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Kingsmith WalkingPad X218 im Test 2026: 18 km/h auf dem schnellsten Laufband meiner Tests
Werbung: Das Produkt wurde mir zum Testen zur Verfügung gestellt. Meine Bewertung bleibt jedoch unbeeinflusst und basiert ausschließlich auf meinen eigenen Erfahrungen und Eindrücken.
Das WalkingPad X218 ist das absolute Flaggschiff der KingSmith-Reihe. Es ist das erste zweifach klappbare Laufband, das eine Spitzengeschwindigkeit von 18 km/h erreicht und somit auch für fortgeschrittene Läufer geeignet ist. Mit einer riesigen Lauffläche von 140 x 51 cm bietet es mehr Platz als jedes andere Modell der Serie.
Trotz des massiven Gewichts von 58,5 kg lässt es sich auf 29,5 cm Tiefe zusammenklappen. Clevere Features wie die Apple Watch Integration und der niedrige Stromverbrauch machen es zum idealen Hybrid für Home-Office und ambitioniertes Training.
Mein Test-Video (16:43 min 🎥)
Hier kannst du meinen ausführlichen Test zum WalkingPad X218 schauen.
Das WalkingPad X218 ist mit 18 km/h das schnellste klappbare Laufband, das ich getestet habe, und hat mit 140 × 51 cm die größte Lauffläche. Es klappt vertikal zusammen, bietet Apple-Watch-Integration und verbrauchte bei mir nur rund 0,13 kWh pro 30 Minuten. Der Preis dafür: 58,5 kg Eigengewicht und eine nicht verstellbare Griffhöhe.
Ich habe das WalkingPad-Modell X218 ausführlich am Schreibtisch und beim Lauftraining getestet. Im Folgenden teile ich meine Bewertungen aus meinem Test im Detail.
Verfügbarkeit (Stand 25.09.2026): Im WalkingPad-Shop ist das X218 derzeit ausverkauft. Das naheliegendste lieferbare Modell aus meinen Tests ist das WalkingPad X214 aus derselben X-Serie: bis 14 statt 18 km/h, mit klappbaren Seitengriffen und mit 43 kg deutlich leichter.
Dies ist ein Einzeltest. Wie sich das X218 im Vergleich gegen 10 andere Modelle schlägt, siehst du in meinem großen Walking Pad Test 2026 🏆 mit Vergleichstabelle und allen 11 Modellen.
Das Wichtigste in Kürze
1 bis 18 km/h, 136 kg Belastbarkeit, 140 × 51 cm Lauffläche: das Sportgerät der X-Serie.
Gemessen: rund 48 bis 50 dB beim Gehen mit 2 km/h, 0,13 kWh für 30 Minuten Intervalltraining.
58,5 kg, Vertikal-Faltung auf 29,5 cm Tiefe, Lieferung bis in die Wohnung.
Eher Sportgerät als Bürogerät, am Schreibtisch braucht es einen Tisch um 127 cm.
Design & Verarbeitung ★★★★★ (4,8/5)
Das X218 ist das aktuell größte und leistungsstärkste Modell der Reihe. Trotz des massiven Gewichts von 58,5 kg überrascht es beim Handling: Es lässt sich leichter bewegen als erwartet. Die Verarbeitung ist top, und der doppelte Klappmechanismus wirkt noch stabiler als bei Vorgängern (z.B. X21). Ein riesiger Pluspunkt ist die 2-Mann-Lieferung bis in die Wohnung, die das hohe Gewicht bei der Ankunft handhabbar macht.
Kategorie
Bewertung
Kommentar aus dem Test
Materialqualität
5,0/5
Sehr hochwertige Materialien, alles sicher verpackt & geschützt.
Stabilität
5,0/5
Absolut standfest; Griffe rasten sicher ein.
Klappmechanismus
4,9/5
Öffnet besser als beim X21, wirkt sehr zuverlässig.
Transport
4,5/5
Trotz 58,5 kg erstaunlich gut auf den Rollen zu bewegen.
Optik
4,8/5
Modernes Design, große LED-Leiste und übersichtliches Display.
Funktionalität ★★★★★ (4,9/5)
Mit 18 km/h Spitze und der größten Lauffläche (140×51 cm) ist es fast ein vollwertiges Laufband. Highlights im Test waren die Apple-Watch-Integration (Herzfrequenz-Sync) und die Flexibilität der Programme: Wenn ein Intervall zu hart ist, kann man regeln, ohne das Programm abzubrechen. Auch der Stromverbrauch ist mit ca. 4 Cent für 30 Minuten sehr effizient.
Kategorie
Bewertung
Kommentar aus dem Test
Geschwindigkeitsbereich
5,0/5
Bis 18 km/h – für Geh- und Lauftraining (auch Profis) geeignet.
Programme/Modi
4,9/5
11 Programme + Custom; Geschwindigkeit im Programm anpassbar!
Tracking/Funktionen
5,0/5
Apple Watch Puls-Sync, Live-Stromverbrauchsanzeige, App-Steuerung.
Sicherheit
4,8/5
Schneller Not-Stopp, Kindersicherung per App, Auto-Stopp ohne Last.
App-Integration
4,8/5
KS Fit App wird immer besser, Puls-Zonen Darstellung sehr gut.
Benutzerfreundlichkeit ★★★★☆ (4,6/5)
Das Gerät kommt fertig montiert („Plug & Play“). Die Bedienung über den Drehknopf oder die App ist intuitiv. Ein wichtiger Hinweis aus dem Test: Vor dem ersten „richtigen“ Lauf sollte man das Band ölen und unbedingt zentrieren, falls es sich verzieht (beseitigt Knackgeräusche). Einziger echter Kritikpunkt: Die Griffe sind nicht höhenverstellbar, was für sehr große Menschen beim Festhalten suboptimal sein kann.
Kategorie
Bewertung
Kommentar aus dem Test
Aufbau/Start
5,0/5
Kein Aufbau nötig, nur aufklappen & Stecker rein (Sicherheitsclip!).
Wartung
4,4/5
Manuelles Zentrieren per Inbusschlüssel anfangs oft nötig.
Bedienung am Gerät
4,8/5
Schnellwahltasten (3/6/9) sehr praktisch, Display gut lesbar.
Schreibtisch-Nutzung
4,2/5
Möglich (Tischhöhe >127cm nötig), aber eher Sportgerät als Office-Tool.
Ergonomie
4,5/5
Lauffläche riesig, aber Griffe fixiert (Nachteil für große Nutzer).
Leistung ★★★★★ (4,9/5)
Im Praxistest bis 14 km/h zeigte sich eine sanfte Beschleunigung ohne Ruckeln. Die Dämpfung ist angenehm und die große Lauffläche gibt viel Sicherheit. Der Motor ist kraftvoll genug, um auch schwerere Nutzer (bis 136 kg) problemlos zu bewegen.
Kategorie
Bewertung
Kommentar aus dem Test
Laufgefühl
5,0/5
Sehr sicher durch 51cm Breite, vergleichbar mit Studio-Geräten.
Dämpfung
4,8/5
Angenehmes Laufen, gut abgestimmt.
Stabilität bei Tempo
5,0/5
Kein Wackeln, rutschfest (besonders mit Bodenschutzmatte).
Geschwindigkeitsdynamik
4,9/5
Sehr weiche Übergänge, passt sich langsam und sicher an.
Profi-Tauglichkeit
4,8/5
Definitiv gegeben, auch für schnelle Intervalle.
Lautstärke ★★★★☆ (4,5/5)
Der Motor selbst ist leise. Ein Lüfter springt nach ca. 2 Minuten an und läuft kurz nach – er ist hörbar, stört aber beim Sport nicht. Wichtig: Wenn das Band nicht mittig läuft, können Knackgeräusche entstehen (im Test passiert), die nach dem Justieren aber verschwinden.
Kategorie
Bewertung
Kommentar aus dem Test
Motorgeräusch
4,8/5
Angenehm, Kraftvoll.
Lüfter
4,2/5
Springt an (hörbar), kühlt den Motor aber notwendig.
Laufgeräusche
4,6/5
Abhängig von Justierung; korrekt eingestellt sehr ruhig.
Vibrationen
4,7/5
Gering; Bodenschutzmatte wird empfohlen.
Preis-Leistungs-Verhältnis ★★★★☆ (4,7/5)
Das X218 ist teurer als die kleinen Brüder (X21/X23), bietet aber mit Abstand die meiste Leistung („Maximale Leistung im Sortiment“). Durch die inkludierte 2-Mann-Lieferung und die Nutzung des Rabattcodes (ca. 160€ Ersparnis) ist der Preis für das Gebotene absolut fair.
Kategorie
Bewertung
Kommentar aus dem Test
Preisniveau
4,4/5
Investition, aber durch Leistung gerechtfertigt.
Funktionsumfang
5,0/5
Komplettpaket: Schnell, breit, smart, faltbar.
Qualität fürs Geld
4,9/5
Sehr massiv und langlebig gebaut.
Verfügbarkeit
4,0/5
Öfter ausverkauft aufgrund hoher Nachfrage.
Ausführlicher Test
Die Bewertungstabellen oben geben dir einen schnellen Überblick, doch Zahlen allein erzählen nicht die ganze Geschichte. Wie fühlen sich echte 18 km/h auf einem klappbaren Gerät an?
Wie zuverlässig greifen die Sicherheitsmechanismen, wenn man an seine Grenzen geht? Hier ist mein ausführliches Testprotokoll – basierend auf meinem Video-Review und den Erfahrungen im Mix aus Home-Office und Lauf-Training.
Übersicht: Was macht das X218 besonders?
Kurz zusammengefasst: Das WalkingPad X218 ist ein zweifach klappbares Laufband mit einer großen Lauffläche, hoher Maximalgeschwindigkeit und solider Verarbeitung. Es richtet sich sowohl an ambitionierte Läufer als auch an Menschen, die ein zuverlässiges Laufband für Home-Workouts und gelegentliches Jogging suchen.
Ausgeklappte Maße: 162 cm Länge x 84 cm Breite x 108 cm Höhe
Lauffläche: 140 x 51 cm – die größte im WalkingPad-Sortiment
Max. Geschwindigkeit: 18 km/h
Max. Nutzergewicht: 136 kg
Gewicht des Geräts: 58,5 kg
Zusammengeklappt: Länge 29,5 cm – sehr platzsparend
Die Maße und das Gewicht sind wichtig für die Entscheidung. 58,5 kg sind kein Leichtgewicht, aber die Bauweise fühlt sich robust an und die Transportrollen helfen beim Verrücken.
Lieferung und Unboxing: Was Du erwarten kannst
Die Lieferung erfolgt bei größeren Modellen standardmäßig per 2-Mann-Service bis in die Wohnung. Das erspart Dir viel Aufwand, denn das Paket ist groß und schwer. Vorab bekommst Du einen Liefertermin und die Fahrer melden sich etwa eine Stunde vor Ankunft.
Zubehör im Karton: Netzkabel, Adapter und Inbusschlüssel sind vorhanden.
Im Zubehör findest Du:
Stromkabel
Typ-G-Adapter (z. B. für England)
Sicherheitsstecker für Notstopp
Inbusschlüssel zur Feinjustierung der Lauffläche
20 ml Silikonschmieröl
Handy- und Tablethalterung
Transport, Aufstellen und Klappmechanismus
Selbst wenn Du alleine bist, lässt sich das Laufband erstaunlich gut bewegen. Wichtig sind die Schutzmaterialien an empfindlichen Stellen und die klappbaren Griffe, die sauber einrasten und per orangem Hebel gelöst werden.
Einzelperson kippt das eingeklapptes X218 an den Griffen zum Transportieren.
Das Zusammenklappen funktioniert zuverlässig: Die Lauffläche rastet ein und das Gerät lässt sich platzsparend verstauen. Achte beim Klappen darauf, die Finger mittig zu halten, um Einklemmungen zu vermeiden.
Beim Zusammenklappen: Ich löse den orangen Hebel und achte auf Fingerschutz.
Vor dem ersten Start: Einfache, aber wichtige Schritte
Bevor Du loslegst, sind ein paar Handgriffe wichtig, damit das Laufband langfristig ruhig und zuverlässig läuft:
Ölen: Laut Hersteller 5–10 ml Silikonöl auftragen. In der Flasche sind 20 ml, das reicht für 2–4 Anwendungen. Ich trage das Öl breit auf das Laufdeck auf, hebe die Matte leicht an und verteile es dann.
Ich zeige das mitgelieferte Silikonöl, das Du zum Einölen der Lauffläche brauchst.
Zentrieren: Nach dem Ölen die Lauffläche mittig ausrichten und herunterdrücken. Wenn die Matte seitlich schleift, verursacht das Geräusche und erhöht den Verschleiß.
Sicherheitsstecker einsetzen: Ohne diesen startet das Gerät nicht. Stecke ihn ein, bevor Du das Laufband einschaltest.
Sicherheitsstecker einstecken – ich verbinde die Sicherheitsleine vor dem Start.
Aufgeklappt starten: Das Laufband immer aufgeklappt einschalten und vor dem Zusammenfalten vom Strom trennen, um Schäden zu vermeiden.
Mein Tipp zur Handhabung beim Ölen
Ich stelle ein Bein auf die hintere Lauffläche, hebe mit der freien Hand die Matte an und verteile das Öl gleichmäßig. Danach laufen lassen, damit sich das Öl verteilt. Das macht das Laufgefühl deutlich ruhiger.
Ölen der Lauffläche: Tropfen werden unter die Matte aufgetragen.
Display, Bedienung und Programme
Das X218 hat ein großes, hochwertiges Display mit klarer LED-Leiste. Die Geschwindigkeitsanpassungen erfolgen sanft, es gibt vorprogrammierte Intervalle und die Möglichkeit, eigene Programme zu erstellen.
Helles Display mit LED‑Leiste und Drehregler — die zentrale Steuerung des X218.
Wichtige Bedienelemente und Funktionen:
P-Taste: Durchläuft die voreingestellten Programme. Je höher die Programmnummer, desto intensiver das Workout.
Schnellwahltasten: 3, 6 und 9 erlauben eine schnelle Geschwindigkeitswahl.
M-Taste: Manuelle Ziele: Zeit, Distanz oder Kalorien.
Hauptknopf: Kurz drücken pausiert; innerhalb 10 Minuten kann das Training fortgesetzt werden. Länger drücken beendet das Workout und überträgt die Daten an die App, wenn verbunden.
Programmanzeige P01: Geschwindigkeit lässt sich während des Programms per Taste anpassen.
Programme und Flexibilität
Neu sind voreingestellte Programme, die in Intervallen die Geschwindigkeit ändern. Ich habe Programm 9 getestet: 30 Minuten mit Schwankungen zwischen 4 und 10 km/h. Mir war es teilweise zu intensiv, aber das Schöne ist: Du kannst während des Programms die Geschwindigkeit nach unten regulieren, ohne das Programm komplett abzubrechen. Nach dem Intervall fährt das Gerät wieder automatisch auf die voreingestellte Geschwindigkeit hoch.
Programmtabelle des X218: Vorinstallierte Programme, Dauer und Speed‑Bereiche.
Leistungstest, Lautstärke und Energieverbrauch
Die Maximalgeschwindigkeit liegt bei 18 km/h. Ich selbst bin dieses Tempo nicht gelaufen, aber ich habe das Laufband auf 14 km/h getestet und die Geschwindigkeitsmessung geprüft.
X218 im laufbereiten Zustand – klare Produktaufnahme vor dem Testlauf.
Bei einem 30-minütigen Intervallprogramm zeigte meine Live-Messung einen Verbrauch von 0,13 kWh. Bei einem Strompreis von 30 Cent pro kWh entspricht das Kosten von rund 3,9 Cent. Das ist sehr effizient für ein 30-minütiges Training.
Live-Messung des Energieverbrauchs beim Laufen (Anzeige 0,09 kWh).
Zum Thema Lautstärke: Das Laufband hat einen Lüfter, der nach etwa zwei Minuten anspringt und bei Bedarf ein paar Sekunden nachläuft. Beim Joggen ist er kaum wahrnehmbar. Ich habe die Dezibelmessung in etwa 1 Meter Entfernung aufgenommen; beim lockeren Joggen stört das Gerät nicht.
Lautstärke bei laufendem Band: Display 2.00 km/h und Nahaufnahme des Dezibelmessers (54,3 dB).
Lauffläche schleift? So löst du das Problem einfach
Während des Tests zog sich die Lauffläche nach rechts und verursachte Knackgeräusche. Das ist kein Beinbruch, denn die Korrektur ist schnell erledigt:
Nutze den mitgelieferten Inbusschlüssel an den hinteren Justierschrauben.
Eine Viertelumdrehung im Uhrzeigersinn auf der rechten Seite kann die Matte straffer ziehen (je nach Fehlerbild).
Bei Bodenunebenheiten lassen sich die Standfüße manuell in der Höhe verstellen. Achte darauf, dass keiner der Füße in der Luft hängt.
Wie sicher ist das Training? (Notstopp & Kindersicherung)
Der Sicherheitsstecker reagiert zuverlässig: Zieht man ihn während des Laufens, stoppt das Band schnell. Zusätzlich kann in der App eine Kindersicherung aktiviert werden, die das Starten komplett verhindert.
Sicherheits‑Drehregler und rote LED — Notstopp‑Funktion.
Apple Watch, KS-Fit-App und Herzfrequenzübertragung
Ein praktisches neues Feature ist die Möglichkeit, die Apple Watch zur Herzfrequenzübertragung zu koppeln. Die Einrichtung funktioniert über die KS-Fit-App und die Health-App:
KS-Fit-App installieren.
In der Health-App unter Quellen die KS-Fit-App auswählen.
Herzfrequenz-Synchronisation erlauben.
Danach wird Dein Puls live übertragen und in der Trainingsbilanz als Graph gespeichert. In der App werden die Herzfrequenzzonen farblich dargestellt, was die Trainingssteuerung vereinfacht.
Apple Watch: App‑Liste – Auswahl der KS‑Fit/Health‑Integration möglich.
Home-Office Test: Passt das X218 unter den Schreibtisch?
Das X218 lässt sich grundsätzlich am höhenverstellbaren Schreibtisch nutzen. Mein Tisch geht bis 127 cm Höhe; diese Höhe solltest Du idealerweise erreichen, damit das Display nicht zu hoch oder zu niedrig steht.
Das X218 passt unter meinen höhenverstellbaren Schreibtisch — so nutze ich es beim Arbeiten.
Steuerung per App ist empfehlenswert, damit Du bequem Geschwindigkeit und Start/Stopp regeln kannst. Wenn die Apple Watch verbunden ist, wird die Herzfrequenz angezeigt und in farblich getrennten Zonen visualisiert. Nach der Session erhältst Du eine Trainingsübersicht und die Schritte werden, sofern erlaubt, an die Gesundheits-App übermittelt.
Fazit dazu: Es funktioniert. Wenn Dein Hauptziel allerdings permanentes Laufband-Arbeiten ist, würde ich eher ein spezielles Treadmill-Desk-Setup empfehlen. Als gelegentliche Lösung ist das X218 jedoch sehr gut geeignet.
X218 im Office‑Einsatz: passt unter den höhenverstellbaren Schreibtisch, App zeigt Herzfrequenz.
Persönliche Eindrücke und Alltagstauglichkeit
Was mir gut gefallen hat:
Große, gut gedämpfte Lauffläche – beim Laufen fühlt sich das Band sehr angenehm an.
Stabiles, hochwertiges Display mit vielen sinnvollen Funktionen.
Voreingestellte Programme mit flexibler Anpassung während des Trainings.
Solide Klappmechanik und durchdachte Transportrollen.
Kindersicherung, lautloser Modus, LED-Leiste abschaltbar und Ohne-Last-Stop-Funktion in der App.
Was Du bedenken solltest:
Die Griffe sind nicht höhenverstellbar. Bei größeren Personen können sie auf Laufhöhe schwerer erreichbar sein, bieten aber trotzdem Sicherheit.
Mit 58,5 kg ist das Gerät relativ schwer. Die 2-Mann-Lieferung ist deswegen sehr sinnvoll.
Verfügbarkeit kann schwanken. Es kommt gelegentlich vor, dass das Modell ausverkauft ist.
App verbunden: Ich laufe mit 6 km/h — Display zeigt Zeit, Distanz und Kalorien.
Praktische Tipps für den Alltag
Regelmäßig ölen: Nicht nur nach Herstellerempfehlung, sondern wenn Du Reibungsgeräusche wahrnimmst.
Laufmatte zentrieren: Vor jedem intensiven Lauf kurz prüfen und bei Bedarf nachjustieren.
Standfüße prüfen: Keiner sollte in der Luft hängen. Justiere sie bei Bodenunebenheiten.
App-Funktionen nutzen: Kindersicherung, Ohne-Last-Stop und die Herzfrequenzübertragung erhöhen Komfort und Sicherheit.
Schutzmatte verwenden: Schont den Boden, verhindert Verrutschen und verbessert die Stabilität.
X218 eingeklappt auf Schutzmatte – einfaches Verstauen und Transportieren.
WalkingPad X218: Auspacken ohne zweite Person
Die Zwei-Mann-Lieferung stellt dir das Paket in die Wohnung, aus dem Karton holst du das Laufband danach aber selbst. Ich war dabei allein zu Hause, und das ist der eigentlich schwierige Teil. So habe ich es gelöst: Karton aufstellen, Styropor und Folie abnehmen, dann eine Seite der Verpackung aufschneiden und nach unten umklappen. Danach rollst du das X218 aus der Box, statt es anzuheben. Diese Lieferart kenne ich aus meiner Bestellung im WalkingPad-Shop, bei anderen Händlern kann der Versand anders aussehen.
Vorne am Gerät klebt eine Schnellanleitung mit den wichtigsten Punkten, die liest du am besten, bevor du das erste Mal einschaltest. Die Handy- und Tablethalterung schiebst du vorne einfach ein, sie wirkt genauso stabil wie der Rest. Und wenn das mitgelieferte Fläschchen leer ist: Achte beim Nachkaufen darauf, dass wirklich 100 Prozent Silikonöl drin ist. Wie ich öle und nachziehe, steht ausführlich im Ratgeber Walking Pad ölen und zentrieren.
WalkingPad X218: Eigene Programme anlegen und per App steuern
Die Programme wählst du durch wiederholtes Drücken der P-Taste an. Während ein Programm läuft, zeigt dir das Display links die komplette Dauer, daneben die höchste Geschwindigkeit deines Laufs und rechts die Nummer des Programms. Die LED-Leiste füllt sich dabei nach und nach, du siehst deinen Trainingsfortschritt also aus dem Augenwinkel, ohne auf Zahlen zu schauen.
Nach dem elften Programm kannst du dir eigene anlegen. Das ist kein nettes Extra, sondern für schnelle Läufer Pflicht: Die höchsten Geschwindigkeiten kommen in den Standardprogrammen gar nicht vor. Wer also die Spitze des Tempobereichs nutzen will, baut sich sein Intervall selbst zusammen. Angenehm fand ich außerdem, dass das Band nach unten schneller regelt als nach oben. Wenn dir ein Intervall zu hart wird, bist du sofort langsamer, beim Beschleunigen bleibt es dagegen behutsam.
Am Schreibtisch steuere ich lieber über die App als über das Display. Sobald das Laufband per Bluetooth verbunden ist, startest du es dort über die Go-Taste. Diese Einstellungen gibt es nur in der App, nicht am Gerät:
Kindersicherung, danach startet das Laufband überhaupt nicht mehr
Ohne-Last-Stopp: erkennt das Band kurze Zeit keine Belastung, schaltet es ab
alle Töne stummschalten
LED-Leiste ausschalten
Seine Aktualisierungen bekommt das X218 übrigens over the air. Ob Kingsmith das langfristig pflegt, wird sich zeigen.
WalkingPad X218 gegen X214 und X21: welches passt zu dir?
Der Klappmechanismus des X218 öffnet spürbar besser als der des X21, das war mein erster Eindruck beim Auspacken. Dafür zahlst du beim Gewicht: Das X218 ist gut 21 kg schwerer als das X21 und immer noch gut 11 kg schwerer als das nächstkleinere X23. Ein Modell, das du täglich unter den Schreibtisch rollst und wieder wegräumst, ist das nicht.
Modell
Tempo
Lauffläche
Belastbarkeit
Eigengewicht
Klappmaß Tiefe
X218
bis 18 km/h
140 × 51 cm
136 kg
58,5 kg
29,5 cm
X214
bis 14 km/h
121 × 46 cm
110 kg
43,2 kg
22,5 cm
X21
bis 12 km/h
121 × 46 cm
110 kg
37 kg
22,5 cm
Mein Testsieger für den Alltag ist das X214: leichter, schmaler geklappt, stummschaltbar. Zum X218 greifst du, wenn du wirklich schnell laufen willst, mehr Breite unter den Füßen brauchst oder über der Belastungsgrenze der kleineren Modelle liegst. Alle Unterschiede der Reihe habe ich im Ratgeber Vergleich der X-Serie gegenübergestellt.
Was das WalkingPad X218 nicht kann
Keine eigene Pulsmessung: Die Herzfrequenz kommt von einer gekoppelten Apple Watch über die Health-App, das Laufband selbst misst nichts.
Die höchsten Geschwindigkeiten stecken in keinem der elf Standardprogramme, dafür musst du dir ein eigenes Programm anlegen.
Kindersicherung, Ohne-Last-Stopp, Stummschaltung und das Abschalten der LED-Leiste gibt es nur in der App, nicht am Display.
Aus dem Karton heben musst du das Gerät selbst, die Lieferung endet in der Wohnung.
Fazit
Das WalkingPad X218 ist eine exzellente Wahl, wenn Du ein leistungsfähiges, klappbares Laufband suchst, das sowohl zum Walken als auch für ernsthafteres Jogging geeignet ist. Die Kombination aus großer Lauffläche, hoher Maximalgeschwindigkeit und durchdachten Features macht es vielseitig einsetzbar.
Für ambitionierte Läufer, die regelmäßig über 15 km/h laufen wollen, könnte ein fest installierteres Laufband mit noch stärkerer Dämpfung sinnvoller sein. Für alle anderen Nutzer, die Wert auf Flexibilität, Platzersparnis und gute Ausstattung legen, ist das X218 sehr empfehlenswert.
Geräteeinstellungen in der App neben dem X218 — App‑Integration und Sicherheitsoptionen sichtbar.
Letzte Hinweise und wie Du Geld sparen kannst
Wenn Du das Modell kaufst, achte auf Aktionsrabatte. In meinem Testzeitraum gab es einen Rabatt von 160 €, der beim Einlegen in den Warenkorb aktiviert wurde. Verfügbarkeit schwankt manchmal; bei Engpässen lohnt es sich, nachzufragen oder benachrichtigt zu werden.
Zusammenfassung
Ich kippe das X218 zum Verstauen — so lässt es sich platzsparend verschieben.
Das WalkingPad X218 überzeugt durch:
große Lauffläche (140 x 51 cm),
bis zu 18 km/h,
solide Verarbeitung und praktische Klappfunktion,
umfangreiche App-Integration inklusive Apple Watch Unterstützung,
effizienten Energieverbrauch und sinnvolle Sicherheitsfunktionen.
Meine persönliche Bewertung: Ein sehr rundes Produkt, das in den meisten Haushalten seinen Zweck hervorragend erfüllt. Für gelegentliche Läufe oder regelmäßiges Walken ist es eine sehr gute Investition.
Deine Fragen und Feedback
Wenn Du noch spezielle Fragen zur Nutzung, Einstellung der Lauffläche oder zur App-Verknüpfung hast, schreib mir gerne eine Nachricht über das Kontaktformular.
Danke, dass Du bis hierher gelesen hast. Viel Erfolg beim Einrichten Deines Laufbands und gute Läufe!
Alles Gute und bis bald!
Wie sich das WalkingPad X218 im Alltag schlägt, siehst du in meinem Testvideo:
klappbare Seitenarme, elf Programme plus eigene, Apple-Watch-Anbindung
Messwerte aus meinem Test
Was
Ergebnis
Lautstärke
in einem Meter Abstand: rund 48 bis 50 dB bei 2 km/h (direkt nach dem Anfahren kurz 54 dB), rund 55 dB bei 4 km/h, rund 59 dB bei 6 km/h, rund 63 dB bei 8 km/h, rund 65 dB bei 10 km/h, 67 bis 68 dB bei 12 km/h und 68 bis 69 dB bei 14 km/h; Lüfter springt nach etwa zwei Minuten an
Stromverbrauch
0,13 kWh für ein 30-minütiges Intervallprogramm, also rund 0,26 kWh pro Stunde
Bauhöhe
Lauffläche ca. 10 cm, 108 cm mit Handlauf; Tisch um 127 cm nötig
Klappmaß
29,5 × 84 × 108 cm, 58,5 kg, stehend zu lagern, Lieferung per Zwei-Mann-Service
Testumfang
mindestens 10.000 Schritte (siehe Vergleichstest), Laufen bis 14 km/h
Der Hersteller gibt auf seiner Produktseite unter 75 dB im Maximaltest ohne Last an. Beim Gehen mit 2 km/h habe ich in einem Meter Abstand rund 48 bis 50 dB gemessen, direkt nach dem Anfahren kurz 54 dB. Beim Laufen mit 14 km/h waren es 68 bis 69 dB. Nach etwa zwei Minuten springt der Lüfter an.
So teste ich: Jedes Walking Pad läuft bei mir unter dem Schreibtisch, wo es möglich ist, messe ich die Lautstärke in einem Meter Abstand und bei den neueren Tests den Stromverbrauch am Zwischenstecker. Wie das im Detail abläuft und woher die Geräte kommen, steht auf der Seite So teste ich.
Alternativen zum WalkingPad X218
Diese Modelle habe ich ebenfalls getestet und sind die naheliegenden Alternativen zum WalkingPad X218. Alle elf Geräte mit Vergleichstabelle findest du im großen Walking Pad Test 2026.
Brauchst du keine 18 km/h, ist das X214 leichter und schmaler geklappt. Ähnlich belastbar, aber nur zum Gehen gedacht, ist das KUIPERS K1 mit 135 kg Traglast und Echtholzrahmen.
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