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TerraMaster D1 im Test: Robustes NVMe-SSD-Gehäuse im Wasser-, Fall- und Geschwindigkeitstest
TerraMaster D1 im Härtetest: NVMe-SSD-Gehäuse mit USB 3.2 und 10 Gbit/s. 50 GB Videodateien kopiert, CrystalDiskMark bis 1.088 MB/s, Wassertest im Glas und zwei Stürze ohne Datenverlust.
Aluminium-Gehäuse für M.2-NVMe-SSDs im 2280-Format mit USB 3.2 und 10 Gbit/s, Stromversorgung per USB-C. Im Test mit einer 2-TB-WD_BLACK-SN7100: bis zu 1.088 MB/s lesen, rund 730 MB/s beim Kopieren von 50 GB Videos, Wassertest und zwei Stürze ohne Datenverlust überstanden.
Mein Test-Video 🎥
Hier kannst du meinen ausführlichen Test zum TerraMaster D1 schauen.
Technische Daten
Hersteller: TerraMaster
Modell: D1 SSD
Gerätetyp: Gehäuse für M.2-NVMe-SSD (2280)
Schnittstelle: USB 3.2, bis 10 Gbit/s, USB-C
Stromversorgung: über USB-C-Kabel
Material: Aluminium, gerippt
Getestete SSD: WD_BLACK SN7100, 2 TB
CrystalDiskMark (1 GiB, 3 Durchläufe): seq. Lesen bis 1.088 MB/s, seq. Schreiben bis 1.080 MB/s
50 GB Videodateien kopieren: ca. 730 MB/s schreiben, ca. 1.000 MB/s lesen
Härtetests: Wasserglas, zwei Stürze aus Schreibtisch- und Hosentaschenhöhe
Schnellere Varianten: D1 Plus (40 Gbit/s), D1 Pro (80 Gbit/s)
Testgerät: vom Hersteller gestellt
Vorteile
Schöpft USB 3.2 mit 10 Gbit/s aus: über 1.000 MB/s sequenziell
Wassertest und zwei Stürze ohne Datenverlust überstanden
Massives Aluminiumgehäuse mit guter Wärmeabgabe
SSD-Einbau in wenigen Minuten
Stromversorgung über das USB-C-Kabel, kein Netzteil
Nachteile
Auf 10 Gbit/s begrenzt, an 40-Gbit/s-Anschlüssen nicht schneller
Etwas größer und schwerer als Kunststoffgehäuse
SSD muss separat gekauft werden
Eine externe SSD soll nicht nur schnell sein. Gerade bei Backups, großen Videoprojekten und wichtigen Daten ist es mindestens genauso entscheidend, dass das Gehäuse unterwegs etwas aushält. Ich habe deshalb das TerraMaster D1 mit einer 2-TB-WD_BLACK-SN7100 getestet: mit rund 50 GB Videodateien, CrystalDiskMark, einem Wassertest und zwei Stürzen.
Das Ergebnis vorweg: Das TerraMaster D1 erreicht die für USB 3.2 mit 10 Gbit/s erwartbare Geschwindigkeit sehr gut und hat die Belastungstests im Testaufbau ohne Datenverlust überstanden.
Das Wichtigste in Kürze
Das TerraMaster D1 nimmt M.2-NVMe-SSDs im 2280-Format auf und wird per USB-C mit Strom versorgt.
Im Praxistest erreichte das Schreiben rund 730 MB/s und das Lesen ungefähr 1.000 MB/s.
CrystalDiskMark zeigte bis zu 1.088 MB/s beim sequenziellen Lesen und 1.080 MB/s beim Schreiben.
Nach Wasser- und Falltest wurden SSD, Daten und Videodateien weiterhin problemlos erkannt.
Was ist das TerraMaster D1?
Beim TerraMaster D1 handelt es sich nicht um eine fertige externe SSD. Es ist ein Gehäuse, in das eine eigene M.2-NVMe-SSD eingesetzt wird. Das ist besonders praktisch, wenn bereits eine SSD vorhanden ist oder wenn Speicherkapazität und Geschwindigkeit selbst gewählt werden sollen.
Unterstützt werden M.2-NVMe-SSDs im verbreiteten 2280-Format. Für diesen Test kam eine WD_BLACK SN7100 mit 2 TB zum Einsatz.
Das Gehäuse besteht größtenteils aus Aluminium und macht direkt einen robusten, massiven Eindruck. Dadurch ist es etwas größer und schwerer als viele kleine Kunststoffgehäuse. Das Aluminium erfüllt aber nicht nur einen optischen Zweck: Es hilft dabei, die Wärme einer schnellen NVMe-SSD bei längeren Dateiübertragungen an die Umgebung abzugeben.
TerraMaster bewirbt das D1 außerdem als wasser-, staub- und stoßfest. Ob das in der Praxis überzeugt, kläre ich weiter unten mit dem Wasser- und Falltest.
Lieferumfang und Anschluss
Neben dem SSD-Gehäuse liegt das notwendige Zubehör bei, darunter ein USB-C-Kabel. Über dieses Kabel wird das D1 gleichzeitig mit Strom versorgt und mit dem Computer verbunden. Ein separates Netzteil ist nicht erforderlich.
Die Schnittstelle arbeitet mit USB 3.2 und bis zu 10 Gbit/s. In der Praxis entspricht das einer maximalen Nutzdatenrate von ungefähr 1.000 MB/s, denn ein Teil der Bandbreite wird vom Übertragungsprotokoll benötigt.
Das Gehäuse lässt sich auch an einem schnelleren USB-C-Anschluss verwenden. Im Test wurde ein Anschluss mit bis zu 40 Gbit/s genutzt. Schneller wird das D1 dadurch allerdings nicht, weil das Gehäuse selbst auf 10 Gbit/s begrenzt ist. Wer deutlich höhere Transferraten braucht, benötigt ein Gehäuse mit USB4 oder Thunderbolt.
M.2-NVMe-SSD einbauen
Der Einbau ist unkompliziert und in wenigen Minuten erledigt. Wichtig ist lediglich, sauber zu arbeiten und die SSD nicht mit Gewalt einzusetzen.
Das TerraMaster D1 öffnen.
Die M.2-NVMe-SSD leicht schräg in den M.2-Anschluss schieben.
Prüfen, ob die Kontakte vollständig im Anschluss sitzen.
Die SSD vorsichtig herunterdrücken und mit der vorgesehenen Halterung befestigen.
Das Gehäuse wieder vollständig schließen.
Das gerippte Aluminiumgehäuse fällt dabei direkt auf. Die große Oberfläche unterstützt die Wärmeabgabe, was bei schnellen NVMe-SSDs und längeren Kopiervorgängen sinnvoll ist.
SSD unter Windows einrichten und formatieren
Nach dem Einbau und Anschluss muss eine neue SSD unter Windows zunächst initialisiert und formatiert werden. Erst danach erscheint sie als nutzbares Laufwerk im Explorer.
Windows + X drücken und die Datenträgerverwaltung öffnen.
Den neuen, nicht initialisierten oder nicht zugeordneten Datenträger suchen.
Vor jedem Schritt unbedingt die angezeigte Speicherkapazität kontrollieren, damit nicht versehentlich ein falsches Laufwerk bearbeitet wird.
Mit Rechtsklick auf den neuen Datenträger die Initialisierung starten.
Als Partitionsstil GPT auswählen.
Auf den nicht zugeordneten Speicherbereich rechtsklicken und Neues einfaches Volume wählen.
Größe festlegen, einen Laufwerksbuchstaben vergeben und formatieren.
Für die Nutzung unter Windows wurde im Test NTFS als Dateisystem gewählt. Nach der Formatierung war das Laufwerk sofort im Explorer sichtbar. Eine eindeutige Laufwerksbezeichnung hilft zusätzlich, die externe SSD später schnell von anderen Datenträgern zu unterscheiden.
Praxistest: 50 GB Videodateien kopieren
Ein Benchmark ist hilfreich, aber große Dateien zu kopieren zeigt besonders gut, wie sich ein SSD-Gehäuse im Alltag verhält. Deshalb habe ich rund 50 GB an Videodateien zunächst von der internen SSD des Computers auf das TerraMaster D1 übertragen und danach wieder zurückkopiert.
Schreiben auf das TerraMaster D1: durchschnittlich rund 730 MB/s
Lesen vom TerraMaster D1: ungefähr 1.000 MB/s
Die Übertragung blieb in beide Richtungen stabil. Es gab keine Verbindungsabbrüche oder Fehlermeldungen. Anschließend ließen sich alle Videodateien problemlos öffnen.
Dass das Schreiben hier langsamer als das Lesen war, ist nicht ungewöhnlich. Die tatsächlich erreichte Geschwindigkeit hängt nicht nur vom Gehäuse ab, sondern auch von mehreren Faktoren:
der verwendeten NVMe-SSD
dem USB-Anschluss am Computer
dem Kabel
dem Quell- und Ziellaufwerk
der Größe und Anzahl der übertragenen Dateien
CrystalDiskMark: Bis zu 1.088 MB/s beim Lesen
Zusätzlich zum Datei-Kopiertest wurde CrystalDiskMark mit drei Durchläufen und einer Testgröße von 1 GiB verwendet. Bei den sequentiellen Zugriffen, die für große Videos, Fotos und Backups besonders relevant sind, lag das TerraMaster D1 auf einem guten Niveau für ein 10-Gbit/s-Gehäuse.
Sequenzielles Lesen: bis zu 1.088 MB/s
Sequenzielles Schreiben: bis zu 1.080 MB/s
Zweiter sequenzieller Test: rund 944 MB/s lesend und 995 MB/s schreibend
Zufällige Zugriffe auf kleine Datenblöcke: etwa 50 bis 181 MB/s, je nach Test
Die niedrigeren Werte bei kleinen zufälligen Zugriffen sind erwartbar. Für typische Einsätze als mobile Arbeits-, Backup- oder Videoprojekt-SSD sind vor allem die sequentiellen Werte entscheidend. Genau dort liefert das D1 mehr als 1.000 MB/s und schöpft seine Schnittstelle überzeugend aus.
Wassertest: Daten nach dem Eintauchen weiterhin vorhanden
Für den Wassertest wurde das vollständig geschlossene und nicht mit dem Computer verbundene TerraMaster D1 in ein mit Wasser gefülltes Glas gelegt. Danach wurde das Gehäuse herausgenommen und gründlich abgetrocknet.
Besonders wichtig ist der USB-C-Anschluss. Er muss vollständig trocken sein, bevor das Gehäuse wieder an einen Computer angeschlossen wird.
Nach der Kontrolle und dem erneuten Anschluss wurde die SSD sofort erkannt. Die zuvor übertragenen Videodateien waren weiterhin vorhanden und ließen sich ohne Probleme öffnen. Den Wassertest hat das TerraMaster D1 damit im Testaufbau erfolgreich bestanden.
Falltest aus Schreibtisch- und Hosentaschenhöhe
Im nächsten Schritt musste sich das Aluminiumgehäuse bei zwei Stürzen beweisen. Der erste Fall erfolgte ungefähr aus Schreibtischhöhe, der zweite aus etwa Hosentaschenhöhe.
Nach den beiden Stürzen war am Gehäuse lediglich eine kleine Macke zu sehen. Darüber hinaus gab es keine sichtbaren Schäden. Das Gehäuse blieb vollständig geschlossen und auch der USB-C-Anschluss sah unverändert aus.
Entscheidend war aber der anschließende Funktionstest: Die SSD wurde sofort wieder erkannt. Alle gespeicherten Daten waren weiterhin vorhanden, und die Videodateien ließen sich erneut öffnen und kopieren.
Fazit: Robustes SSD-Gehäuse mit starker 10-Gbit/s-Leistung
Das TerraMaster D1 hat mich im Test überzeugt. Das massive Aluminiumgehäuse wirkt hochwertig, der SSD-Einbau gelingt schnell, und die Leistung passt sehr gut zu einer USB-3.2-Verbindung mit 10 Gbit/s.
Besonders interessant ist das Gehäuse für alle, die regelmäßig wichtige Daten, Backups oder größere Video- und Fotoprojekte transportieren. Im Test überstanden sowohl die Wasserbelastung als auch die zwei Stürze, ohne dass die SSD oder die gespeicherten Dateien anschließend Probleme machten.
Wer noch mehr Geschwindigkeit benötigt, sollte direkt zu einer schnelleren Variante mit 40 oder 80 Gbit/s greifen. Für eine schnelle, robuste und transportable externe NVMe-SSD ist das TerraMaster D1 aber eine überzeugende Lösung.
Das Gehäuse nimmt M.2-NVMe-SSDs im 2280-Format auf. Im Test kam eine WD_BLACK SN7100 mit 2 TB zum Einsatz.
Wie schnell ist das TerraMaster D1?
Die Schnittstelle arbeitet mit USB 3.2 und 10 Gbit/s. CrystalDiskMark zeigte bis zu 1.088 MB/s beim sequenziellen Lesen und 1.080 MB/s beim Schreiben, beim Kopieren von 50 GB Videodateien rund 730 MB/s schreibend und etwa 1.000 MB/s lesend.
Hat das TerraMaster D1 den Wassertest überstanden?
Ja. Nach dem Eintauchen des geschlossenen Gehäuses in ein Wasserglas und gründlichem Abtrocknen wurde die SSD sofort erkannt, alle Videodateien waren weiterhin vorhanden.
Was passierte beim Falltest?
Nach zwei Stürzen aus Schreibtisch- und Hosentaschenhöhe blieb nur eine kleine Macke am Aluminiumgehäuse. SSD und Daten funktionierten anschließend ohne Probleme.
Braucht das TerraMaster D1 ein Netzteil?
Nein. Das Gehäuse wird über das beiliegende USB-C-Kabel gleichzeitig mit Strom versorgt und mit dem Computer verbunden.
Hier bekommst du das Gerät
TerraMaster D1 SSD-Gehäuse
Testgerät vom Hersteller gestellt. Auf Testablauf und Fazit hatte das keinen Einfluss.
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