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Wagner SteamForce Plus im Test: Tapete ablösen ohne Chemie
Wagner SteamForce Plus im Test: Dampftapetenablöser mit 4-Liter-Tank, langem Schlauch und ohne Chemie. Aufbau, Ablauf an der Wand und was man beim Arbeiten beachten sollte.
Dampftapetenablöser mit 4-Liter-Wassertank, laut Hersteller bis zu 70 Minuten Dampfzeit und 2.000 Watt. Arbeitet ohne chemische Zusätze, besteht aus Gerät, Dampfschlauch und Dampfplatte. Ein separater Ein- und Ausschalter fehlt.
Mein Test-Video 🎥
Hier kannst du meinen ausführlichen Test zum Wagner SteamForce Plus schauen.
Langer Schlauch, das Gerät muss selten umgestellt werden
Aufbau in zwei Minuten
Dampfplatte mit Bügelgriff liegt gut in der Hand
Nachteile
Kein Ein- und Ausschalter, das Gerät startet beim Einstecken
Dampf ist sehr heiß, Handschuhe sind Pflicht
Bei Deckenarbeiten tropft Kondenswasser
Dampfzeit und Aufheizzeit nicht selbst gestoppt
Alte Tapete abkratzen ist eine der undankbarsten Arbeiten beim Renovieren. Mit Wasser und Spachtel dauert es ewig, mit Chemie riecht die ganze Wohnung. Ich habe mir deshalb den Wagner Dampftapetenablöser SteamForce Plus gekauft und ihn an der ersten Wand ausprobiert.
Das Wichtigste in Kürze
Das Gerät arbeitet allein mit Wasserdampf, ohne chemische Zusätze. Der Behälter fasst 4 Liter, laut Wagner reicht das für bis zu 70 Minuten Dampf. Aufbau: Wasser einfüllen, Schlauch und Dampfplatte anschließen, einstecken. Einen Ein- und Ausschalter gibt es nicht – das Gerät startet, sobald der Stecker in der Dose ist.
Aufbau und Lieferumfang
Im Karton liegen das Gerät mit dem 4-Liter-Tank, der Dampfschlauch, die Dampfplatte und die Anleitung. Zusammengesteckt ist das in zwei Minuten: Schlauch auf den Anschluss am Gerät, Dampfplatte auf das andere Ende, Wasser rein.
Die Dampfplatte liegt gut in der Hand und hat einen Bügelgriff. Der Schlauch ist lang genug, dass man eine ganze Wandseite abarbeiten kann, ohne das Gerät ständig umzustellen – bei größeren Flächen ist das der Unterschied zwischen zügigem Arbeiten und dauerndem Hin und Her.
Was fehlt, ist ein Schalter. Sobald der Stecker steckt, heizt das Gerät auf. Zum Unterbrechen zieht man den Stecker. Das ist simpel, aber man sollte es wissen, bevor man den Kessel volllaufen lässt.
In der Praxis: Dampf drauf, dann Spachtel
Der Ablauf ist immer gleich: Dampfplatte einige Sekunden auf die Tapete halten, weiterrücken, und an der vorher bedampften Stelle mit dem Spachtel ansetzen. Der heiße Dampf weicht den Kleber auf, die Bahn löst sich danach deutlich leichter als trocken oder nur mit Wasser.
Ein Hinweis, der keine Übertreibung ist: Der Dampf ist wirklich heiß. Handschuhe sind Pflicht, und über Kopf tropft Kondenswasser herunter. Wer an der Decke arbeitet, sollte Schutzbrille und langärmelige Kleidung tragen.
Was ich nicht gemessen habe
Die 70 Minuten Dampfzeit sind eine Herstellerangabe, ich habe den Tank nicht mit der Stoppuhr leergefahren. Auch die Aufheizzeit habe ich nicht gestoppt und keine Quadratmeter pro Stunde gezählt. Das hier ist ein erster Eindruck von der ersten Wand, kein Dauertest über eine komplette Wohnung.
Für wen lohnt sich der SteamForce Plus?
Für alle, die mehr als ein Zimmer entkernen und keine Chemie an die Wand bringen wollen. Bei einer einzelnen kleinen Wand tut es die Sprühflasche. Sobald aber mehrere Räume anstehen, spart so ein Gerät Zeit und vor allem Nerven. Ein Leihgerät aus dem Baumarkt ist die Alternative, wenn es bei der einmaligen Renovierung bleibt.
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