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Mein Ninja CREAMi Deluxe Test basiert auf rund zwei Monaten echter Nutzung im Alltag. Genau das fand ich selbst vor dem Kauf am wichtigsten: nicht nur die Funktionen auf dem Karton, sondern die Frage, wie sich das Gerät wirklich schlägt, wenn man es regelmäßig benutzt. So viel vorweg: Gerade im Sommer ist die Maschine bei uns schnell zu einem festen Bestandteil der Küche geworden.
Mein Testvideo
Technische Daten
Hersteller: Ninja (SharkNinja)
Modell: CREAMi Deluxe NC502EU
Behälter: 2 x 709 ml
Programme: 10
Vorteile
Sehr leckere Ergebnisse bei passenden Rezepten
Einfache Bedienung nach kurzer Eingewöhnung
Große Behälter für mehrere Portionen
Viel Spielraum für eigene Sorten
Respin-Funktion für bessere Cremigkeit
Mix-In-Funktion für echte Stückchen im Eis
Spülmaschinengeeignete Teile
Nachteile
Das Gerät ist laut
Groß und schwer, knapp 10 kg
Die Behälter brauchen Platz im Gefrierfach
Spontanes Eis ohne Vorbereitung ist nicht möglich
Die Qualität der Basis entscheidet über das Ergebnis
Mein Ninja CREAMi Deluxe Test basiert auf rund zwei Monaten echter Nutzung im Alltag. Genau das fand ich selbst vor dem Kauf am wichtigsten: nicht nur die Funktionen auf dem Karton, sondern die Frage, wie sich das Gerät wirklich schlägt, wenn man es regelmäßig benutzt. So viel vorweg: Gerade im Sommer ist die Maschine bei uns schnell zu einem festen Bestandteil der Küche geworden.
Hier geht es nicht nur um den ersten Eindruck, sondern um das Gesamtbild. Wie funktioniert das System? Wie cremig wird das Eis wirklich? Wo liegen die Stärken, wo die Grenzen, und für wen lohnt sich das Gerät am Ende?
Was die Ninja CREAMi Deluxe anders macht
Die Ninja CREAMi Deluxe arbeitet nicht wie eine klassische Eismaschine. Sie kühlt die Masse nicht selbst herunter, während sie rührt. Stattdessen bereitest du zuerst eine Basis vor, füllst sie in den Behälter, frierst alles komplett durch und verarbeitest diese gefrorene Masse erst später im Gerät.
Genau das ist der wichtigste Punkt, den man vor dem Kauf verstehen sollte. Die Maschine ist kein spontaner Mixer für sofortiges Eis. Wenn du abends plötzlich Lust auf Eis hast und nichts vorbereitet im Gefrierfach steht, bringt dir das Gerät in diesem Moment nichts. Hast du aber ein paar Sorten vorbereitet, ist das Konzept richtig praktisch: In wenigen Minuten machst du Eis, Sorbet, Milchshake, Frozen Joghurt, Slushy und weitere Varianten.
Deluxe statt Standard: Das sind die Unterschiede
Einer der auffälligsten Pluspunkte ist das größere Format. Bei der Deluxe-Version sind zwei Behälter mit je 709 ml dabei, das Fassungsvermögen liegt damit etwa 50 Prozent über der normalen Version. Im Alltag macht das mehr aus, als man zuerst denkt: Für zwei Personen oder wenn Besuch da ist, ist die größere Menge deutlich praktischer.
Herstellerangabe
Ninja CREAMi Deluxe
Behälter
2 Stück mit je 709 ml
Fassungsvermögen
etwa 50 Prozent mehr als die Standardversion
Programme
10, darunter Eiscreme, Gelato, Sorbet, Milchshake, Frozen Joghurt, Slushy
Gewicht
knapp 10 kg
Maße
etwa 21 cm breit, 30 cm tief, 42 cm hoch
Spülmaschinengeeignet
Behälter, Deckel, Außenschüssel, Paddle
Ein weiterer Vorteil der Deluxe-Version ist die flexiblere Verarbeitung im Behälter. Du kannst nicht nur den ganzen Behälter bearbeiten, sondern auch gezielt mit oberer und unterer Hälfte arbeiten. Das ist interessant, wenn du nicht alles auf einmal essen willst oder verschiedene Geschmacksrichtungen in einem Behälter ausprobieren möchtest.
Genau so beginnt das Ganze: Die Basis ist komplett durchgefroren und wird erst danach im Gerät cremig verarbeitet.
Erster Eindruck: hochwertig, aber kein kleines Küchengerät
Vom Aufbau her macht die Ninja CREAMi Deluxe einen wirklich guten Eindruck. Das Gerät wirkt stabil, modern und sauber verarbeitet. Die Frontbedienung ist übersichtlich, die Tasten sind logisch angeordnet, und auch das Einsetzen des Behälters funktioniert sicher und solide.
Was man ehrlich sagen muss: Das Gerät ist groß und schwer. Mit knapp 10 kg und etwa 21 cm Breite, 30 cm Tiefe und 42 cm Höhe ist das nichts, was man mal eben in einer Schublade verschwinden lässt. Wenn du wenig Platz in der Küche hast, solltest du vorher nachmessen. Entweder bekommt die Maschine einen festen Platz auf der Arbeitsplatte, oder du holst sie gezielt aus dem Schrank. Das Design finde ich gelungen, sie sieht wertig aus und fühlt sich robust an. Kompakt ist sie aber definitiv nicht.
Bedienung und Verarbeitung im Alltag
Die Nutzung ist schnell verstanden. Du setzt den gefrorenen Behälter in die Außenschüssel, verriegelst alles, schiebst es ins Gerät und wählst das passende Programm. Das geht nach kurzer Zeit sehr routiniert. Wichtig ist dabei immer: Das Gerät arbeitet mit komplett gefrorenen Zutaten und muss entsprechend Leistung bringen, um daraus eine cremige Konsistenz zu erzeugen.
Die Programme sind vorne gut erreichbar und im Alltag schnell gewählt.
Lautstärke: leise ist die CREAMi nicht
Während der Verarbeitung ist das Gerät deutlich hörbar. Das ist kein leises Hintergrundgerät, wenn sie läuft, merkt man das. Für mich war das in der Praxis kein echter Minuspunkt, weil der Vorgang nur wenige Minuten dauert. Wer auf sehr leise Küchengeräte Wert legt, sollte es aber wissen. Der Lärm ist die Kehrseite der kräftigen Verarbeitung, und genau diese Kraft sorgt für die überzeugende Konsistenz.
Der wichtigste Punkt vor dem Kauf: Vorbereitung statt Spontanität
Die Herstellerlogik lässt sich einfach zusammenfassen:
Basis vorbereiten
24 Stunden einfrieren
Im Gerät verarbeiten
Genießen
Genau so funktioniert die Maschine auch im Alltag. Das heißt aber auch: Du brauchst Planung. Am besten hast du mehrere Behälter fertig vorbereitet im Gefrierfach. Deshalb würde ich mir langfristig zusätzliche Behälter dazu holen. Die CREAMi macht am meisten Spaß, wenn verschiedene Sorten griffbereit sind und du nicht jedes Mal einen Tag warten musst.
Der eigentliche Schlüssel zur schnellen Nutzung liegt im Gefrierfach und nicht erst am Gerät.
Eine einfache Milchbasis als Start
Man kann mit der CREAMi sehr frei experimentieren. Für den ersten Versuch haben wir eine einfache Milchbasis gemacht. Du musst dich nicht auf ein starres Rezept festlegen und kannst zum Beispiel arbeiten mit:
normaler Milch
Sahne für mehr Fülle
pflanzlichen Alternativen
kalorienärmeren Varianten
zuckerreduzierten Rezepten
proteinreicheren Mischungen
Entscheidend ist nur, dass die Masse vor der Verarbeitung komplett durchgefroren ist. Ohne das funktioniert das Prinzip nicht richtig.
Die Basis ist schnell gemacht. Danach heißt es erst einmal warten, bis alles vollständig gefroren ist.
So sieht das Ergebnis nach dem ersten Durchlauf aus
Nach dem ersten Programm zeigt sich gut, wie die Maschine arbeitet. Je nach Rezept kann die Konsistenz sofort passen, bei manchen Varianten war das Ergebnis direkt cremig und gelungen. Es gibt aber auch Rezepte, bei denen die Masse zunächst eher krümelig, locker oder fast pulvrig wirkt. Das ist kein Defekt und kein Zeichen, dass etwas schiefgelaufen ist.
Nach dem ersten Durchlauf ist die Struktur nicht immer perfekt cremig. Genau dafür gibt es die nächste Funktion.
Warum die Respin-Funktion so wichtig ist
Wenn die Konsistenz nach dem ersten Durchgang noch nicht ideal ist, kommt die Respin-Funktion ins Spiel. Dabei wird die Masse noch einmal verarbeitet, was sie in vielen Fällen deutlich cremiger macht. Bei uns hat das sehr gut funktioniert, gerade bei leichteren Rezepten oder Mischungen mit weniger Fett war Respin oft der entscheidende Schritt. Nicht jedes Eis ist nach einem einzigen Durchlauf perfekt, aber die Maschine bietet genau dafür die passende Lösung.
Der zweite Durchgang macht oft genau den Unterschied zwischen locker und wirklich cremig.
Nutella-Eis: süß, kräftig und richtig lecker
Eine der getesteten Varianten war Nutella-Eis. Die Basis wurde vorbereitet, eingefroren und später mit dem passenden Programm verarbeitet. Das Ergebnis war geschmacklich wirklich stark. Gerade solche süßeren Dessert-Varianten zeigen, warum die Maschine so beliebt ist. Wenn die Basis stimmt, bekommt man eine Textur hin, die deutlich besser sein kann, als man erwartet.
Gleichzeitig gilt: Die Maschine kann kein schlechtes Rezept retten. Wenn die Mischung nicht passt, wird daraus auch mit guter Technik kein Wunder. Die Qualität der Basis bleibt der wichtigste Faktor.
Bei süßeren Rezepten wie Nutella wird schnell klar, wie viel Einfluss die Basis auf das Endergebnis hat.
Mein Highlight: die Mix-In-Funktion
Für mich ist die Mix-In-Funktion einer der besten Punkte an der ganzen Maschine. Nach dem ersten Durchlauf kannst du zusätzliche Zutaten einarbeiten, zum Beispiel Schokolade, Kekse, Nüsse, Früchte, Karamell oder Süßigkeiten. Du drückst eine kleine Mulde in die Eismasse, gibst die Zutaten hinein und startest das Mix-In-Programm.
Was mir daran besonders gefällt: Die Stückchen werden nicht komplett zerschreddert. Sie verteilen sich schön in der Masse und bleiben als echte Einlage erkennbar. Dadurch kommt das Ergebnis sehr nah an Eissorten aus der Eisdiele oder dem Supermarkt heran.
Die kleine Mulde für Extras ist simpel, aber genau hier wird aus einer Basis ein eigenes Eis.
Kinder Bueno als Mix-In: hier wird es richtig spannend
Besonders überzeugend war bei uns die Variante mit Kinder Bueno. Nach dem ersten Verarbeiten kam das Bueno in die Mulde, dann lief das Mix-In-Programm, und am Ende hatten wir ein Eis mit richtig schöner Verteilung der Stückchen. Genau solche Kombinationen machen die CREAMi im Alltag so interessant: Nutella, Bueno, Oreo, Erdbeeren, Karamell oder Nüsse. Im Grunde ist das Gerät eine flexible Basis für eigene Ideen.
Mit solchen Einlagen bekommt das Eis genau den Charakter, den man bei gekauften Premiumsorten oft sucht.
Ober- und Unterhälfte getrennt verarbeiten
Ein spannender Punkt der Deluxe-Version ist die Möglichkeit, nur die obere Hälfte zu verarbeiten oder verschiedene Geschmacksrichtungen für oben und unten zu nutzen. Für uns war das vor allem dann interessant, wenn wir nicht den kompletten Behälter aufessen wollten. So lässt sich die Menge besser einteilen.
Die Markierungen am Behälter zeigen gut, warum die Deluxe-Version im Alltag etwas flexibler ist.
Giotto und andere eigene Sorten
Wir haben auch mit Giotto experimentiert. Gerade das macht mit Familie oder gemeinsam in der Küche Spaß, weil jeder eigene Ideen einbringt. Am Ende entsteht ein Eis, das man so nicht fertig kaufen würde. Das ist für mich einer der größten Vorteile: Du kontrollierst selbst, was drin ist, von sehr süßen Dessert-Varianten bis zu leichteren, proteinreichen, zuckerarmen, veganen oder laktosefreien Rezepten. Ganz ehrlich: Unsere Favoriten waren trotzdem die süßeren Varianten, vor allem Nutella und Kinder Bueno.
Solche Zutaten machen die Maschine besonders interessant, wenn du gern eigene Sorten zusammenstellst.
Konsistenz und Geschmack: besser als gedacht
Die Konsistenz war bei uns wirklich gut. Cremig, lecker und je nach Rezept deutlich besser, als ich anfangs erwartet hätte. Vor allem bei den süßeren Varianten war das Ergebnis richtig überzeugend. Mit einer passenden Basis und gegebenenfalls Respin bekommt man eine sehr angenehme Eis-Textur hin.
An der Struktur sieht man gut, warum uns das Ergebnis am Ende wirklich überzeugt hat.
Reinigung: angenehm unkompliziert
Die abnehmbaren Teile sind angenehm unkompliziert: Behälter, Deckel, Außenschüssel und Paddle sind spülmaschinengeeignet. Gerade bei einem Gerät, das man häufiger nutzt, ist das ein echter Vorteil. Wäre die Reinigung nervig, würde man es automatisch seltener benutzen.
Die abnehmbaren Teile sind schnell zerlegt und damit im Alltag deutlich angenehmer zu reinigen.
Das gefällt mir
Sehr leckere Ergebnisse bei passenden Rezepten
Einfache Bedienung nach kurzer Eingewöhnung
Große Behälter für mehrere Portionen
Viel Spielraum für eigene Sorten
Respin-Funktion für bessere Cremigkeit
Mix-In-Funktion für echte Stückchen im Eis
Spülmaschinengeeignete Teile
Das stört
Das Gerät ist laut
Groß und schwer, knapp 10 kg
Die Behälter brauchen Platz im Gefrierfach
Spontanes Eis ohne Vorbereitung ist nicht möglich
Die Qualität der Basis entscheidet über das Ergebnis
Mein Fazit nach zwei Monaten
Nach rund zwei Monaten fällt mein Urteil klar positiv aus. Gerade in der warmen Jahreszeit ist die CREAMi bei uns ein fester Bestandteil der Küche geworden. Wenn ein paar Behälter im Gefrierschrank stehen, ist es einfach genial, sich in wenigen Minuten eine eigene Sorte zu machen. Man muss nur wissen, worauf man sich einlässt: Sie ist nicht leise, braucht Platz und verlangt Vorbereitung. Wer spontan Zutaten einfüllen und sofort Eis bekommen will, wird damit nicht glücklich. Wer gern Eis isst und mit Zutaten experimentiert, bekommt ein richtig starkes Küchengerät. Besonders für Paare, Familien und alle, die im Sommer regelmäßig Eis essen, kann sich der Kauf lohnen.
Am Ende zählt genau das: eine überzeugende Portion Eis, die man sich ganz nach dem eigenen Geschmack bauen kann.
Häufige Fragen zur Ninja CREAMi Deluxe
Kann ich spontan Eis machen?
Nein. Die Basis muss vorher rund 24 Stunden komplett durchfrieren. Mit vorbereiteten Behältern im Gefrierfach dauert das Eis dann nur wenige Minuten.
Wie laut ist die Maschine?
Deutlich hörbar, kein leises Gerät. Der Vorgang dauert aber nur wenige Minuten.
Was ist der Unterschied zur normalen CREAMi?
Die Deluxe hat zwei Behälter mit je 709 ml, rund 50 Prozent mehr Fassungsvermögen, 10 Programme und die Möglichkeit, obere und untere Hälfte getrennt zu verarbeiten.
Sind die Teile spülmaschinengeeignet?
Ja, Behälter, Deckel, Außenschüssel und Paddle.
Falls du Fragen hast, schreib sie mir gern per Kontaktformular. Danke fürs Lesen und alles Gute.
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