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Hier bekommst du das Gerät
Narwal V40 Station
Testgerät vom Hersteller gestellt. Der Text wurde vorher nicht mit Narwal abgestimmt.
Staubsaugen soll schnell, sauber und unkompliziert sein. In der Praxis nerven viele Akkusauger aber irgendwann doch: Der Akku ist leer, der Staubbehälter voll, Zubehör fliegt herum, und am Ende darf man den eingesammelten Dreck trotzdem per Hand entsorgen. Genau hier setzt die Narwal V40 Station an.
Mein Testvideo
Technische Daten
Hersteller: Narwal
Saugleistung: 220 AW
Akkus: 2 x 2.500 mAh
Filter: 9-stufig, H13 HEPA
Staubbeutel: 3 Liter, bis 100 Tage
Vorteile
Automatische, berührungslose Staubentleerung
Zwei Akkus im Lieferumfang, automatisch geladen
9-stufiges Filtersystem mit H13 HEPA, für Allergiker interessant
Fünf Aufsätze für praktisch jede Situation
Integrierte Aufbewahrung für Ordnung
Leicht, wendig, hochwertig verarbeitet
LED-Licht an der Hauptbürste
Nachteile
Leistungssteuerung braucht Eingewöhnung
Blinkende Ladeanzeige lässt sich nicht abschalten
Akkus laden nacheinander, nicht gleichzeitig
Staubsaugen soll schnell, sauber und unkompliziert sein. In der Praxis nerven viele Akkusauger aber irgendwann doch: Der Akku ist leer, der Staubbehälter voll, Zubehör fliegt herum, und am Ende darf man den eingesammelten Dreck trotzdem per Hand entsorgen. Genau hier setzt die Narwal V40 Station an.
Ich habe mir die Narwal V40 Station genau angeschaut und im Alltag getestet. Dabei ging es nicht nur um die Saugleistung, sondern um die Fragen, die im Haushalt wirklich zählen: Wie gut funktioniert die automatische Entleerung? Wie sinnvoll ist das Dual-Akku-System? Taugt das Filtersystem etwas, gerade für Allergiker? Und ist das Gesamtpaket seinen Preis wert?
Was die Narwal V40 Station besonders machen will
Die Grundidee: ein kabelloser Staubsauger, der stark saugt, sich in einer Station automatisch entleert und dabei möglichst hygienisch bleibt. Die technischen Daten laut Hersteller:
Herstellerangabe
Narwal V40 Station
Saugleistung
220 AW
Motor
bürstenlos, 120.000 U/min
Automatische Staubentleerung
für bis zu 100 Tage
Akkus
Dual-Akku-System, 2 x 2.500 mAh
Filtersystem
9-stufig mit H13 HEPA
Staubbehälter im Handgerät
0,6 Liter
Staubbeutel in der Station
3 Liter, antibakteriell
Motor der Station
1.000 Watt, bis 45.000 U/min
Die 220 AW sind nicht nur eine Marketingzahl. AW steht für AirWatts und beschreibt, wie viel Saugleistung tatsächlich am Boden ankommt. Für einen kabellosen Staubsauger ist das ein starker Wert. Der bürstenlose Motor bedeutet im Alltag meist weniger Verschleiß, geringere Geräuschentwicklung und längere Lebensdauer.
Lieferumfang: erfreulich komplett
Schon beim Auspacken macht die V40 Station einen durchdachten Eindruck. Es ist alles dabei, um direkt zu starten, und der Lieferumfang ist nicht auf das Nötigste zusammengestrichen:
Bedienungsanleitung und Sicherheitshinweise
ein Ersatzstaubbeutel
zwei Akkupacks
eine motorisierte Mini-Bürste
eine weiche Staubbürste
eine Fugendüse mit Gummischutz und Verlängerungsmöglichkeit
eine höhenverstellbare Verlängerungsstange
das Hauptgerät mit integriertem Staubbehälter
die Hauptbürste für Hartboden und Teppich
die Auto-Entleerungs-Dockingstation
Gerade die zwei Akkus sind ein echtes Plus, das ist bei Akkusaugern nicht selbstverständlich. Mit den mehreren Aufsätzen wirkt die V40 Station von Anfang an wie ein komplettes Reinigungssystem, bei dem man kein Zubehör nachkaufen muss.
Die höhenverstellbare Verlängerung sorgt dafür, dass man auch ohne Verrenkungen reinigen kann.
Aufbau und erster Eindruck: unkompliziert und ordentlich
Die Station wird aufgestellt und eingesteckt, ohne Schrauben oder komplizierten Zusammenbau. Das Stromkabel lässt sich unter der Station aufwickeln und je nach Steckdose links oder rechts nach hinten herausführen, ein kleines, im Alltag sehr praktisches Detail. Verlängerungsstange auf das Hauptgerät, Hauptbürste dran, fertig. Alle Aufsätze rasten spürbar ein und sitzen sicher.
Die integrierte Aufbewahrung: Die wichtigsten Düsen und Bürsten sitzen ordentlich in der Station, statt lose herumzufliegen.
Positiv aufgefallen: Das Zubehör verschwindet in der integrierten Aufbewahrung der Station. Dadurch bleibt alles ordentlich, staubfrei und optisch aufgeräumt. Im Vergleich zu vielen anderen Akkusaugern, bei denen Düsen und Bürsten daneben liegen, ist das ein echter Vorteil.
Die Aufsätze im Alltag: für mehr als nur den Boden
Hauptbürste für den normalen Hausgebrauch
Die Hauptbürste ist der Allrounder für praktisch alle Böden. Sie arbeitet mit einer weichen Bürste, hat ein Anti-Verwicklungsdesign und vorne ein LED-Bürstenlicht. Die LEDs sind nützlicher, als man denkt: In dunkleren Bereichen, unter Möbeln oder in Ecken wird Schmutz damit deutlich sichtbarer.
Bodennahes Saugen mit der Hauptbürste auf Holzboden.
Motorisierte Mini-Bürste für Polster und Matratzen
Mit der motorisierten Mini-Bürste lassen sich Möbel sehr effizient reinigen. Auf Polstern, Matratzen und Bettwäsche spielt sie ihre Stärke aus, hier merkt man die konzentrierte Saugleistung deutlich. Milben und Hautschuppen auf Textilien sind genau der Bereich, für den dieser Aufsatz gedacht ist.
Die motorisierte Mini-Bürste ist für Textilien gedacht, hier auf einer Stuhloberfläche.
Weiche Staubbürste für empfindliche Flächen
Für Schränke, Oberflächen, Tastaturen oder den Autoinnenraum gibt es die weiche Staubbürste. Die Bürste lässt sich nach vorne schieben, wodurch empfindliche Oberflächen schonender abgesaugt werden. Aufsatz drauf, Schmutz weg.
Die weiche Staubbürste arbeitet flach angesetzt besonders schonend, ideal für Oberflächen, Tastaturen oder das Auto.
Fugendüse für Ritzen, Decken und schwierige Ecken
Die Fugendüse kommt überall dort zum Einsatz, wo die Hauptbürste zu groß ist: zwischen Polstern, entlang von Kanten, unter dem Sofa oder oben in den Ecken bei Spinnweben. Mit der Verlängerungsmöglichkeit und der höhenverstellbaren Stange erreicht man auch hohe Stellen bequem.
Die Fugendüse für schwierige Stellen, ohne ständig selbst nachjustieren zu müssen.
Saugkraft im Praxistest: nicht nur auf dem Papier stark
Technische Daten sind das eine, entscheidend ist, was im Alltag im Behälter landet. Ich habe die V40 Station mit verschiedenen typischen Schmutzarten konfrontiert.
Grober Dreck
Schon bei gröberem Schmutz, etwa von verschmutzten Reitstiefeln, zeigt sich, dass die Saugleistung zuverlässig abliefert. Der Dreck wird sauber aufgenommen und die Bürste arbeitet kontrolliert.
Saugen im Praxistest: Die V40 Station nimmt den groben Schmutz von der Parkettfläche auf.
Krümel und feiner Schmutz in der Küche
Auch in der Küche macht die V40 Station kurzen Prozess. Krümel, Mehl und typischer Alltagsdreck werden zügig aufgenommen, ohne dass man mehrfach über dieselbe Stelle fahren muss.
Auch feiner Alltagsdreck bleibt nicht liegen: Die rotierenden Bürstenarme ziehen die Partikel aus den Fugen und von der Fläche.
Bedienung braucht eine kurze Eingewöhnung
Die Leistungssteuerung vorne ist etwas gewöhnungsbedürftig. Wer von Geräten kommt, bei denen man per kurzem Tastendruck die Saugstufe wechselt, muss sich umstellen. Anfangs kann es passieren, dass man das Gerät eher ausschaltet, als die Stufe zu ändern. Kein großes Problem, aber Gewohnheitssache.
Handling und Ergonomie: leichtgängig und beweglich
Die V40 Station ist angenehm leicht, wendig und lässt sich intuitiv bewegen. Dreht man das Handgelenk leicht, folgt die Bürste der Bewegung sehr natürlich, gerade in verwinkelten Bereichen ein echter Unterschied. Die höhenverstellbare Verlängerungsstange lässt sich an die Körpergröße anpassen, das verbessert die Ergonomie, und hohe Stellen sind besser erreichbar.
Mit einer Hand lässt sich die Station kontrolliert bewegen.
Automatische Entleerung: das eigentliche Highlight
Der Staubbehälter im Hauptgerät fasst 0,6 Liter. Das klingt nicht riesig, aber hier kommt die Station ins Spiel, und hier liegt für mich das größte Highlight: Sobald der Sauger in die Dockingstation eingesetzt wird, wird der Behälter automatisch entleert, berührungslos und laut Hersteller mit einer Effizienz von über 97 Prozent. Du musst den aufgesaugten Schmutz praktisch nicht mehr anfassen.
Beim Einsetzen in die Dockingstation startet automatisch die berührungslose Staubentleerung.
So funktioniert die Entleerung
In der Station arbeitet ein eigener 1.000-Watt-Motor mit bis zu 45.000 Umdrehungen pro Minute. Die Entleerung läuft in drei Schritten:
Vorabsaugung des losen Staubs
Auflockern durch pulsierende Luft
Tiefensaugung für die restliche Entleerung
So wird erst lockerer Staub entfernt, dann festsitzender Schmutz gelöst und alles gründlich herausgezogen. Das ist deutlich durchdachter als die einfache Entleerung vieler anderer Systeme.
Kann man die Automatik deaktivieren?
Ja. Die automatische Absaugung lässt sich deaktivieren, indem die Power-Taste gedrückt gehalten wird. Leuchtet die Anzeige weiß, saugt die Station nicht automatisch ab. Einen laufenden Entleerungsvorgang stoppst du ebenfalls per Druck auf die Power-Taste an der Station.
Der 100-Tage-Staubbeutel: hygienisch und alltagstauglich
Der Schmutz landet in einem 3-Liter-Antibakterien-Staubbeutel. Laut Angabe hemmt das Material das Wachstum von Bakterien mit 99 Prozent Wirksamkeit, sodass der Beutel bis zu 100 Tage geruchsfrei bleiben soll. Besonders angenehm ist der Wechselmechanismus: Beim Herausnehmen wird der Beutel automatisch versiegelt. Kein Kontakt mit dem Staub, kein Aufwirbeln. Fach öffnen, alten Beutel entnehmen, neuen einsetzen, fertig.
Der Staubbeutel wird versiegelt aus dem Fach gezogen, deutlich hygienischer als bei offenen Behältern.
Dual-Akku-System: zwei Akkus, automatisch geladen
Die V40 Station wird mit zwei wechselbaren Akkus mit je 2.500 mAh geliefert. Das bringt Flexibilität und Sicherheit bei längeren Reinigungen. Die Akkus laden automatisch in der Dockingstation, allerdings nacheinander: zuerst der Akku im Staubsauger, danach der zweite im separaten Fach. Du musst keine Akkus an ein externes Ladegerät hängen, und der Wechsel bleibt simpel.
Die Akkus werden nacheinander geladen, der Wechsel dauert nur einen Handgriff.
Gemessene Laufzeiten je Leistungsstufe
Solche Angaben sind nur sinnvoll, wenn sie mit Zahlen hinterlegt sind. Hier die Laufzeiten eines Akkus mit motorisierter Hauptbürste auf allen fünf Stufen:
Leistungsstufe
Laufzeit mit einem Akku (gemessen)
Stufe 1
knapp 46 Minuten
Stufe 2
knapp 22 Minuten
Stufe 3
etwas über 12 Minuten
Stufe 4
über 9 Minuten
Turbo
8 Minuten 30 Sekunden
Akkulaufzeit auf Stufe 2: Am Display erkennt man, wie sich die Laufzeit mit der Stufe verändert.
Je höher die Leistung, desto kürzer die Laufzeit. Für den normalen Hausgebrauch reicht ein Akku in vielen Fällen für eine komplette Reinigung, mit dem zweiten Akku ist man auf der sicheren Seite.
Filtersystem: warum die V40 Station für Allergiker spannend ist
Die V40 Station setzt auf ein 9-stufiges Filtersystem, fünf Stufen im Hauptgerät und vier in der Dockingstation. Wichtig ist der H13-HEPA-Standard: 99,97 Prozent aller Partikel bis 0,3 Mikrometer werden gefiltert. Zur Einordnung: 1 Mikrometer ist ein tausendstel Millimeter, es geht also um extrem kleine Partikel wie Pollen, Milben oder Bakterien.
Der H13-HEPA-Filter zielt auf extrem kleine Partikel, relevant bei Heuschnupfen und Stauballergien.
Die fünf Filterstufen im Hauptgerät
Staubbehälter-Filtration
Staubflussleitung gegen Rückfluss
Metallgitterfilter für größere Partikel
Lufteinlass-Filtration
H13-HEPA-Filter
Die vier Filterstufen in der Dockingstation
Zyklon-Filtration
antibakterieller Staubbeutel
Schaumstoff-Filter
H13-HEPA-Filter
Die Zyklon-Filtration versetzt die Luft in einen Wirbel, schwere Partikel werden nach außen geschleudert und von der Luft getrennt. Hausstaubmilben und Schimmelsporen liegen typischerweise zwischen 1 und 100 Mikrometern, Bakterien zwischen 0,3 und 10 Mikrometern. Damit wird klar, warum die V40 Station für Menschen mit Heuschnupfen, Hausstauballergie oder Asthma interessant ist. Der Filter ist außerdem wiederverwendbar, das spart auf Dauer Geld.
Display und Bedienung im Alltag
Das LED-Display am Hauptgerät zeigt Akkuladestand, aktuelle Leistungsstufe und Betriebsmodus. Gut ablesbar, keine Spielerei, klare Informationen auf einen Blick.
Das LED-Display zeigt Akku- und Leistungsinformationen klar und schnell verständlich.
Meine Kritik: die Ladeanzeige
Was mich etwas gestört hat, ist die Display-LED beim Laden. Sie blinkt dauerhaft und lässt sich nicht separat abschalten. Steht die Station in einem sichtbaren Bereich, kann das störend sein. Ein Workaround: Wechselt man vor dem Absaugen den Akku, wird der leere Akku im Ladefach geladen und das Display bleibt aus. Schön wäre trotzdem eine echte Abschaltmöglichkeit.
Das gefällt mir
Automatische, berührungslose Staubentleerung
Zwei Akkus im Lieferumfang, automatisch geladen
9-stufiges Filtersystem mit H13 HEPA, für Allergiker interessant
Fünf Aufsätze für praktisch jede Situation
Integrierte Aufbewahrung für Ordnung
Leicht, wendig, hochwertig verarbeitet
LED-Licht an der Hauptbürste
Das stört
Leistungssteuerung braucht Eingewöhnung
Blinkende Ladeanzeige lässt sich nicht abschalten
Akkus laden nacheinander, nicht gleichzeitig
Mein Fazit zur Narwal V40 Station
Die Narwal V40 Station hat mich im Test überzeugt. Die automatische Staubentleerung ist für mich das größte Highlight, das Dual-Akku-System hebt das Gerät von vielen Konkurrenten ab, und das Filtersystem macht es besonders für Allergiker interessant. Die Bedienung braucht kurz Eingewöhnung, und die blinkende Ladeanzeige dürfte abschaltbar sein, aber das sind kleinere Schwächen in einem sehr stimmigen Gesamtpaket. Wer einen Akkusauger sucht, der nicht nur kräftig saugt, sondern bei Hygiene und Komfort weitergeht, sollte sich die V40 Station genauer ansehen.
Detailaufnahme der Entleerungsstrecke: So wird der Staub über den Anschluss in die Station geführt.
Häufige Fragen zur Narwal V40 Station
Wie lange hält ein Akku?
Gemessen mit motorisierter Hauptbürste: knapp 46 Minuten auf Stufe 1, 8 Minuten 30 Sekunden im Turbo. Ein zweiter Akku liegt bei.
Wie oft muss der Staubbeutel gewechselt werden?
Laut Hersteller reicht der 3-Liter-Beutel für bis zu 100 Tage. Beim Herausnehmen versiegelt er sich automatisch.
Kann ich die automatische Entleerung abschalten?
Ja, durch Gedrückthalten der Power-Taste an der Station. Leuchtet die Anzeige weiß, ist die Automatik aus.
Falls du Fragen zur V40 Station hast, schreib sie mir gern per Kontaktformular. Danke fürs Lesen und alles Gute.
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