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Beutelloser Staubsauger: die Top 3 im Vergleich

Beutellose Staubsauger sparen die Folgekosten für Beutel und zeigen im Behälter, wie viel Schmutz tatsächlich zusammenkommt. Der Nachteil liegt beim Entleeren: Dabei wirbelt Staub auf – für Allergiker der Grund, doch beim Beutelsauger zu bleiben, sofern das Gerät den Behälter nicht abdichtet.

Alle drei Geräte hier arbeiten mit Zyklontechnik, bei der die Luft in Rotation versetzt wird und der Staub durch die Fliehkraft nach außen wandert. Unterschiede gibt es bei der Stufenzahl der Zyklonkammer, beim Filter und beim Behälterverschluss.

So ist dieser Vergleich entstanden

Das ist ein objektiver Vergleich auf Datenbasis, kein eigener Test: Ich habe diese Geräte nicht selbst in der Hand gehabt. Verglichen werden die Angaben der Hersteller und die Produktdaten von Amazon, dazu der Stand der Verfügbarkeit. Wo ich ein Gerät selbst getestet habe, findest du das in den Produktbewertungen.

Das Video zum Vergleich

Die drei Modelle im Überblick

Die Tabelle lässt sich seitlich scrollen.

Philips PowerPro Compact (FC9332/09)Rowenta Swift Power (RO2917)Philips PowerPro Expert (FC9747/09)
Leistung900 W max. (650 W Nennleistung)900 W900 W
Staubkapazität1,5 Liter1,2 Liter2,0 Liter
Aktionsradius9 Meter7,6 Meterca. 10 Meter
FiltersystemAllergy H13 (HEPA)3-stufige FiltrationAllergy H13 mit AllergyLock
Lautstärke79 dB77 dB75 dB
Gewicht6,1 kg3,6 kg5,5 kg
Maße (L x B x H)41,5 x 27,5 x 21 cm45,1 x 28,4 x 33,8 cm50,5 x 29,2 x 29,2 cm
BesonderheitenTriActive-Düse, PowerCyclone 5, integrierte Bürste, kompaktes DesignEffitech-Motor, 15 Jahre reparierbar, ultrakompakt, 360°-RäderTriActive+ LED-Düse, PowerCyclone 8, Zubehör im Gerät, Fernbedienung am Griff
Amazon AngebotZum Angebot*Zum Angebot*Zum Angebot*

Werte aus der Vergleichstabelle des Videos, ergänzt um Hersteller- und Produktangaben von Amazon. * Affiliate-Link. Ich erhalte eine Provision, für dich bleibt der Preis gleich.

Philips PowerPro Compact: kompakt mit H13-Filter

Er arbeitet mit PowerCyclone 5, wiegt wenig und lässt sich gut verstauen – die Kombination, die ihn für Wohnungen ohne Abstellkammer interessant macht.

Der H13-Filter hält nach Philips‘ Angabe über 99,9 Prozent von Feinstaub, Allergenen und Tierhaaren zurück. Das ist dieselbe Filterklasse wie bei den Beutelmodellen der Marke – der Unterschied liegt beim Entleeren, nicht beim Filtern.

Die TriActive-Düse deckt Hartboden, Teppich und Polster ab und passt sich verschiedenen Schmutzarten an. Für die meisten Haushalte ist das die richtige Kombination aus Leistung, Größe und Preis.

Dafür spricht

  • H13-Filter für über 99,9 Prozent Feinstaub
  • Leicht und kompakt zu verstauen
  • TriActive-Düse für alle Bodenarten

Das schränkt ein

  • Beim Entleeren wirbelt Staub auf
  • Lauteste der drei mit 79 dB
  • Mit 6,1 kg das schwerste Gerät
Philips PowerPro Compact 3000 Serie

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Philips PowerPro Compact 3000 Serie

Rowenta Swift Power: 1,2-Liter-Behälter und klare Werte

Der Swift Power ist das Gerät mit den nachvollziehbarsten Angaben: 900 Watt, 1,2 Liter Behältervolumen, 77 Dezibel Lautstärke und 7,6 Meter Aktionsradius. Bei Staubsaugern ist gerade die Dezibelangabe selten zu finden – 77 dB entsprechen etwa einem lauten Gespräch.

Die dreistufige Filterung hält nach Rowentas Angabe über 99,98 Prozent der Staubpartikel zurück. Der Effitech-Motor ist laut Hersteller auf Hartböden optimiert.

Praktisch gelöst ist der Behälter: Das Verschlusssystem verhindert versehentliches Öffnen – was beim Tragen durch die Wohnung der Albtraum jedes beutellosen Saugers ist – und lässt sich trotzdem mit einem Griff über dem Mülleimer entleeren. Ergonomische Tragegriffe erleichtern den Transport.

Dafür spricht

  • Klare Angaben zu Behälter, Lautstärke und Radius
  • 1,2 Liter Behältervolumen
  • Dreistufige Filterung mit über 99,98 Prozent
  • Gesicherter Behälterverschluss

Das schränkt ein

  • Kürzester Aktionsradius mit 7,6 Metern
  • Auf Hartböden optimiert, weniger auf Teppich
Rowenta Swift Power Cyclonic

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Rowenta Swift Power Cyclonic

Philips 7000: AllergyLock und PowerCyclone 8

Die 7000er Serie ist das Spitzenmodell von Philips in dieser Bauart. PowerCyclone 8 trennt den Staub in der Zyklonkammer effektiver von der Luft als die fünfte Generation im PowerPro Compact – mehr Stufen bedeuten, dass weniger Feinstaub überhaupt bis zum Filter gelangt.

Das eigentliche Argument heißt AllergyLock: Ein Sensor prüft, ob der Staubbehälter vollständig abgedichtet ist. Genau das ist bei beutellosen Geräten die Schwachstelle – ein nicht ganz geschlossener Behälter verteilt beim Saugen wieder, was er gerade eingesammelt hat.

Bei den EU-Einstufungen erreicht das Gerät A+AA für Energieeffizienz, Reinigungsleistung auf Hartboden und Staubemissionsklasse. Die TriActive+-Düse nimmt groben und feinen Schmutz in einem Zug auf, der Allergiefilter hält über 99 Prozent der Partikel zurück.

Dafür spricht

  • PowerCyclone 8 trennt Staub effektiver
  • AllergyLock-Sensor prüft die Abdichtung
  • A+AA bei Energie, Hartboden und Staubemission
  • TriActive+ Düse für groben und feinen Schmutz

Das schränkt ein

  • Teurer als der PowerPro Compact
  • Filterangabe mit über 99 Prozent unter dem H13-Wert des 3000ers
Philips 7000 Serie LED beutelloser Staubsauger

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Philips 7000 Serie LED beutelloser Staubsauger

Welches Modell passt zu wem?

Für die meisten Haushalte ist der Philips PowerPro Compact die richtige Wahl: kompakt, mit H13-Filter und der TriActive-Düse für alle Bodenarten.

Wenn Dir klare Daten wichtig sind, ist der Rowenta Swift Power das transparenteste Gerät: Behältergröße, Lautstärke und Radius stehen im Datenblatt, und der gesicherte Verschluss verhindert das versehentliche Öffnen.

Die Philips 7000 Serie lohnt sich für Allergiker, die trotzdem beutellos saugen wollen: AllergyLock prüft die Abdichtung des Behälters, und PowerCyclone 8 lässt weniger Feinstaub bis zum Filter durch. Beim Entleeren bleibt es trotzdem dabei – ganz staubfrei geht das bei keinem beutellosen Gerät.

Weitere Vergleiche aus Haushalt & Reinigung

Alle weiteren Vergleiche findest du in der Übersicht Top 3 Vergleiche.

Häufige Fragen

Wie funktioniert Zyklontechnik?

Die angesaugte Luft wird in Rotation versetzt; der schwerere Staub wandert durch die Fliehkraft nach außen und fällt in den Behälter, statt den Filter zuzusetzen. Mehr Stufen – etwa PowerCyclone 8 gegenüber 5 – trennen feiner.

Sind beutellose Sauger für Allergiker geeignet?

Nur eingeschränkt. Der Filter ist oft genauso gut, aber beim Entleeren wirbelt Staub auf. Die Philips 7000 Serie mildert das mit dem AllergyLock-System, das die Abdichtung des Behälters prüft.

Wie groß sollte der Staubbehälter sein?

1,2 Liter wie beim Rowenta sind für eine Wohnung praxisgerecht. Kleinere Behälter müssen häufiger geleert werden, größere machen das Gerät sperriger.

Was bedeutet A+AA bei Staubsaugern?

Die EU-Kennzeichnung für Energieeffizienz, Reinigungsleistung auf Hartboden und Staubemissionsklasse. Die Philips 7000 Serie erreicht diese Einstufung.

Spart ein beutelloser Sauger Geld?

Ja, weil keine Beutel nachgekauft werden. Filter müssen aber gelegentlich ersetzt oder gewaschen werden – das sollte man gegenrechnen.