneut – man muss also nicht daran denken.
Grüner Ring, roter Ring
Solange nichts erkannt wird, leuchtet der Ring grün. Findet der Truvo etwas, springt er auf Rot und gibt zusätzlich einen Signalton aus. Das ist beim Arbeiten praktischer, als es klingt: Man muss nicht auf ein Display schauen, sondern sieht die Farbe aus dem Augenwinkel und hört den Ton.
Eigene LEDs unterscheiden dabei zwischen Metall und stromführender Leitung. Damit weiß man ungefähr, was da liegt – eine Wasserleitung aus Kupfer meldet sich anders als das Stromkabel zur Steckdose.
Was ich nicht nachgemessen habe
Die Tiefenangaben von 50 und 70 Millimetern sind Herstellerwerte. Ich habe keine Wand aufgestemmt, um sie zu überprüfen, und auch keine Testwand mit definierten Einbautiefen gebaut. Wie alle Ortungsgeräte dieser Klasse ersetzt der Truvo außerdem keinen Bauplan: Bei kritischen Bohrungen bleibt Vorsicht Pflicht, und stromlos schalten schadet nie.
Für wen lohnt sich der Truvo?
Für alle, die gelegentlich Regale, Halterungen oder Bilder anbringen und vorher wissen wollen, ob an der Stelle etwas liegt. Die Bedienung ist so einfach, dass man sie auch nach einem halben Jahr Pause noch beherrscht. Wer Wände professionell prüft, Leitungen genau lokalisieren oder Holzbalken finden muss, braucht ein Gerät mit Display und mehr Messmodi.
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