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Ich habe mir die Midea PortaSplit selbst gekauft, eine mobile Split-Klimaanlage mit Wärmepumpe, um die es zu diesem Zeitpunkt einen regelrechten Hype gab. Hier liest du, wie die Lieferung lief, was im Karton steckt und was mein erster Test mit Temperatur-, Luft- und Stromverbrauchsmessung ergeben hat. Alle weiteren Videos zum Gerät, vom Härtetest bei 32 Grad bis zum Lautstärketest, findest du am Ende des Artikels.
Mein Testvideo
Technische Daten
Hersteller: Midea
Typ: Mobile Split-Klimaanlage mit Wärmepumpe
Gemessener Verbrauch: 0,675 kWh pro Stunde auf höchster Stufe
Vorteile
Raumtemperatur in einer Stunde um 4,4 Grad gesenkt (15 m² Schlafzimmer)
Luft spürbar frischer, CO₂ um 361 ppm gesunken
Etwa 24 Cent Stromkosten pro Stunde auf höchster Stufe
Hochwertig verarbeitet, Zubehör komplett im Deckel
Große, gut laufende Rollen
Leiser Nachtmodus
Nachteile
Sehr großes, unhandliches Paket, ab der ersten Etage braucht es zwei Personen
Schlauch nicht abnehmbar und unflexibel
Außeneinheit sollte für den Kondenswasserabfluss höher stehen
Hoher Preis mit starken Schwankungen je nach Nachfrage
Ich habe mir die Midea PortaSplit selbst gekauft, eine mobile Split-Klimaanlage mit Wärmepumpe, um die es zu diesem Zeitpunkt einen regelrechten Hype gab. Hier liest du, wie die Lieferung lief, was im Karton steckt und was mein erster Test mit Temperatur-, Luft- und Stromverbrauchsmessung ergeben hat. Alle weiteren Videos zum Gerät, vom Härtetest bei 32 Grad bis zum Lautstärketest, findest du am Ende des Artikels.
Lieferung: Warum die Zweimann-Zustellung wichtig war
Das Paket ist enorm groß und unhandlich. Da ich im dritten Stock wohne, war eine Zustellung durch zwei Personen mein wichtigstes Kriterium. Allein hätte ich das Gerät nicht nach oben bekommen.
Bestellt habe ich im Sommer 2025 bei Bauhaus zu einem damaligen Angebotspreis von 789 Euro plus knapp 40 Euro Versand, insgesamt also rund 830 Euro. Das Angebot war innerhalb von zwei Tagen ausverkauft, eine Woche später lag der Preis wegen der hohen Nachfrage meist 80 bis 100 Euro höher. Eine Zweimann-Lieferung ist für die PortaSplit generell schwer zu bekommen oder nur teuer buchbar. Während der Videobearbeitung fand ich das Gerät nur noch bei Amazon mit kostenlosem Versand.
Wer im Erdgeschoss wohnt, kommt theoretisch ohne die aufwendige Lieferung aus. Ab der ersten Etage lohnt sich das zusätzliche Geld.
Ein Detail für Selbstständige, Stand September 2025: Klimaanlagen bis zu einem Bruttobetrag von 952 Euro können für das Homeoffice direkt als Betriebsausgabe geltend gemacht werden. Das ist keine Steuerberatung, aber ein interessanter Punkt.
Das Paket der Midea PortaSplit: groß, schwer, ab der ersten Etage ein Fall für zwei Personen.
Lieferumfang und erster Eindruck
Der erste Eindruck war sehr positiv. Das Gerät ist hochwertig und modern verarbeitet, wenn auch ziemlich groß, die Technik muss ja irgendwo stecken. Alle Zubehörteile sind clever im Deckel verstaut. Im Lieferumfang enthalten:
Rahmenbefestigung für das Fenster
Isolierung für die Kühlmittelschläuche
Kürzere Standfüße
Eine Schutzplatte, die auf die Klimaanlage gelegt wird, wenn die Außeneinheit daraufsteht
Fernbedienung mit Temperatursensor, Batterien inklusive
Abdichtplatten und Fensterdichtungen
Kondenswasser-Ablaufschlauch
Eine sehr umfangreiche Bedienungsanleitung
Fabrik-Testzertifikat und Energielabel
Alles in allem macht das Gerät von Anfang an einen durchdachten Eindruck.
Das Zubehör der PortaSplit ist komplett im Deckel untergebracht.
Aufstellen im Schlafzimmer: Rollen gut, Schlauch fummelig
Mein erster Test fand in einem etwa 15 Quadratmeter großen Schlafzimmer statt, das direkt an einen Balkon grenzt. Der Platz ist begrenzt, aber dank der großen, gut laufenden Rollen lässt sich die Anlage problemlos durch die Wohnung bewegen. Die Rollen sind nicht zu leichtgängig, das Gerät rollt also nicht von allein weg, und nicht zu schwergängig.
Ein Nachteil: Der Schlauch ist nicht abnehmbar und recht unflexibel. Das macht das Aufstellen in kleinen Räumen fummelig, weil man ihn nicht zu stark biegen möchte. Ich habe die Öffnung für den Schlauch so klein wie möglich gehalten und zusätzlich den Vorhang vor der Balkontür geschlossen, da wir keine Jalousien haben. Wichtig dabei: Die Inneneinheit saugt die Luft an der Rückseite an, sie muss also weit genug vom Vorhang entfernt stehen.
Aufbau im etwa 15 Quadratmeter großen Schlafzimmer, der Schlauch führt zur Balkontür.
Messwerte nach einer Stunde auf höchster Stufe
Nach einer Stunde Betrieb auf der höchsten Stufe habe ich Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO₂-Gehalt verglichen. Den Stromverbrauch habe ich mit einer smarten Steckdose aufgezeichnet.
Messwert
Ergebnis nach einer Stunde
Raumtemperatur
um 4,4 Grad gesunken
Luftfeuchtigkeit
um 6 Prozent gesunken
CO₂-Wert
um 361 ppm gesunken
Leistungsspitze
etwa 728 Watt
Stromverbrauch
0,675 kWh
Stromkosten bei 36 Cent pro kWh
etwa 24 Cent
Die Luft war nicht nur merklich kühler, sondern auch spürbar frischer, das zeigt der CO₂-Wert. Rund 24 Cent für eine Stunde Vollbetrieb finde ich angesichts des Komfortgewinns absolut angemessen.
Die Messwerte nach einer Stunde: Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO₂ sind alle gesunken.
Lautstärke und Bedienung
Das Geräusch auf der höchsten Stufe ist für mich gut akzeptabel. Ideal wäre, wenn die Außeneinheit etwas höher stünde, damit das Kondenswasser besser abfließt, dafür suchte ich zum Zeitpunkt des Tests noch eine Lösung.
Für die Nacht gibt es einen leisen Nachtmodus. Sobald die Zieltemperatur erreicht ist, regelt das Gerät automatisch herunter. Wie laut die PortaSplit innen und außen wirklich ist, habe ich später in einem eigenen Video gemessen, du findest es weiter unten.
Die Außeneinheit auf dem Balkon. Etwas höher aufgestellt, würde das Kondenswasser besser ablaufen.
Das gefällt mir
Raumtemperatur in einer Stunde um 4,4 Grad gesenkt (15 m² Schlafzimmer)
Luft spürbar frischer, CO₂ um 361 ppm gesunken
Etwa 24 Cent Stromkosten pro Stunde auf höchster Stufe
Hochwertig verarbeitet, Zubehör komplett im Deckel
Große, gut laufende Rollen
Leiser Nachtmodus
Das stört
Sehr großes, unhandliches Paket, ab der ersten Etage braucht es zwei Personen
Schlauch nicht abnehmbar und unflexibel
Außeneinheit sollte für den Kondenswasserabfluss höher stehen
Hoher Preis mit starken Schwankungen je nach Nachfrage
Mein Fazit nach dem ersten Test
Nach den ersten Tests bin ich von der Midea PortaSplit begeistert. Der Hype um das Gerät ist aus meiner Sicht gerechtfertigt: Die Kühlleistung überzeugt, die Luft wird frischer und der Stromverbrauch bleibt moderat. Der Preis ist nicht ohne, aber für mich eine sinnvolle Investition ins eigene Wohlbefinden. Wie sich die Anlage im Hochsommer schlägt, zeigen die Videos unten.
Die wichtigsten Produktspezifikationen der Midea PortaSplit im Überblick.
Weitere Videos zur Midea PortaSplit
Nach dem Unboxing habe ich die PortaSplit über den Sommer weiter begleitet. Hier die Folgevideos:
Ab der ersten Etage ja. Das Paket ist so groß und schwer, dass ich es allein nicht in den dritten Stock bekommen hätte. Im Erdgeschoss kommst du theoretisch ohne aus.
Was kostet eine Stunde Betrieb an Strom?
In meinem Test auf höchster Stufe 0,675 kWh, das waren bei 36 Cent pro Kilowattstunde etwa 24 Cent.
Ist der Schlauch abnehmbar?
Nein. Der Schlauch ist fest verbunden und recht steif, das macht das Aufstellen in kleinen Räumen etwas fummelig.
Hast du die PortaSplit schon ausprobiert oder planst du den Kauf? Schreib mir deine Erfahrungen oder Fragen in die Kommentare. Vielen Dank fürs Lesen und viel Erfolg bei der Suche nach der passenden mobilen Klimaanlage!
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