DJI Drohne: die Top 3 im Vergleich
Alle drei Drohnen hier bleiben unter oder bei 249 Gramm Startgewicht – die Grenze, ab der in der EU zusätzliche Auflagen greifen. Das ist kein Zufall, sondern Produktstrategie: DJI baut die Einstiegsmodelle bewusst um diese Marke herum.
Die Unterschiede liegen woanders: beim Rotorschutz, bei der Kameraausrichtung und beim Lieferumfang. Eine der drei hat den Propellerschutz fest verbaut, eine kann die Kamera ins Hochformat drehen, und eine bringt zwei Akkus mit.
So ist dieser Vergleich entstanden
Das ist ein objektiver Vergleich auf Datenbasis, kein eigener Test: Ich habe diese Geräte nicht selbst in der Hand gehabt. Verglichen werden die Angaben der Hersteller und die Produktdaten von Amazon, dazu der Stand der Verfügbarkeit. Wo ich ein Gerät selbst getestet habe, findest du das in den Produktbewertungen.
Das Video zum Vergleich
Die drei Modelle im Überblick
Die Tabelle lässt sich seitlich scrollen.
| DJI Flip (RC-N3) | DJI Mini 3 | DJI Lito 1 Two-Battery Combo | |
|---|---|---|---|
| Einordnung | Rotoren rundum geschützt | 38 Minuten Flugzeit, echtes Hochformat | Hinderniserkennung, zwei Akkus |
| Startgewicht und Bauform | unter 249 g (faltbar, Rotorschutz fest verbaut) | 248 g (faltbar, ohne Rotorschutz) | ca. 249 g (faltbar, ohne Rotorschutz) |
| Kamera und Aufnahme | 4K mit 60 Bildern je Sekunde (HDR, 48-Megapixel-Fotos) | 4K HDR (12 Megapixel, echtes Hochformat) | 4K-Video, 8K-Fotos (48 Megapixel, ActiveTrack) |
| Flugzeit je Akku | 31 Minuten (ein Akku im Set) | 38 Minuten (ein Akku im Set) | 36 Minuten (zwei Akkus im Set) |
| Reichweite und Übertragung | 13 km (Herstellerangabe) | 10 km (Herstellerangabe) | 15 km (Herstellerangabe) |
| Lieferumfang | Drohne, RC-N3, ein Akku (Ersatzpropeller, Gimbal-Schutz, Kabel) | Drohne, RC-N1, ein Akku (Ersatzpropeller, Gimbal-Schutz, Kabel) | Drohne, RC-N3, zwei Akkus (Ersatzpropeller, Gimbal-Schutz, Kabel) |
| Besonderheiten | Rundumschutz für die Rotoren, Start aus der Hand, Rückkehr bei Signalverlust, Sensor im Format 1/1,3 Zoll, Follow-Me hält den Piloten beim Wandern oder Radfahren automatisch im Bild | Kamera dreht um 90 Grad für echtes Hochformat, etwa für Reels und Stories, mechanischer 3-Achsen-Gimbal, Windwiderstand bis Stufe 5, Rückkehr per Satellitenortung, Start per Knopfdruck | Sichtsystem rundum erkennt Hindernisse und hilft der Drohne auszuweichen, 4K-Video und 8K-Fotos mit 48 Megapixeln, ActiveTrack folgt dem Motiv, zwei Flugakkus und die Fernsteuerung RC-N3 liegen bei |
| Hauptvorteil | fest verbauter Rotorschutz – für Starts aus der Hand und enge Umgebungen | längste Flugzeit der drei und die einzige Kamera, die für Hochformat kippt | Hinderniserkennung rundum und zwei Akkus – der größte Lieferumfang der drei |
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Werte aus der Vergleichstabelle des Videos, ergänzt um Hersteller- und Produktangaben von Amazon. * Affiliate-Link. Ich erhalte eine Provision, für dich bleibt der Preis gleich.
DJI Flip: Rotorschutz fest verbaut
Die Flip ist die einzige der drei mit fest verbautem Rundumschutz für die Rotoren. Das verändert, wie man mit ihr umgeht: Starts aus der Hand sind vorgesehen, und in engen Umgebungen – zwischen Bäumen, in Innenräumen, nah an Wänden – ist ein Kontakt nicht gleich das Ende des Flugs.
Die Kamera nimmt 4K mit 60 Bildern pro Sekunde auf, der Sensor misst 1/1,3 Zoll, Fotos kommen mit 48 Megapixeln. HDR gehört dazu. Die Flugzeit gibt DJI mit 31 Minuten je Akku an, die Übertragungsreichweite mit 13 Kilometern.
Follow-Me hält den Piloten automatisch im Bild – beim Wandern oder Radfahren die Funktion, für die man sonst jemanden zum Filmen bräuchte. Bei Signalverlust kehrt die Drohne selbstständig zurück.
Dafür spricht
- Einzige mit fest verbautem Rotorschutz
- Start aus der Hand vorgesehen
- 4K mit 60 Bildern je Sekunde, 48-MP-Fotos
- Follow-Me hält den Piloten im Bild
Das schränkt ein
- Kürzeste Flugzeit der drei mit 31 Minuten
- Nur ein Akku im Set

Hier bekommst du das Gerät
DJI Flip (RC-N3)
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DJI Mini 3: 38 Minuten und echtes Hochformat
Mit 38 Minuten hat die Mini 3 die längste Flugzeit je Akku im Vergleich – sieben Minuten mehr als die Flip. Bei 248 Gramm bleibt sie knapp unter der 249-Gramm-Marke.
Ihre Besonderheit ist die Kamera: Sie dreht sich um 90 Grad und nimmt damit echtes Hochformat auf, nicht beschnittenes Querformat. Für Reels, Stories und alles, was auf dem Handy senkrecht läuft, ist das der praktische Unterschied.
Ein mechanischer 3-Achsen-Gimbal stabilisiert das Bild, der Windwiderstand reicht laut DJI bis Stufe 5. Gestartet wird per Knopfdruck, zurück kommt sie über Satellitenortung. Die Übertragungsreichweite liegt bei 10 Kilometern – der niedrigste Wert der drei.
Dafür spricht
- Längste Flugzeit mit 38 Minuten
- Kamera kippt für echtes Hochformat
- Mechanischer 3-Achsen-Gimbal
- Windwiderstand bis Stufe 5
Das schränkt ein
- Kürzeste Reichweite mit 10 km
- Kein Rotorschutz
- Nur ein Akku im Set

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DJI Mini 3
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DJI Lito 1 Combo: Hinderniserkennung und zwei Akkus
Die Lito 1 ist die einzige der drei mit einem Sichtsystem rundum: Sie erkennt Hindernisse und weicht ihnen aus. Für Anfänger ist das die Funktion, die den teuersten Fehler verhindert.
Die Kamera nimmt 4K-Video auf und macht Fotos mit 8K-Auflösung bei 48 Megapixeln. ActiveTrack folgt einem gewählten Motiv selbstständig. Die Reichweite gibt DJI mit 15 Kilometern an – der höchste Wert im Vergleich.
Als Combo-Version kommen zwei Flugakkus mit je 36 Minuten und die Fernsteuerung RC-N3 mit. Das ist der größte Lieferumfang der drei – zusammen rund 72 Minuten in der Luft, ohne zwischendurch zu laden.
Dafür spricht
- Hinderniserkennung rundum
- Zwei Akkus für zusammen rund 72 Minuten
- Größte Reichweite mit 15 km
- 8K-Fotos mit 48 Megapixeln und ActiveTrack
Das schränkt ein
- Kein Rotorschutz
- Mit ca. 249 g am oberen Rand der Gewichtsklasse

Hier bekommst du das Gerät
DJI Lito 1 Two-Battery Combo
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Welches Modell passt zu wem?
Die DJI Flip ist die Drohne für enge Umgebungen und für alle, die aus der Hand starten wollen – der fest verbaute Rotorschutz macht sie deutlich fehlerverzeihender als die beiden anderen.
Wer für soziale Netzwerke filmt, kommt an der Mini 3 kaum vorbei: Sie ist die einzige, deren Kamera für echtes Hochformat kippt, und mit 38 Minuten fliegt sie am längsten.
Die Lito 1 Combo ist das vollständigste Paket: Hinderniserkennung rundum, 15 Kilometer Reichweite und zwei Akkus im Set. Für Einsteiger, die ohne Rotorschutz fliegen wollen, ist das Sichtsystem das wichtigere Sicherheitsnetz.
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Alle weiteren Vergleiche findest du in der Übersicht Top 3 Vergleiche.
Häufige Fragen
Warum liegen alle drei bei rund 249 Gramm?
In der EU gelten für Drohnen ab 250 Gramm zusätzliche Auflagen. DJI legt die Einstiegsmodelle deshalb bewusst knapp darunter aus – die Mini 3 mit 248 Gramm, Flip und Lito 1 bei rund 249 Gramm.
Muss ich die Drohne registrieren?
In der EU ist eine Registrierung als Betreiber nötig, sobald die Drohne eine Kamera hat – unabhängig vom Gewicht. Das trifft auf alle drei Modelle zu.
Welche Drohne fliegt am längsten?
Je Akku die Mini 3 mit 38 Minuten. In Summe die Lito 1 Combo: zwei Akkus mit je 36 Minuten ergeben rund 72 Minuten ohne Ladepause.
Was bringt der Rotorschutz der Flip?
Er schützt Propeller und Umgebung bei Kontakt und erlaubt den Start aus der Hand. In engen Umgebungen ist das der Unterschied zwischen kleinem Rempler und Absturz.
Was ist ActiveTrack?
Die Drohne verfolgt ein ausgewähltes Motiv selbstständig und hält es im Bild. Bei der Lito 1 kombiniert DJI das mit der Hinderniserkennung, die Flip bietet Follow-Me für den Piloten.
