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Reishunger Basis Reiskocher im Test: Fluffiger Jasminreis ohne Überkochen
Reishunger Basis Reiskocher im Praxistest mit zwei Cups Jasminreis: Kochzeit, Überkochen, Warmhaltefunktion, Keramik-Innentopf und für wen sich das einfache Modell lohnt.
Mechanischer Reiskocher mit keramikbeschichtetem Innentopf, Maßskala, Dämpfeinsatz, Reislöffel und Kondenswasserbehälter. Im Test garte er zwei Cups Jasminreis in rund 18 Minuten locker und fluffig, ohne dass Wasser aus dem Deckel trat, und hielt den Reis danach automatisch warm.
Mein Test-Video 🎥
Hier kannst du meinen ausführlichen Test zum Reishunger Basis Reiskocher schauen.
Kein Spritzen, kein Überkochen, trockene Arbeitsplatte
Lockerer, gleichmäßig gegarter Jasminreis
Wertiger Innentopf mit Keramikbeschichtung und Maßskala
Automatische Warmhaltefunktion nach dem Kochen
Dämpfeinsatz für Gemüse oder Fisch inklusive
Sehr einfache mechanische Bedienung
Nachteile
Keine Programme für verschiedene Reissorten
Kein Timer
Teurer als einfache Supermarkt-Reiskocher
Ein Reiskocher muss im Alltag vor allem zwei Dinge können: Reis zuverlässig garen und dabei keine Sauerei auf der Arbeitsplatte hinterlassen. Genau daran muss sich der Reishunger Basis Reiskocher messen lassen. Der Hersteller verspricht schnellen Reis für eine Portion in etwa 15 bis 17 Minuten. Im Praxistest mit Jasminreis zeigt sich, ob das einfache Basismodell den höheren Preis gegenüber einem günstigen Supermarktgerät rechtfertigt.
Das Wichtigste in Kürze
Der Reishunger Basis kocht zwei Cups Jasminreis mit kaltem Wasser in etwa 18 Minuten.
Im Praxistest tritt Dampf aus, aber kein stärkehaltiges Wasser auf die Arbeitsplatte.
Die Keramikbeschichtung verhindert Anhaften und erleichtert die Entnahme des lockeren Reises.
Für Timer und Programme für verschiedene Reissorten ist das digitale Modell besser geeignet.
Was gehört zum Lieferumfang?
Der Reishunger Basis ist bewusst schlicht gehalten, bringt aber alles mit, was für die tägliche Reiszubereitung nötig ist:
Messbecher mit einem Volumen von 160 ml pro Cup
Dämpfeinsatz für Gemüse oder Fisch
Reislöffel
Herausnehmbarer Innentopf mit Keramikbeschichtung und Maßskala
Kondenswasserauffangbehälter an der Geräteseite
Besonders positiv fällt der Innentopf auf. Er wirkt durch seine Keramikbeschichtung deutlich wertiger und massiver als die einfachen, leichten Aluminiumschalen vieler günstiger Reiskocher. Im Topf befindet sich zudem eine Skala, die das Abmessen von Reis und Wasser erleichtert.
Die Bedienung ist klassisch und unkompliziert: Hinten befindet sich der Einschaltknopf, vorne der mechanische Hebel für den Kochvorgang. Auf dem Deckel sitzt ein abnehmbarer Dampfauslass. Seitlich sammelt ein kleiner Behälter möglicherweise entstehendes Kondenswasser.
Der Praxistest: Zwei Cups Jasminreis mit 380 ml Wasser
Für den Test kommen exakt zwei Cups Jasminreis in den Topf. Anschließend werden 380 ml kaltes Leitungswasser ergänzt. Deckel schließen, Gerät einschalten, den vorderen Hebel auf „Kochen“ drücken, fertig.
Das ist die zentrale Stärke dieses Reiskochers: Es gibt keine Programmwahl, keine Menüs und keine unnötigen Einstellungen. Wer einfach guten weißen Reis zubereiten möchte, kann direkt loslegen.
Kocht der Reishunger Basis sauber?
Bei einfachen Reiskochern ist der Dampfauslass oft die Schwachstelle. Sobald das Wasser kräftig kocht, kann stärkehaltiges Wasser aus dem Deckel spritzen oder sogar überkochen. Genau darauf wurde im Test besonders geachtet.
Nach rund fünf Minuten ist das Wasser deutlich hörbar am Kochen. Es entweicht ordentlich Dampf, aber kein Wasser. Die Stärke bleibt im Topf, der Deckel bleibt sauber und auch die Arbeitsplatte bleibt über den gesamten Kochvorgang trocken.
Das spricht dafür, dass Dampfauslass und interner Aufbau den Druck sinnvoll regulieren. Dazu arbeitet das Gerät angenehm ruhig. Man hört leichtes Blubbern, aber kein aggressives Zischen und kein klapperndes Deckelgeräusch. Der Deckel sitzt fest im Scharniermechanismus.
Wie schnell ist der Reiskocher wirklich?
Der Hersteller nennt für geschälten Reis in Einzelportionen eine Kochzeit von ungefähr 15 bis 17 Minuten. Mit zwei Cups Jasminreis und kaltem Leitungswasser dauert der Test ziemlich genau 18 Minuten.
Das Ergebnis liegt damit absolut im erwartbaren Bereich. Mehr Reis und kaltes Wasser brauchen naturgemäß etwas länger als eine einzelne Portion. Für den Alltag ist diese Zeit sehr ordentlich, zumal der Reiskocher nach dem Start selbstständig arbeitet.
Am Ende des Garvorgangs springt der mechanische Schalter mit einem hörbaren Klick von „Kochen“ auf „Warmhalten“.
Warmhaltefunktion und Reisqualität
Nach dem Kochen schaltet sich die Warmhaltefunktion automatisch ein. Laut technischen Daten hält sie den Reis bei etwa 65 bis 68 Grad Celsius. Das ist heiß genug, um Bakterienwachstum zu verhindern, und zugleich moderat genug, damit der Reis nicht sofort austrocknet.
Das wichtigste Ergebnis steht natürlich im Topf: Der Jasminreis ist gleichmäßig gegart, locker und fluffig. Genau diese Textur erwartet man von gut gegartem Jasminreis.
Auch am Topfboden bleibt praktisch nichts haften. Das Wabenmuster am Boden und die Keramikbeschichtung leisten hier gute Arbeit. Der Reis lässt sich mit dem beiliegenden Löffel einfach auflockern und entnehmen, ohne kratzen zu müssen.
Dämpfeinsatz und Kondenswasserbehälter
Wer mehr als nur Reis zubereiten möchte, kann während des Kochens den mitgelieferten Dämpfeinsatz verwenden, etwa für Gemüse oder Fisch. Damit lässt sich eine unkomplizierte Beilage parallel garen.
Der Kondenswasserauffangbehälter an der Seite war nach einem einzelnen Durchgang noch leer. Das ist kein Problem, denn dort sammelt sich das Wasser erst nach mehreren Kochvorgängen. Wichtig ist nur, den Behälter gelegentlich zu kontrollieren und bei Bedarf zu leeren.
Für wen lohnt sich der Reishunger Basis Reiskocher?
Der Reishunger Basis kostet mehr als ein günstiges Einstiegsmodell aus dem Supermarkt. Im Test zeigt sich aber klar, wofür der Aufpreis gezahlt wird: ein wertigerer Innentopf, sauberes Kochen ohne Überkochen, gleichmäßige Ergebnisse und eine extrem einfache Bedienung.
Er ist eine gute Wahl für alle, die regelmäßig Reis essen und keinen Aufwand mit Kochtopf, Überwachung oder anschließender Reinigung der Arbeitsplatte haben möchten.
Besonders passend ist das Basismodell für:
Haushalte, die weißen Reis wie Jasminreis unkompliziert zubereiten möchten
Menschen, die eine mechanische und leicht verständliche Bedienung bevorzugen
Küchen, in denen überkochendes Reiswasser bisher ein Ärgernis war
Alle, die Reis warmhalten möchten, ohne ständig am Herd stehen zu müssen
Weniger passend ist der Basis Reiskocher für Menschen, die gezielt unterschiedliche Reissorten einstellen, einen Timer verwenden oder umfangreichere Automatikprogramme nutzen möchten. Dafür ist die digitale Variante die passendere Wahl. Das Basismodell konzentriert sich konsequent auf die Grundfunktion und erfüllt diese im Test zuverlässig.
Fazit: Ein solider Reiskocher für den Standardhaushalt
Der Reishunger Basis Reiskocher hält sein wichtigstes Versprechen: kein Spritzen, kein Überkochen und eine trockene Arbeitsplatte. Mit rund 18 Minuten für zwei Cups Jasminreis ist er schnell genug für den Alltag. Der Reis gelingt fluffig, der beschichtete Topf verhindert Anhaften, und die automatische Warmhaltefunktion macht die Nutzung bequem.
Wer schlicht guten Reis kochen möchte, ohne danach die Küche putzen zu müssen, bekommt hier eine solide und langlebig wirkende Lösung. Zusätzliche Programme fehlen zwar, doch genau das ist auch Teil des Konzepts: einschalten, kochen lassen, Reis genießen.
Eine Portion geschälter Reis soll laut Hersteller etwa 15 bis 17 Minuten benötigen. Im Test brauchten zwei Cups Jasminreis mit 380 ml kaltem Leitungswasser ungefähr 18 Minuten.
Kocht der Reishunger Basis über?
Im Test trat über das Dampfventil zwar Dampf aus, aber kein Wasser. Deckel und Arbeitsplatte blieben während des gesamten Kochvorgangs trocken.
Kann der Reiskocher Reis warmhalten?
Ja. Nach Ende des Kochvorgangs schaltet das Gerät automatisch auf Warmhalten. Laut technischen Daten liegt die Temperatur dabei bei etwa 65 bis 68 Grad Celsius.
Eignet sich der Reishunger Basis für Gemüse und Fisch?
Ja. Ein Dämpfeinsatz für Gemüse oder Fisch gehört zum Lieferumfang und kann während des Kochens verwendet werden.
Wann ist die digitale Variante die bessere Wahl?
Wer gezielt unterschiedliche Reissorten einstellen, einen Timer nutzen oder Automatikprogramme verwenden möchte, ist mit dem digitalen Reishunger-Modell besser bedient. Das Basismodell hat nur Kochen und Warmhalten.
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