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Walking Pad Geschwindigkeit: 6, 12 oder 18 km/h? Welches Tempo du wirklich brauchst

6, 10, 12, 14 oder 18 km/h: Welche Geschwindigkeit ein Walking Pad fürs Arbeiten, Joggen oder Laufen braucht, welches Tempo sich beim Tippen bewährt und welches Modell eine Steigung hat.

6, 8, 10, 12, 14 oder 18 km/h: Die Höchstgeschwindigkeit ist das Merkmal, nach dem Walking Pads am häufigsten gesucht werden, und gleichzeitig das, das am meisten überschätzt wird. Beim Arbeiten am Schreibtisch gehst du selten schneller als 4 km/h. Ob du mehr brauchst, hängt davon ab, ob du nach Feierabend auf demselben Gerät joggen willst. Hier ordne ich die Geschwindigkeitsklassen aus meinen Tests ein, inklusive Steigung und der Frage, welches Tempo sich beim Tippen wirklich bewährt.

Kurz gesagt

Zum Arbeiten reichen 6 km/h, die ideale Tipp-Geschwindigkeit liegt bei 2,5 bis 3,5 km/h. Wer joggen will, braucht mindestens 10 km/h, eine Lauffläche ab 44 cm Breite und einen Haltegriff: Z3 Hybrid+, MC11, R2 oder X214. Für schnelles Laufen bis 18 km/h gibt es in meinen Tests nur das X218. Eine Steigung hat nur der Sperax P2 Pro.

Die Geschwindigkeitsklassen im Überblick

KlasseMax. TempoGeeignet fürModelle aus meinen Tests
Reines Walking Pad6 km/hGehen am Schreibtisch, zügiges GehenZ1, P1, A1 Pro, Sperax P2 Pro, KUIPERS K1
Hybrid10 bis 12 km/hGehen am Tag, lockeres Joggen am AbendZ3 Hybrid+ (10), MC11, R2, X21 (12)
Hybrid Plus14 km/hGehen und Laufen mit ReservenX214
Laufband-Klasse18 km/hIntervalle und schnelles LaufenX218

Welches Tempo beim Arbeiten?

In meinen Tests hat sich beim Schreiben und bei Mausarbeit ein Tempo zwischen 2,5 und 3,5 km/h bewährt. Beim Lesen oder in Videocalls geht auch 4 km/h. Beim X214 lag mein Durchschnitt über zwei Stunden bei 3,3 km/h, beim KUIPERS K1 kamen in rund zwei Stunden etwa 10.000 Schritte zusammen. Entscheidend ist die feine Einstellbarkeit: K1, X214 und die KS-Fit-App regeln in 0,1-km/h-Schritten, und schon 0,2 km/h weniger machen beim konzentrierten Schreiben einen spürbaren Unterschied.

Mehr als 6 km/h brauchst du am Schreibtisch nie. Wer ein reines Walking Pad kauft, verzichtet auf nichts, spart Gewicht und bekommt meist ein flacheres, leiseres Gerät.

Joggen auf dem Walking Pad: Ab 10 km/h und nur mit Griff

Joggen beginnt je nach Schrittlänge bei 7 bis 8 km/h. Auf reinen Walking Pads mit 6 km/h ist das ausgeschlossen, und auf ihrer kurzen, oft schmaleren Lauffläche wäre es auch nicht sicher. Für lockeres Joggen brauchst du drei Dinge: mindestens 10 km/h, eine Lauffläche ab 44 Zentimetern Breite und einen Handlauf zum Festhalten. Das Z3 Hybrid+ bietet 10 km/h mit höhenverstellbaren Seitengriffen und ohne Lüfter, MC11 und R2 laufen bis 12 km/h mit Handlauf, das X214 bis 14 km/h mit seitlichen Sicherheitsgriffen.

Beim Joggen steigt die Lautstärke deutlich: Am R2 habe ich 60 dB bei 8 km/h und 70 dB bei 12 km/h gemessen, beim Gehen mit 4 km/h waren es 53 dB. Auch Trittschall und Vibrationen nehmen zu, eine Bodenschutzmatte ist dann Pflicht.

Schnelles Laufen: Das X218 als Ausnahme

Wer Intervalle oder Tempoläufe machen will, kommt in meinem Testfeld nur am WalkingPad X218 vorbei: 18 km/h, eine 140 × 51 Zentimeter große Lauffläche und 136 Kilogramm Belastbarkeit. Es ist mit 61 Kilogramm eher ein klappbares Laufband und wiegt mehr als das Doppelte eines Z1. Bis 14 km/h lief die Beschleunigung im Test ruckfrei, die Dämpfung war angenehm. Wer nie schneller als 10 km/h läuft, braucht es nicht.

Walking Pad mit Steigung

Eine Steigung erhöht den Kalorienverbrauch beim Gehen deutlich, ohne schneller zu werden. Im Testfeld hat sie nur der Sperax P2 Pro mit manuell einstellbaren 5 und 10 Prozent. 10 Prozent waren im Test spürbar anstrengend und effektiv. Alle KingSmith-Modelle und das K1 haben keine Steigung. Der Sperax wird nicht mehr verkauft, im Einzeltest verlinke ich eine vergleichbare Alternative mit Steigung.

Geschwindigkeit und Sicherheit

  • Sicherheitsschlüssel: R2 und Z3 Hybrid+ laufen nur mit eingestecktem Schlüssel, auch im Gehmodus. Beim Sturz stoppt das Band.
  • Langsam starten: Alle Modelle starten bei 0,5 bis 1 km/h und beschleunigen in Stufen. Beim Umschalten zwischen Geh- und Laufmodus (R2, Z3 Hybrid+) stoppt das Band kurz.
  • Automatikmodus: Beim A1 Pro regelt die Fußposition das Tempo. Im Test fand ich das wenig intuitiv, am Schreibtisch nutze ich lieber ein festes Tempo.
  • Kindersicherung: A1 Pro und X214 lassen sich sperren.

Mein Fazit

Kauf die Geschwindigkeit, die du wirklich nutzt. Für das Homeoffice ist ein leises 6-km/h-Modell die bessere Wahl als ein Hybrid, den du nie ausreizt. Wer abends joggen will, nimmt Z3 Hybrid+, MC11 oder X214, und nur echte Läufer das X218. Alle Modelle mit Messwerten stehen in meinem Walking Pad Test.

Häufige Fragen zur Geschwindigkeit von Walking Pads

Welche Geschwindigkeit ist beim Arbeiten am Walking Pad sinnvoll?

Zwischen 2,5 und 3,5 km/h beim Schreiben und bei Mausarbeit, bis 4 km/h beim Lesen oder in Videocalls. Mehr als 6 km/h braucht am Schreibtisch niemand.

Kann man auf einem Walking Pad joggen?

Ja, ab 10 km/h und mit Haltegriff: Z3 Hybrid+, MC11, R2 oder X214. Reine Walking Pads mit 6 km/h sind dafür nicht gebaut.

Welches Walking Pad ist am schnellsten?

Das WalkingPad X218 mit 18 km/h und der größten Lauffläche im Testfeld, gefolgt vom X214 mit 14 km/h.

Welches Walking Pad hat eine Steigung?

Nur der Sperax P2 Pro mit manuell einstellbaren 5 und 10 Prozent. Die KingSmith-Modelle und das KUIPERS K1 haben keine Steigung.

Timo Kirschhausen
Timo Kirschhausen

Verantwortlich für die Inhalte auf 4-Happy-Home.

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