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Levoit Turmventilator im Test: Windstärke, Lautstärke und Stromverbrauch gemessen
Levoit Turmventilator im Test: Aufbau, zwölf Stufen, 90-Grad-Oszillation, Timer und Schlafmodus. Gemessen wurden rund 16 km/h Luftgeschwindigkeit, etwa 20 Watt Verbrauch und die Lautstärke.
92 Zentimeter hoher Turmventilator mit zwölf Geschwindigkeitsstufen, Normal-, Turbo- und Auto-Modus, 90-Grad-Oszillation, Timer bis 12 Stunden, Schlafmodus und Fernbedienung mit Aufbewahrungsfach. Im Test: rund 16 km/h Luftgeschwindigkeit aus 50 Zentimetern bei nur etwa 20 Watt.
Mein Test-Video 🎥
Hier kannst du meinen ausführlichen Test zum Levoit Turmventilator schauen.
Technische Daten
Hersteller: Levoit
Modell: Classic 36 DC Turmventilator
Höhe: 92 cm
Durchmesser: 16,5 cm
Geschwindigkeitsstufen: 12
Modi: Normal, Turbo, Auto, Schlafmodus
Oszillation: 90 Grad
Timer: 1 – 12 Stunden
Luftgeschwindigkeit im Test: ca. 16 km/h auf Stufe 12 aus 50 cm
Rund 16 km/h Luftgeschwindigkeit auf Stufe 12 aus 50 cm
Nur etwa 20 Watt Verbrauch auf höchster Stufe
Zwölf Stufen, 90-Grad-Oszillation, Timer bis 12 Stunden
Schlafmodus schaltet Display und Tastentöne ab
Aufbau in wenigen Minuten
Fernbedienung mit Fach am Gerät
Nachteile
Sperrige Verpackung
Auf Stufe 12 natürlich hörbar
Kein Akku, nur Netzbetrieb
An heißen Sommertagen soll ein Ventilator vor allem eines leisten: spürbar für Abkühlung sorgen, ohne dabei unnötig laut oder stromhungrig zu sein. Genau das habe ich beim Levoit Turmventilator geprüft, vom Auspacken über die Bedienung bis hin zu Windstärke, Stromverbrauch und Lautstärke.
Der erste Eindruck: Das Gerät wirkt hochwertig, modern und angenehm schlank. Mit einer Höhe von 92 cm und einem Durchmesser von 16,5 cm lässt es sich optisch unkompliziert in Wohn-, Schlaf- oder Arbeitszimmer integrieren.
Das Wichtigste in Kürze
Der 92 cm hohe Turmventilator kombiniert ein schlankes Design mit einfacher Montage.
Zwölf Stufen, Auto-Modus, Turbo, Timer und 90-Grad-Oszillation decken den Alltag flexibel ab.
Im Test erreichte die maximale Luftgeschwindigkeit aus 50 cm Entfernung rund 16 km/h.
Auf höchster Stufe lag der gemessene Stromverbrauch bei lediglich etwa 20 Watt.
Lieferumfang und Aufbau
Die Verpackung selbst ist etwas sperrig, der Inhalt darin aber sicher verstaut. Im Karton befinden sich der Turmventilator, ein zweiteiliger Standfuß, das Netzteil beziehungsweise Stromkabel, die Fernbedienung und die Anleitung.
Der Aufbau ist erfreulich einfach. Zuerst werden die beiden Teile des Standfußes zusammengesteckt. Anschließend löst man unten am Ventilator das Befestigungsrad, setzt den Standfuß auf und zieht das Rad wieder fest. Damit steht das Gerät sicher und ist direkt einsatzbereit.
Danach müssen nur noch die Schutzfolien entfernt und das Stromkabel an der Unterseite angeschlossen werden. Auch die Fernbedienung ist schnell bereit: Den Schutzstreifen der Knopfzellenbatterie herausziehen, fertig.
Praktisch gelöst ist die Aufbewahrung der Fernbedienung. Auf der Rückseite befindet sich ein kleines Fach, das sich herausziehen und wieder einklappen lässt. So liegt die Fernbedienung nicht irgendwo herum und bleibt trotzdem schnell griffbereit. Auch die Anleitung findet hinten am Gerät ihren Platz.
Bedienfeld und Funktionen im Überblick
Das Bedienfeld oben auf dem Gerät ist übersichtlich gestaltet. Die zentralen Funktionen sind direkt erreichbar, und das Display zeigt die jeweilige Einstellung klar an.
Drei Ventilatormodi
Über die Modus-Taste lassen sich drei Betriebsarten auswählen:
Normal: für eine gleichmäßige, manuell gewählte Luftleistung.
Turbo: wenn schnell möglichst viel Luftbewegung gefragt ist.
Auto: für den automatischen Betrieb.
Hält man diese Taste etwa drei Sekunden gedrückt, lassen sich außerdem die Tastentöne aktivieren oder deaktivieren. Gerade im Schlafzimmer ist das eine Kleinigkeit, die im Alltag wirklich angenehm sein kann.
Zwölf Geschwindigkeitsstufen
Die Windstärke lässt sich in 12 Stufen einstellen. Das Spektrum reicht von sehr sanfter Luftbewegung bis zu einer deutlich kräftigen Stufe für besonders warme Tage. Dadurch kann man die Leistung gut an Raumgröße, Abstand und persönlichen Komfort anpassen.
Für den normalen Büroalltag haben sich bei mir vor allem die Stufen 4 bis 5 bewährt. Sie sorgen für einen spürbaren Kühleffekt, ohne dass permanent ein starker Luftstrom im Gesicht ankommt.
90 Grad Oszillation für eine bessere Luftverteilung
Die Oszillation wird über die Taste oben links aktiviert. Der Ventilator schwenkt dabei um 90 Grad und verteilt die Luft damit gleichmäßiger im Raum. Besonders sinnvoll ist das, wenn sich mehrere Personen im Raum befinden oder nicht dauerhaft nur ein einzelner Platz angeblasen werden soll.
Timer und Schlafmodus
Über die Timer-Taste kann eine automatische Abschaltung von 1 bis 12 Stunden eingestellt werden, jeweils in Ein-Stunden-Schritten. Wer die Taste gedrückt hält, kann schneller durch die Zeiten wechseln.
Für die Nacht gibt es zusätzlich einen erweiterten Schlafmodus. Nach dem Aktivieren erscheinen ein Mond- und ein Ohrsymbol auf dem Display. Nach etwa fünf Sekunden schaltet sich die Anzeige ab, gleichzeitig werden die Tastentöne deaktiviert. Das verhindert störendes Licht und unnötige Geräusche im Schlafzimmer.
Windstärke-Test: Bis zu rund 16 km/h aus 50 cm Entfernung
Entscheidend ist am Ende nicht nur die Zahl auf dem Display, sondern was vorne tatsächlich ankommt. Deshalb habe ich die Luftgeschwindigkeit mit einem Anemometer aus ungefähr einem halben Meter Entfernung gemessen.
Auf der höchsten Stufe 12 erreichte der Levoit Turmventilator eine Luftgeschwindigkeit von etwa 16 km/h. Das ist für einen schlanken Turmventilator ein überzeugender Wert und zeigt sich auch im praktischen Test deutlich.
Mit einem Blatt Papier lässt sich gut nachvollziehen, wie die Luftleistung mit jeder Stufe zunimmt. Bei niedrigen Stufen bleibt der Luftstrom zurückhaltend und angenehm. Mit steigender Geschwindigkeit bewegt sich das Papier immer kräftiger.
Auf maximaler Stufe wird die Leistung spätestens am Vorhang sehr deutlich: Der Stoff wird merklich in Bewegung versetzt. Wer kurzfristig eine starke Luftzirkulation braucht, bekommt hier definitiv genug Reserven.
Stromverbrauch: Nur etwa 20 Watt auf höchster Stufe
Ein großer Vorteil dieses Modells ist der niedrige Energieverbrauch. Auf der höchsten Stufe habe ich einen Verbrauch von nur rund 20 Watt gemessen.
Damit bleibt der Betrieb auch dann sparsam, wenn der Ventilator an heißen Tagen über viele Stunden läuft. Im Vergleich zu einem älteren, ähnlichen Levoit-Modell liefert dieser Turmventilator nach meinem Eindruck außerdem deutlich mehr Leistung.
Lautstärke im Test
Für die Lautstärkemessung stand das Messgerät außerhalb des direkten Luftstroms. Das ist wichtig, weil das Windgeräusch am Messgerät selbst die Messung sonst beeinflussen kann.
Auf Stufe 12 ist der Ventilator natürlich hörbar. Das Geräusch empfand ich aber nicht als störend. Insgesamt arbeitet das Gerät angenehm leise, besonders auf den unteren und mittleren Stufen.
Damit passt der Levoit Turmventilator gut ins Schlafzimmer und auch ins Homeoffice. Wer nachts besonders empfindlich auf Licht oder Bediengeräusche reagiert, profitiert zusätzlich vom Schlafmodus mit abgeschaltetem Display und deaktivierten Tastentönen.
Mein Fazit zum Levoit Turmventilator
Der Levoit Turmventilator macht einen durchdachten Eindruck. Er sieht modern aus, ist schnell aufgebaut, lässt sich komfortabel steuern und bietet genügend Leistung, wenn es wirklich heiß wird.
Besonders gelungen finde ich die Kombination aus zwölf Geschwindigkeitsstufen, 90-Grad-Oszillation, Timer, Schlafmodus und dem niedrigen Stromverbrauch. Im Büro reichen mir meist Stufe 4 oder 5 für einen angenehmen, zusätzlichen Kühleffekt. Auf maximaler Stufe ist genug Leistung vorhanden, um den Luftstrom im Raum deutlich spürbar zu machen.
Als Ergänzung zu einer Klimaanlage ist der Ventilator ebenfalls sinnvoll, weil er die gekühlte Luft besser im Raum verteilen kann. Wer einen leisen, stromsparenden und leistungsstarken Turmventilator für den Sommer sucht, bekommt hier insgesamt ein sehr stimmiges Modell.
Der getestete Turmventilator ist 92 cm hoch und hat einen Durchmesser von 16,5 cm.
Wie viele Geschwindigkeitsstufen hat der Ventilator?
Es stehen zwölf Geschwindigkeitsstufen zur Verfügung, von sehr sanfter Luftbewegung bis zur maximalen Leistung. Dazu kommen die Modi Normal, Turbo und Auto.
Wie stark ist der Luftstrom auf höchster Stufe?
Bei der Messung mit dem Anemometer aus rund 50 cm Entfernung wurden auf Stufe 12 etwa 16 km/h Luftgeschwindigkeit erreicht.
Wie viel Strom verbraucht der Levoit Turmventilator?
Auf der höchsten Stufe habe ich nur rund 20 Watt gemessen. Auch bei vielen Betriebsstunden bleibt der Verbrauch damit gering.
Ist der Levoit Turmventilator für das Schlafzimmer geeignet?
Ja. Der Ventilator arbeitet insgesamt leise und bietet einen Schlafmodus, der das Display nach wenigen Sekunden ausschaltet und die Tastentöne deaktiviert.
Hier bekommst du das Gerät
Levoit Classic 36 DC Turmventilator
Testgerät vom Hersteller gestellt. Auf Testablauf und Fazit hatte das keinen Einfluss.
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