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DJI Osmo Mobile 6 im Test: Smartphone-Gimbal nach 14 Monaten im Einsatz
DJI Osmo Mobile 6 nach 14 Monaten im Einsatz: 3-Achsen-Stabilisierung beim Gehen und Joggen, ActiveTrack 6.0, magnetische Klemme, Zoomrad, Panorama-Modi und bodennahe Perspektiven. Für wen sich der Smartphone-Gimbal lohnt.
3-Achsen-Smartphone-Gimbal mit 305 Gramm, magnetischer Klemme, ActiveTrack 6.0, Rotationstaste für Hoch- und Querformat, seitlichem Zoomrad und integrierten Stativfüßen. Seit über 14 Monaten für Videos und privat auf Reisen im Einsatz, ohne technische Probleme.
Mein Test-Video 🎥
Hier kannst du meinen ausführlichen Test zum DJI Osmo Mobile 6 schauen.
Stativ: drei integrierte Füße, eingeklappt als Griff
App: DJI-App mit Panorama-Modi
Nutzungsdauer im Test: über 14 Monate
Testgerät: selbst gekauft
Vorteile
Deutlich ruhigere Aufnahmen beim Gehen und leichten Joggen
ActiveTrack 6.0 hält bewegte Motive zuverlässig im Bild
Magnetische Klemme und automatische Kalibrierung, sofort einsatzbereit
Nur 305 Gramm, faltbar, integrierte Stativfüße
Schneller Wechsel zwischen Hoch- und Querformat
Nach 14 Monaten keine technischen Probleme
Nachteile
Zoomreichweite hängt vom Smartphone ab
Für die Panorama-Modi ist die DJI-App Pflicht
Keine höhenverstellbaren Griffe, nur fürs Smartphone-Format ausgelegt
Wer regelmäßig mit dem Smartphone filmt, kennt das Problem: Selbst gute Handy-Kameras wirken schnell unruhig, sobald man läuft, Motive verfolgt oder einfach spontan unterwegs etwas festhalten möchte. Genau hier spielt der DJI Osmo Mobile 6 seine Stärke aus.
Ich nutze diesen Smartphone-Gimbal seit über 14 Monaten für Videos und privat auf Reisen. Ob für YouTube, TikTok, Instagram, Vlogs oder Urlaubserinnerungen: Der Osmo Mobile 6 ist für mich zu einem Gadget geworden, das ich nicht mehr missen möchte.
Das Wichtigste in Kürze
Die 3-Achsen-Stabilisierung sorgt beim Gehen und leichten Joggen für deutlich ruhigere Smartphone-Videos.
ActiveTrack 6.0 hilft dabei, bewegte Motive wie Personen, Kinder oder Hunde im Bild zu halten.
Die magnetische Halterung und automatische Kalibrierung ermöglichen einen schnellen Start ohne komplizierten Aufbau.
Mit 305 Gramm Gewicht und faltbarem Design ist der Gimbal ideal für Reisen und spontane Aufnahmen.
Das Herzstück des DJI Osmo Mobile 6 ist seine 3-Achsen-Stabilisierung. Sie sorgt dafür, dass Aufnahmen beim Gehen und sogar bei leichtem Joggen deutlich ruhiger wirken. Gerade bei Videos aus der Hand macht das einen riesigen Unterschied, weil Bewegungen nicht mehr so hektisch und verwackelt aussehen.
Das ist besonders praktisch, wenn sich das Motiv ebenfalls bewegt. Kinder, Hunde, Skater oder Personen auf einem Wanderweg bleiben viel besser im Bild, ohne dass ständig manuell nachkorrigiert werden muss.
Bei einer Wanderung hat sich das für mich besonders gezeigt: Das Smartphone war am Gimbal befestigt und das Motiv-Tracking funktionierte selbst dann erstaunlich zuverlässig, wenn kurz leichte Hindernisse dazwischenkamen. Für spontane Szenen unterwegs spart das Zeit und macht das Filmen deutlich entspannter.
ActiveTrack 6.0 für bewegte Motive
Mit ActiveTrack 6.0 kann der Gimbal ein Motiv verfolgen und automatisch im Bild halten. Das ist keine Funktion, die jede Szene komplett allein löst, aber sie arbeitet im Alltag zuverlässig genug, um gerade bei Laufaufnahmen oder dynamischen Situationen sehr hilfreich zu sein.
Statt permanent auf das Display zu schauen und die Kameraposition manuell anzupassen, kann man sich stärker auf die Bewegung und den Bildausschnitt konzentrieren. Das ist vor allem dann praktisch, wenn schnell eine Situation festgehalten werden soll.
Aufbau und Bedienung: Schnell einsatzbereit
Der Aufbau ist erfreulich unkompliziert. Die drei integrierten Füße lassen sich ausklappen und dienen dann als kleines Stativ. Eingeklappt funktionieren sie gleichzeitig als Griff.
Danach wird der obere Teil des Gimbals entriegelt und ausgeklappt. Anschließend kommt die magnetische Smartphone-Klemme mittig ans Handy. Dabei helfen die Markierungspunkte an der Halterung. Sobald das Smartphone am Gimbal angeclippt ist, verbindet sich alles direkt und der Osmo Mobile 6 kalibriert sich automatisch.
Hochformat, Querformat und manuelle Steuerung
Über die Rotationstaste lässt sich schnell zwischen Hochformat und Querformat wechseln. Das ist ideal, wenn man zwischen Social-Media-Clips und klassischen Videoaufnahmen wechseln möchte.
Mit der Steuertaste kann das Smartphone außerdem manuell ausgerichtet werden. In der Praxis nutze ich diese Funktion allerdings eher selten, weil der Gimbal die meisten Bewegungen bereits sauber ausgleicht.
Zoomen über das seitliche Rad
Auf der linken Seite sitzt ein Drehrad zum Rein- und Rauszoomen. Wie weit der Zoom reicht, hängt natürlich vom verwendeten Smartphone ab.
Besonders nützlich sind die Markierungen auf der Zoom-Leiste. Sie zeigen an, wann das Smartphone auf eine andere integrierte Linse wechselt. So lässt sich besser einschätzen, wann etwa vom Weitwinkel auf eine andere Kamera umgeschaltet wird.
Panorama-Aufnahmen direkt über die DJI-App
Über die DJI-App stehen zusätzliche Funktionen zur Verfügung, darunter verschiedene Panorama-Modi. Der Gimbal übernimmt dabei automatisch mehrere Einzelaufnahmen und setzt sie anschließend zu einem großen Bild zusammen.
Gerade für Landschaften, Stadtansichten oder weite Urlaubsmotive ist das eine richtig schöne Ergänzung. Statt ein Panorama freihändig zusammenzustellen, bewegt der Gimbal das Smartphone kontrolliert durch die Aufnahme.
Kompakt, leicht und reisetauglich
Mit einem Gewicht von nur 305 Gramm und seinem faltbaren Design ist der DJI Osmo Mobile 6 angenehm mobil. Er passt locker in den Rucksack und je nach Jacke sogar in eine größere Tasche.
Ich hatte ihn auf mehreren Reisen dabei, am Strand, in der Stadt und in den Bergen. Gerade weil er klein und schnell einsatzbereit ist, nimmt man ihn eher mit als größeres Kamera-Equipment.
Nach über einem Jahr regelmäßiger Nutzung gab es bei mir keine technischen Probleme. Alles funktioniert weiterhin wie am ersten Tag, was bei einem Gerät für unterwegs für mich ein wichtiger Punkt ist.
Kreative Perspektiven mit dem umgedrehten Gimbal
Eine meiner Lieblingsmöglichkeiten ist das Filmen aus niedriger Perspektive. Der Gimbal lässt sich umdrehen, wodurch sich auch das Smartphone entsprechend mitdreht. So kann man sehr nah über dem Boden filmen.
Diese Perspektive verleiht einfachen Szenen direkt mehr Dynamik. Ein Weg, eine Pfütze oder vorbeilaufende Personen wirken dadurch ganz anders als aus normaler Augenhöhe.
Lohnt sich der DJI Osmo Mobile 6?
Ja, absolut. Wer viel mit dem Smartphone filmt und Wert auf Stabilität, Qualität und Mobilität legt, bekommt mit dem DJI Osmo Mobile 6 ein durchdachtes Werkzeug.
Der Gimbal ist leicht, kompakt und intuitiv bedienbar. Die Stabilisierung, das zuverlässige Motiv-Tracking, der schnelle Wechsel zwischen Hoch- und Querformat sowie die Panorama-Funktion geben Smartphone-Videos einen deutlich professionelleren Look, ohne dass dafür große Vorkenntnisse nötig sind.
Besonders für Vlogs, Social-Media-Clips und Urlaubsaufnahmen ist der Osmo Mobile 6 eine klare Empfehlung.
Der Gimbal wiegt 305 Gramm und lässt sich zusammenklappen. Er passt in den Rucksack und in größere Jackentaschen.
Wie wird das Smartphone am Osmo Mobile 6 befestigt?
Über eine magnetische Klemme, die mittig am Handy angebracht wird. Markierungspunkte helfen beim Ausrichten, nach dem Anclippen kalibriert sich der Gimbal automatisch.
Was macht ActiveTrack 6.0?
Die Funktion verfolgt ein gewähltes Motiv und hält es automatisch im Bild. Im Test funktionierte das bei Personen auf einem Wanderweg auch dann, wenn kurz Hindernisse dazwischenkamen.
Kann der Osmo Mobile 6 Panoramen aufnehmen?
Ja. Über die DJI-App stehen mehrere Panorama-Modi bereit. Der Gimbal bewegt das Smartphone dabei selbst und setzt die Einzelbilder zusammen.
Wie hat sich der Gimbal nach 14 Monaten gehalten?
Nach über einem Jahr regelmäßiger Nutzung auf Reisen, am Strand und in den Bergen gab es keine technischen Probleme. Alles funktioniert wie am ersten Tag.
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