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Wenn der Strom ausfällt, merkt man schnell, wie abhängig man von Handy, Steckdose und Internet ist. Genau dafür wollte ich mir ein Kurbelradio für Notfälle anschaffen, damit ich trotzdem Radioempfang habe und an aktuelle Nachrichten komme. Ich habe mir ein häufig gekauftes Modell aus dem Amazon-Sortiment besorgt und nehme dich Schritt für Schritt mit: Was kann es, wie fühlt es sich an und welche Funktionen sind im Ernstfall wirklich relevant?
Mein Testvideo
Technische Daten
Typ: Kurbelradio mit Solar, Taschenlampe und SOS
Laden: 5 Wege, u. a. Kurbel, Solar, 3 x AAA, USB-C
Modi: Digital, FM, Bluetooth, Standby
Vorteile
Solides Materialgefühl und relativ hohes Gewicht
Mehrere Lichtfunktionen: LED-Feld und Taschenlampe mit Stufen
Fünf Lademöglichkeiten, darunter Solarpanel, Batterien und Kurbel
Sehr laute SOS-Funktion
Radio-Modi Digital, FM, Bluetooth und Standby mit Uhrzeit
Kompakt genug für die Notfallkiste
Nachteile
Nicht das günstigste Modell seiner Klasse
Für den Betrieb mit Batterien braucht es drei AAA-Zellen
Wenn der Strom ausfällt, merkt man schnell, wie abhängig man von Handy, Steckdose und Internet ist. Genau dafür wollte ich mir ein Kurbelradio für Notfälle anschaffen, damit ich trotzdem Radioempfang habe und an aktuelle Nachrichten komme. Ich habe mir ein häufig gekauftes Modell aus dem Amazon-Sortiment besorgt und nehme dich Schritt für Schritt mit: Was kann es, wie fühlt es sich an und welche Funktionen sind im Ernstfall wirklich relevant?
Erster Eindruck: Aufbau, Materialgefühl und Ausstattung
Das Kurbelradio ist in einem unauffälligen Militärgrün gehalten. Oben sitzt eine ausklappbare Antenne. Das Gerät ist kompakt, was ich praktisch finde, wenn man an Notfallkisten denkt.
Die Antenne ausklappen gehört direkt zum Aufbau: So steht sie einsatzbereit für den Empfang.
Haptisch macht es einen soliden Eindruck. Es fühlt sich gut an und ist relativ schwer, für ein Notfallgerät kein unwichtiger Punkt, gerade wenn man im Stress danach greift. Außerdem gibt es einen Tragegriff, eine Taschenlampe und ein kleines Solarpanel an der Seite.
Taschenlampe und LED-Feld: Gerade die Lichtfunktionen sind für den Ernstfall entscheidend, wenn es dunkel wird.
Solar, Taschenlampe und LED-Feld: Licht für den Ernstfall
Das Solarpanel lässt sich um 180 Grad knicken und hat Rastpunkte bei 90 Grad, einer Zwischenstufe und 180 Grad. So kannst du die Stellung an die Sonne anpassen, statt es irgendwie auszurichten. Das Panel wirkt hochwertig, nicht wie billiges Beiwerk.
Die Rückseite mit den Lichtfunktionen, so bedienbar, dass man im Ernstfall schnell handeln kann.
Auf der Rückseite befindet sich ein LED-Feld mit stärkster Stufe, Zwischenstufe und Aus. Die Taschenlampe wird über eine Taste an der Seite geschaltet, ebenfalls mit mehreren Lichtstufen. Die höchste Stufe ist besonders hell. Das klingt banal, ist in der Praxis aber Gold wert: Wenn der Strom weg ist, ist das erste Problem oft nicht „kein Radio“, sondern „es ist dunkel“.
LED- und Bedienpanel mit Digitalanzeige und SOS-Bereich: Im Notfall findet man die richtige Taste sofort.
Regler, Anschlüsse und Stromquelle: So wird das Kurbelradio geladen
An der Seite sitzen der Lautstärkeregler und die Anschlüsse: USB-C, Kopfhöreranschluss und ein USB-Anschluss. Ob das Radio über Akku oder Batterien läuft, wählst du über eine Einstellung oben am Gerät. Insgesamt gibt es fünf Möglichkeiten, das Gerät zu laden.
Das Batteriefach für drei AAA-Batterien sitzt hinter dem Solarpanel.
Hinter dem Solarpanel versteckt sich ein Batteriefach für drei AAA-Batterien. Sind diese leer oder willst du die Quelle wechseln, schaltest du entsprechend um.
Kurbeln für Strom: Wie schnell das Radio anspringt
Unten befindet sich die Kurbel. Du drehst sie heraus und erzeugst damit selbst Strom. Das ist der Teil, der für Notfälle den meisten Respekt bekommt: Du bist nicht auf einen geladenen Akku angewiesen. Ich habe direkt getestet, ob beim Kurbeln Leistung ankommt. Display und Bedienung zeigen die Aktivität, danach lässt sich der Radioscan starten.
Die Bedienelemente am Gerät, während die Stromerzeugung über die Kurbel vorbereitet wird.
Nach dem Scan tastet das Radio die Sender ab, danach wechselst du mit den Vorwärts- und Rückwärtstasten durch die gefundenen Sender. Musik habe ich im Video aus Urheberrechtsgründen nicht laufen lassen, die Funktion selbst arbeitet zuverlässig.
Radio-Modi: Digital, FM, Bluetooth und Standby
Du kannst zwischen Digital, FM, Bluetooth und Standby wählen. Im Standby-Modus wird die Uhrzeit angezeigt. Das fand ich praktisch, weil du das Gerät so nicht komplett vergessen musst, sondern es als kleiner Begleiter im Alltag mitläuft.
SOS-Funktion: sehr laut, klar gedacht
Für den Notfall besonders wichtig ist die SOS-Funktion. Du drückst die SOS-Taste zwei Sekunden lang. Ich wusste vorher nicht, wie laut es wird, und habe es getestet: Es ist sehr laut. Wenn du in Gefahr sein solltest, kannst du damit schnell und eindeutig auf dich aufmerksam machen. Zum Deaktivieren drückst du die SOS-Taste erneut, eine klare Aktion, kein versehentlicher Auslöser.
Während des SOS-Tests: Display und Taste sind gut zu sehen, damit die Reaktion nachvollziehbar bleibt.
Laden über das Solarpanel
Ich wollte auch sehen, ob das Kurbelradio lädt, wenn es in die Sonne kommt. Dafür habe ich es ausgerichtet und geschaut, ob das Gerät über das Solarpanel Energie aufnimmt. Und ja: Oben am Gerät sieht man, dass das Solarpanel das Laden übernimmt. Genau die Reserve, die man bei Notfällen manchmal hat: Zeit draußen.
Im Sonnenfenster eingeschaltet: Das Display ist gut lesbar, das Gerät nimmt Energie über das Solarpanel auf.
Lohnt sich ein Kurbelradio mit ordentlicher Qualität?
Nach dem Blick auf die Funktionen hatte ich eine klare Erkenntnis: Es lohnt sich, ein paar Euro mehr auszugeben. Nicht, weil teurer automatisch besser ist, sondern weil ein Notfallgerät im Ernstfall einfach funktionieren muss. Ein Billiggerät, das im entscheidenden Moment nicht liefert, verfehlt seinen Zweck. Deshalb habe ich bewusst zu einem Modell gegriffen, das nicht das günstigste ist, aber seinen Job ernst nimmt.
Nicht nur für Notfälle: als Gartenradio
Ein Kurbelradio muss man nicht nur im Krisenfall nutzen. Ich finde, es eignet sich auch super als Gartenradio, weil es nicht dauernd an der Steckdose hängen muss. Wenn du ohnehin gern draußen bist, ist das Gerät ein sinnvoller Alltagskauf, und du hast trotzdem die Sicherheit, für den Ernstfall vorbereitet zu sein.
Das Display steht klar im Blick, damit du das Radio nicht nur im Notfall, sondern auch draußen nutzen kannst.
Das gefällt mir
Solides Materialgefühl und relativ hohes Gewicht
Mehrere Lichtfunktionen: LED-Feld und Taschenlampe mit Stufen
Fünf Lademöglichkeiten, darunter Solarpanel, Batterien und Kurbel
Sehr laute SOS-Funktion
Radio-Modi Digital, FM, Bluetooth und Standby mit Uhrzeit
Kompakt genug für die Notfallkiste
Das stört
Nicht das günstigste Modell seiner Klasse
Für den Betrieb mit Batterien braucht es drei AAA-Zellen
Mein Fazit zum Kurbelradio
Insgesamt gefällt mir das Kurbelradio bisher sehr gut. Überzeugt haben mich das solide Materialgefühl, die Lichtfunktionen, die klaren Lademöglichkeiten und die sehr laute SOS-Funktion. Wenn du ein Kurbelradio suchst, das nicht nur irgendwie funktioniert, sondern auch im Alltag eine Rolle spielt, ist dieses Modell nach meinem Testeindruck eine runde Sache.
Häufige Fragen zum Kurbelradio
Wie wird das Kurbelradio geladen?
Auf fünf Arten, darunter per Kurbel, Solarpanel und drei AAA-Batterien. Ein USB-C-Anschluss ist ebenfalls vorhanden.
Wie laut ist die SOS-Funktion?
Sehr laut. Zum Auslösen die SOS-Taste zwei Sekunden halten, zum Beenden erneut drücken.
Welche Radio-Modi gibt es?
Digital, FM, Bluetooth und Standby mit Uhrzeitanzeige.
Hinweis: Für Notfallgeräte gilt, bitte orientiere dich bei der Nutzung an den Herstellerangaben. Wenn du Fragen hast, schreib gern in die Kommentare. Danke, dass du vorbeigeschaut hast, und alles Gute!
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