Philips Sonicare: die Top 3 im Vergleich
Philips Sonicare ist bei Schallzahnbürsten die bekannteste Reihe, und die Nummer im Namen sagt, wie viel Ausstattung dahintersteckt. Die technische Grundlage ist bei allen dreien identisch: 62.000 Bürstenkopfbewegungen pro Minute, die Flüssigkeit zwischen die Zähne und an den Zahnfleischrand spülen.
Unterschiedlich sind die Zahl der Putzmodi, die Intensitätsstufen und ob eine App mitredet. Ein Hinweis noch: Die 5500 ist laut Philips Testsieger bei der Stiftung Warentest in Ausgabe 12/2025 – das ist die einzige Testangabe in diesem Vergleich, die sich mit Quelle und Ausgabe belegen lässt.
So ist dieser Vergleich entstanden
Das ist ein objektiver Vergleich auf Datenbasis, kein eigener Test: Ich habe diese Geräte nicht selbst in der Hand gehabt. Verglichen werden die Angaben der Hersteller und die Produktdaten von Amazon, dazu der Stand der Verfügbarkeit. Wo ich ein Gerät selbst getestet habe, findest du das in den Produktbewertungen.
Das Video zum Vergleich
Die drei Modelle im Überblick
Die Tabelle lässt sich seitlich scrollen.
| Philips Sonicare 3100 (HX3671/13) | Philips Sonicare 5500 (HX7113/01) | Philips Sonicare 7100 (HX7423/01) | |
|---|---|---|---|
| Reinigungstechnologie | Schalltechnologie (62.000 Bewegungen/Min.) | Schalltechnologie (62.000 Bewegungen/Min.) | Schalltechnologie (62.000 Bewegungen/Min.) |
| Putzprogramme | 1 (Clean) | 2 (Clean, White) | 4 (Clean, White, Sensitive, Gum) |
| Intensitätsstufen | 1 | 1 | 3 (insgesamt 12 Einstellungen) |
| Akkulaufzeit | bis zu 2 Wochen | bis zu 3 Wochen | bis zu 3 Wochen |
| Andruckkontrolle | ja (Vibration) | ja (Vibration und optischer Sensor) | ja (Vibration und violettes Blinklicht) |
| Besonderheiten | schlankes Design, EasyStart, SmarTimer, QuadPacer, BrushSync-Erinnerung | Testsieger bei der Stiftung Warentest, Ausgabe 12/2025, Reiseetui, W2 Optimal White Kopf, verbesserte Plaque-Entfernung | Stiftung Warentest gut, Ausgabe 12/2025, App-Anbindung, Reiseladeetui (USB), 2 x G3 Premium Bürstenköpfe |
| Einordnung laut Video | ideales Einsteigermodell zum Sparpreis | Preis-Leistungs-Sieger mit Aufhellungs-Fokus | smartes High-End-Modell mit individueller Intensität |
| Amazon Angebot | Zum Angebot* | Zum Angebot* | Zum Angebot* |
Werte aus der Vergleichstabelle des Videos, ergänzt um Hersteller- und Produktangaben von Amazon. * Affiliate-Link. Ich erhalte eine Provision, für dich bleibt der Preis gleich.
Sonicare 3100: der schlanke Einstieg mit Andruckkontrolle
Die 3100 ist das Einstiegsmodell und bringt trotzdem das mit, worauf es zahnmedizinisch ankommt: 62.000 Bürstenkopfbewegungen pro Minute und eine Andruckkontrolle. Wer zu fest drückt, spürt ein leichtes Pulsieren im Handstück – zu starker Druck ist die häufigste Ursache für zurückgehendes Zahnfleisch und abgeriebene Zahnhälse.
Philips gibt mit dem C1-ProResults-Bürstenkopf bis zu dreimal bessere Plaque-Entfernung am Zahnfleischrand an. Dazu kommen EasyStart, das die Putzleistung über die ersten Anwendungen langsam steigert, SmarTimer für die empfohlenen zwei Minuten und QuadPacer, der zum Wechsel in den nächsten Mundbereich auffordert.
Was fehlt: unterschiedliche Putzmodi und Intensitätsstufen. Für alle, die einfach putzen und nicht auswählen wollen, ist das kein Nachteil.
Dafür spricht
- Andruckkontrolle wie bei den teureren Modellen
- Gleiche 62.000 Bewegungen pro Minute
- EasyStart, SmarTimer und QuadPacer
- Günstigster Einstieg in die Reihe
Das schränkt ein
- Nur ein Putzmodus
- Keine Intensitätsstufen
- Kein Reiseetui im Set

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Philips Sonicare 3100
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Sonicare 5500: Testsieger bei der Stiftung Warentest 12/2025
Sie bietet zwei Putzmodi: Clean für die Plaque-Entfernung und White für oberflächliche Verfärbungen. Philips gibt bis zu siebenmal mehr Plaque-Entfernung und bis zu zweimal weißere Zähne an – beides im Vergleich zu einer Handzahnbürste.
Die Andruckkontrolle geht einen Schritt weiter als bei der 3100: Sie pulsiert nicht nur, sondern reduziert gleichzeitig die Vibration, nimmt also aktiv Leistung heraus, wenn zu fest gedrückt wird.
Im Set liegen ein W2-Optimal-White-Bürstenkopf, ein Reiseetui und ein Ladegerät – das Netzteil ist allerdings nicht dabei, was beim Auspacken für Verwirrung sorgen kann. Gefertigt wird sie in den Niederlanden.
Dafür spricht
- Testsieger bei der Stiftung Warentest, Ausgabe 12/2025
- Zwei Putzmodi für Reinigung und Aufhellung
- Andruckkontrolle reduziert aktiv die Leistung
- Reiseetui im Set, Fertigung in den Niederlanden
Das schränkt ein
- Netzteil nicht im Lieferumfang
- Keine Intensitätsstufen
- Keine App-Anbindung

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Sonicare 7100: vier Modi, drei Intensitäten und App
Die 7100 ist das Ausstattungsmodell: vier Putzmodi und drei Intensitätsstufen ergeben zwölf Kombinationen – vom sanften Programm für empfindliche Zahnhälse bis zum kräftigen Modus. Philips gibt bis zu siebenmal gesünderes Zahnfleisch an.
Dazu kommt die App-Anbindung: Sie zeigt, welche Bereiche zu kurz kamen, und gibt Rückmeldung zum Putzverhalten. Das ist die Funktion, die den größten Unterschied macht – vorausgesetzt, man nutzt sie über die ersten Wochen hinaus. Wer die App nach einem Monat wegklickt, hat im Alltag eine teurere 5500.
EasyStart, SmarTimer und die Andruckkontrolle sind ebenfalls an Bord. Gefertigt wird sie in Deutschland.
Dafür spricht
- Vier Putzmodi und drei Intensitätsstufen
- App mit Rückmeldung zum Putzverhalten
- Für empfindliche Zähne fein abstufbar
- Fertigung in Deutschland
Das schränkt ein
- Teuerstes Modell der drei
- App-Nutzung erfordert Konsequenz

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Welches Modell passt zu wem?
Zahnmedizinisch entscheidend sind zwei Dinge: genug Bewegungen pro Minute und eine Andruckkontrolle. Beides hat schon die Sonicare 3100 – wer einfach eine gute Schallzahnbürste will, ist damit versorgt.
Die 5500 ist trotzdem die naheliegende Empfehlung: Sie ist Testsieger bei der Stiftung Warentest 12/2025, hat einen zweiten Modus für Verfärbungen und eine Andruckkontrolle, die aktiv Leistung zurücknimmt.
Die 7100 lohnt sich für zwei Gruppen: für empfindliche Zähne, weil sich mit drei Intensitätsstufen sanfter putzen lässt, und für alle, die mit der App tatsächlich arbeiten. Wer beides nicht braucht, zahlt für Funktionen, die ungenutzt bleiben.
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Häufige Fragen
Wie viele Bürstenkopfbewegungen sind sinnvoll?
Alle drei Sonicare-Modelle arbeiten mit 62.000 Bewegungen pro Minute. Das ist der Standard der Reihe und unterscheidet sich zwischen den Modellen nicht.
Was macht die Andruckkontrolle?
Sie warnt, wenn Du zu fest drückst – bei der 3100 durch Pulsieren des Handstücks, bei der 5500 zusätzlich durch Reduzieren der Vibration. Zu hoher Druck schadet Zahnfleisch und Zahnhälsen.
Welche Sonicare ist Testsieger?
Philips gibt für die Sonicare 5500 den Testsieg bei der Stiftung Warentest in Ausgabe 12/2025 an.
Lohnt sich die App bei der 7100?
Sie zeigt, welche Bereiche zu kurz kommen, und hilft dabei, die Putztechnik zu verbessern. Der Nutzen hängt davon ab, ob Du sie dauerhaft verwendest – als einmalige Lernhilfe über ein paar Wochen ist sie ebenfalls sinnvoll.
Ist ein Netzteil dabei?
Bei der Sonicare 5500 liegt laut Philips ein Ladegerät bei, das Netzteil jedoch nicht. Ein vorhandenes USB-Netzteil lässt sich in der Regel weiterverwenden.
