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TP-Link LTE-Router: die Top 3 im Vergleich

Drei LTE-Router von TP-Link, die das Internet über eine SIM-Karte ins Haus holen: einer mit zwei Funkbändern zum Einstieg, einer mit einfachem Funk und vier Anschlüssen, einer mit der höchsten Mobilfunkstufe der Runde.

Die LTE-Kategorie sagt, wie viele Funkkanäle das Modem gleichzeitig nutzen darf. Die Angaben stammen von den Produktseiten von TP-Link und aus den Produktdaten von Amazon.

So ist dieser Vergleich entstanden

Das ist ein objektiver Vergleich auf Datenbasis, kein eigener Test: Ich habe diese Geräte nicht selbst in der Hand gehabt. Verglichen werden die Angaben der Hersteller und die Produktdaten von Amazon, dazu der Stand der Verfügbarkeit. Wo ich ein Gerät selbst getestet habe, findest du das in den Produktbewertungen.

Das Video zum Vergleich

Die drei Modelle im Überblick

Die Tabelle lässt sich seitlich scrollen.

TP-Link Archer MR200TP-Link TL-MR6400TP-Link Archer MR550
LTE-KategorieKategorie 4, bis 150 MBit/s – ein FunkkanalKategorie 4, bis 150 MBit/s – ein FunkkanalKategorie 6 (4G+), bis 300 MBit/s – zwei Funkkanäle zusammengeschaltet
WLAN-StandardWi-Fi 5 (AC750) auf zwei BändernWi-Fi 4 (N300), nur 2,4 GHzWi-Fi 5 (AC1200) auf zwei Bändern, MU-MIMO
Maximales WLAN-Tempo733 MBit/s – 433 (5 GHz) und 300 (2,4 GHz)300 MBit/s auf dem 2,4-GHz-Band1.167 MBit/s – 867 (5 GHz) und 300 (2,4 GHz)
Netzwerkanschlüsse4 × 100 MBit/s, einer wahlweise als WAN4 × 100 MBit/s, einer wahlweise als WAN4 × Gigabit, einer wahlweise als WAN
Mobilfunkantennen2 abnehmbare Antennen2 abnehmbare Antennen mit SMA-Anschluss2 abnehmbare Antennen mit SMA-Anschluss
Geräte gleichzeitigbis zu 64 laut Herstellerbis zu 32 laut HerstellerMesh mit OneMesh-Geräten unter einem Netznamen
Amazon AngebotZum Angebot*Zum Angebot*Zum Angebot*

Werte von den Produktseiten von TP-Link und aus den Produktdaten von Amazon, abgeglichen mit der Vergleichstabelle aus dem Video. Die LTE-Werte sind Höchstwerte des Modems; erreicht wird davon nur, was das Netz am Ort hergibt. * Affiliate-Link. Ich erhalte eine Provision, für dich bleibt der Preis gleich.

TP-Link Archer MR200: zwei Funkbänder zum Einstieg

Das Modem des Archer MR200 arbeitet nach Kategorie 4 mit bis zu 150 MBit/s. Beim WLAN funkt er auf zwei Bändern: bis zu 300 MBit/s im 2,4-Gigahertz-Band, das weiter reicht, und bis zu 433 MBit/s im 5-Gigahertz-Band, das weniger störanfällig ist.

Laut TP-Link dürfen bis zu 64 Geräte gleichzeitig verbunden sein – der höchste Wert der drei.

An der Rückseite sitzen vier Anschlüsse mit je 100 MBit/s, einer davon lässt sich auf eine feste Leitung umstellen. Die beiden Mobilfunkantennen sind abnehmbar.

Dafür spricht

  • WLAN auf zwei Bändern – 5 GHz bleibt bei Störungen stabiler
  • Bis zu 64 Geräte gleichzeitig laut Hersteller
  • Vier Netzwerkanschlüsse, einer wahlweise für eine feste Leitung
  • Abnehmbare Mobilfunkantennen

Das schränkt ein

  • Netzwerkanschlüsse nur mit 100 MBit/s
  • LTE nach Kategorie 4
TP-Link Archer MR200

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TP-Link Archer MR200

TP-Link TL-MR6400: vier Anschlüsse bei einfachem Funk

Der TL-MR6400 nutzt dieselbe Mobilfunkstufe wie der MR200, bleibt beim WLAN aber auf einem Band: bis zu 300 MBit/s im 2,4-Gigahertz-Band.

Seine beiden Mobilfunkantennen sitzen auf SMA-Anschlüssen und lassen sich abschrauben – gegen stärkere Antennen oder gegen solche, die sich ans Fenster verlegen lassen.

Vier Anschlüsse mit 100 MBit/s stehen für Kabelgeräte bereit, und einer davon nimmt eine vorhandene feste Leitung auf. Laut TP-Link dürfen bis zu 32 Geräte gleichzeitig verbunden sein.

Dafür spricht

  • Vier Netzwerkanschlüsse für Kabelgeräte
  • Antennen auf SMA-Anschlüssen, frei tauschbar
  • Einer der Anschlüsse nimmt eine feste Leitung auf
  • Einfache Einrichtung über die Weboberfläche

Das schränkt ein

  • WLAN nur auf dem 2,4-Gigahertz-Band
  • Netzwerkanschlüsse nur mit 100 MBit/s
TP-Link TL-MR6400

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TP-Link TL-MR6400

TP-Link Archer MR550: 4G+ und Gigabit-Anschlüsse

Das Modem des Archer MR550 arbeitet nach Kategorie 6, auch 4G+ genannt: Zwei Funkkanäle werden zusammengeschaltet, wodurch bis zu 300 MBit/s möglich sind – doppelt so viel wie bei den beiden anderen.

Das WLAN läuft auf zwei Bändern mit bis zu 867 MBit/s im 5-Gigahertz-Band und 300 MBit/s im 2,4-Gigahertz-Band. Bei den Kabelanschlüssen ist er der einzige mit Gigabit-Buchsen.

Über OneMesh arbeitet er mit passenden Verstärkern unter einem gemeinsamen Netznamen zusammen, sodass Geräte beim Durchgehen selbstständig wechseln.

Dafür spricht

  • LTE nach Kategorie 6 (4G+) mit bis zu 300 MBit/s
  • Einziger mit vier Gigabit-Anschlüssen
  • WLAN mit bis zu 867 MBit/s im 5-Gigahertz-Band
  • OneMesh für ein gemeinsames Funknetz mit Verstärkern

Das schränkt ein

  • Höherer Mobilfunkstandard bringt nur etwas, wo das Netz ihn liefert
  • Kein Wi-Fi 6
TP-Link Archer MR550

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TP-Link Archer MR550

Welches Modell passt zu wem?

Der Archer MR550 ist die Wahl, wenn das Mobilfunknetz am Ort mehr hergibt als 150 MBit/s: Kategorie 6 schaltet zwei Funkkanäle zusammen, dazu kommen vier Gigabit-Anschlüsse.

Der Archer MR200 ist der Einstieg mit zwei Funkbändern – das 5-Gigahertz-Band bleibt bei Störungen stabiler, und bis zu 64 Geräte dürfen sich verbinden.

Der TL-MR6400 passt, wenn vor allem Kabelgeräte angeschlossen werden und auf das zweite Funkband verzichtet werden kann.

Weitere Vergleiche aus Technik & Unterhaltung

Alle weiteren Vergleiche findest du in der Übersicht Top 3 Vergleiche.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Kategorie 4 und Kategorie 6?

Kategorie 4 nutzt einen Funkkanal und erreicht bis zu 150 MBit/s. Kategorie 6 (4G+) schaltet zwei Kanäle zusammen und kommt auf bis zu 300 MBit/s.

Welcher Router hat Gigabit-Anschlüsse?

Nur der Archer MR550. Archer MR200 und TL-MR6400 arbeiten mit 100-MBit-Buchsen.

Welches Gerät funkt auf zwei Bändern?

Der Archer MR200 und der Archer MR550. Der TL-MR6400 funkt nur auf dem 2,4-Gigahertz-Band.

Lassen sich die Antennen wechseln?

Ja, bei allen drei Geräten sind die Mobilfunkantennen abnehmbar; beim TL-MR6400 und beim Archer MR550 über SMA-Anschlüsse.

Können die Router auch an einer festen Leitung laufen?

Ja. Bei allen dreien lässt sich einer der Netzwerkanschlüsse auf Kabelbetrieb umstellen.