Günstige Dashcam: die Top 3 im Vergleich
Drei günstige Dashcams nur für vorne – von der kleinen 2K-Kamera mit nachrüstbarem GPS über die drehbare 4K-Kamera mit App bis zum 4K-Modell mit großem Display und beiliegender Speicherkarte.
Eine Dashcam darf die Sicht nicht behindern, und weil dauerhaftes Filmen des Verkehrs den Datenschutz berührt, sind solche Aufnahmen in Deutschland nur eingeschränkt verwertbar.
So ist dieser Vergleich entstanden
Das ist ein objektiver Vergleich auf Datenbasis, kein eigener Test: Ich habe diese Geräte nicht selbst in der Hand gehabt. Verglichen werden die Angaben der Hersteller und die Produktdaten von Amazon, dazu der Stand der Verfügbarkeit. Wo ich ein Gerät selbst getestet habe, findest du das in den Produktbewertungen.
Das Video zum Vergleich
Die drei Modelle im Überblick
Die Tabelle lässt sich seitlich scrollen.
| Avylet A1 | Cievie C200 | iZEEKER iD400 | |
|---|---|---|---|
| Kanäle und Auflösung | nur vorne, 2K mit 2.560 × 1.440 Pixeln | nur vorne, 4K mit 3.840 × 2.160 Pixeln | nur vorne, 4K |
| Nachtsicht laut Anbieter | Blende F1,6 und WDR, Sensor nicht genannt | Blende F2,0 und WDR, Sensor nicht genannt | Blende F1,8 und WDR, laut iZEEKER kein Nachtsichtgerät |
| Display | 1,5 Zoll IPS | 1,5 Zoll IPS, dreht mit der Linse | 3 Zoll IPS |
| WLAN, GPS und App | WLAN und Avylet-App, GPS nur mit separatem Modul | 5,8-GHz-WLAN und App, GPS nicht genannt | WLAN laut Titel, App und GPS nicht genannt |
| Parkmodus und Stromversorgung | nur mit Festverkabelung, Superkondensator statt Akku | nur mit Hardwire-Kit, Energiespeicher nicht beschrieben | nur mit Hardwire-Kit, kleiner eingebauter Akku |
| Speicherkarte | nicht enthalten, microSD bis 128 GB | nicht enthalten | 32 GB bereits eingelegt |
| Amazon Angebot | Zum Angebot* | Zum Angebot* | Zum Angebot* |
Alle Werte stammen aus den Amazon-Listings – für keine der drei Marken gibt es eine Herstellerseite mit Datenblatt. Eingebautes GPS nennt keine der drei, und für den Parkmodus braucht jede eine Festverkabelung im Auto. * Affiliate-Link. Ich erhalte eine Provision, für dich bleibt der Preis gleich.
Avylet A1: 2K mit Superkondensator und GPS-Option
Die A1 filmt in 2K, also mit 2.560 mal 1.440 Pixeln, und zeigt das Bild auf einem kleinen Display mit 1,5 Zoll.
Statt eines Akkus arbeitet sie mit einem Superkondensator, einem Stromspeicher, der Hitze und Kälte laut Anbieter besser verträgt. GPS gibt es nur mit einem separat erhältlichen Zusatzmodul – als einzige der drei bietet sie diese Möglichkeit.
Eine Speicherkarte liegt nicht bei, und für den Parkmodus mit Bewegungserkennung oder Zeitraffer braucht ihr eine Festverkabelung. Ein G-Sensor sichert Videos in einem eigenen Notfall-Ordner, Updates laufen über die Avylet-App.
Dafür spricht
- Superkondensator statt Akku – laut Anbieter unempfindlicher gegen Hitze und Kälte
- GPS per Zusatzmodul nachrüstbar
- G-Sensor sichert Videos in einem eigenen Notfall-Ordner
- Updates über die Avylet-App
Das schränkt ein
- Geringste Auflösung der drei mit 2K
- Keine Speicherkarte im Lieferumfang

Hier bekommst du das Gerät
Avylet A1
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Cievie C200: 4K und um 360 Grad drehbar
Die C200 filmt in 4K und lässt sich um 360 Grad drehen, sodass ihr den Aufnahmewinkel direkt am Display mit 1,5 Zoll kontrollieren könnt. Der Bildwinkel beträgt 170 Grad.
Per WLAN mit 5,8 Gigahertz holt ihr die Videos über die App aufs Handy, GPS nennt das Listing nicht.
Auch hier fehlt die Speicherkarte, und der Parkmodus mit Zeitraffer oder Aufnahme bei Erschütterung läuft nur mit einem separaten Hardwire-Kit. Das Gehäuse besteht aus Aluminium, das Display dimmt nach 30 Sekunden, 1 oder 3 Minuten ab, und eine Notfalltaste sperrt die aktuelle Aufnahme.
Dafür spricht
- Um 360 Grad drehbar, Bildwinkel 170 Grad
- 4K-Auflösung und 5,8-GHz-WLAN mit App
- Aluminiumgehäuse
- Notfalltaste sperrt die aktuelle Aufnahme
Das schränkt ein
- Keine Speicherkarte im Lieferumfang
- Kleinste Blendenöffnung der drei mit F2,0

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Cievie C200
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iZEEKER iD400: 3-Zoll-Display und Karte ab Werk
Die iD400 filmt ebenfalls in 4K und bringt ein Display mit 3 Zoll mit – das größte dieser Runde –, auf dem ihr Aufnahmen direkt abspielen könnt.
Die Blende liegt bei F1,8, dazu kommt WDR, also ein erweiterter Dynamikbereich für helle und dunkle Bildteile. iZEEKER sagt aber selbst, dass es sich nicht um ein spezielles Nachtsichtgerät handelt.
Eine Karte mit 32 Gigabyte ist bereits eingelegt, ein Kartenleser liegt bei. WLAN nennt der Titel, eine App und GPS beschreibt das Listing dagegen nicht. Für den Parkmodus braucht auch sie ein Hardwire-Kit; statt eines Superkondensators steckt laut iZEEKER ein kleiner Akku im Gehäuse.
Dafür spricht
- Größtes Display der drei mit 3 Zoll
- 32-GB-Karte bereits eingelegt, Kartenleser liegt bei
- Gesperrte und normale Videos in getrennten Ordnern
- 4K-Auflösung mit Blende F1,8
Das schränkt ein
- App und GPS nicht beschrieben
- Kleiner Akku statt Superkondensator

Hier bekommst du das Gerät
iZEEKER iD400
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Welches Modell passt zu wem?
Die iZEEKER iD400 ist die Wahl, wenn es sofort losgehen soll – 4K, 3-Zoll-Display und eine 32-Gigabyte-Karte im Karton.
Die Cievie C200 lässt sich um 360 Grad drehen und schickt die Videos per 5,8-GHz-WLAN in die App.
Die Avylet A1 arbeitet mit Superkondensator und lässt sich als einzige mit einem GPS-Modul nachrüsten.
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Alle weiteren Vergleiche findest du in der Übersicht Top 3 Vergleiche.
Häufige Fragen
Darf ich eine Dashcam in Deutschland benutzen?
Sie darf die Sicht nicht behindern. Weil dauerhaftes Filmen des Verkehrs den Datenschutz berührt, sind solche Aufnahmen nur eingeschränkt verwertbar.
Welche Kamera hat GPS?
Keine der drei hat GPS eingebaut. Nur bei der Avylet A1 lässt sich ein Modul separat nachrüsten.
Was ist ein Superkondensator?
Ein Stromspeicher statt eines Akkus, der Hitze und Kälte laut Anbieter besser verträgt. Die Avylet A1 nutzt einen.
Funktioniert der Parkmodus ohne Umbau?
Nein. Alle drei brauchen dafür eine Festverkabelung beziehungsweise ein Hardwire-Kit.
Liegt eine Speicherkarte bei?
Nur bei der iZEEKER iD400 – dort sind 32 Gigabyte bereits eingelegt.
