Mittelklasse-Drohne: die Top 3 im Vergleich
In der Mittelklasse entscheidet sich, ob eine Drohne zum Werkzeug oder zum Spielzeug wird. Die wichtigste Trennlinie ist die Satellitenortung: Ohne sie treibt die Drohne im Wind und findet nicht allein zurück.
Die zweite Frage ist die Fernsteuerung. Zwei der drei Modelle bringen einen eigenen Bildschirm mit, sodass kein Smartphone eingeklemmt werden muss. Und bei der Flugzeit liegen fast doppelt so viele Minuten zwischen dem ersten und dem letzten Gerät.
So ist dieser Vergleich entstanden
Das ist ein objektiver Vergleich auf Datenbasis, kein eigener Test: Ich habe diese Geräte nicht selbst in der Hand gehabt. Verglichen werden die Angaben der Hersteller und die Produktdaten von Amazon, dazu der Stand der Verfügbarkeit. Wo ich ein Gerät selbst getestet habe, findest du das in den Produktbewertungen.
Das Video zum Vergleich
Die drei Modelle im Überblick
Die Tabelle lässt sich seitlich scrollen.
| Ameta S20 Lite | TOPBLASTERBOX GPS-Drohne 4K | PLEGBLE GPS-Drohne 4K EIS | |
|---|---|---|---|
| Einordnung | 4K, zwei Akkus, ohne Satellitenortung | Satellitenortung, 4,5-Zoll-Bildschirm | Satellitenortung, Bildstabilisierung |
| Ortung und Rückkehrfunktion | ohne Satellitenortung (Summer hilft beim Wiederfinden) | Satellitenortung (Rückkehr per Taste und bei Signalverlust) | Satellitenortung (Rückkehr, Positionssperre, Kompasskalibrierung) |
| Kamera und Bildstabilisierung | 4K laut Hersteller (12 Megapixel, ohne Bildstabilisierung) | 4K laut Hersteller (8 Megapixel, um 90 Grad neigbar) | 4K laut Hersteller (elektronische Bildstabilisierung) |
| Akkus und Flugzeit gesamt | zwei Akkus (zusammen 36 Minuten) | zwei Akkus (zusammen 45 Minuten) | zwei Akkus (zusammen 70 Minuten) |
| Fernsteuerung | ohne Bildschirm (Livebild kommt auf das Smartphone) | 4,5-Zoll-Bildschirm (kein Smartphone nötig) | 5-Zoll-Bildschirm (kein Smartphone nötig) |
| Besonderheiten | Sony-Sensor mit 12 Megapixeln, 4K nach Herstellerangabe, 90-Grad-Objektiv, Höhehalten, Kopflos-Modus und Ein-Klick-Start, dazu ein Summer zum Wiederfinden, zwei Akkus für zusammen 36 Minuten, bürstenlose Motoren, zwei Tempostufen | Fernsteuerung mit 4,5-Zoll-Bildschirm, ein Smartphone wird nicht gebraucht, Rückkehr auf Tastendruck, bei schwachem Signal und bei niedrigem Akkustand, Kamera elektrisch um 90 Grad neigbar, 120-Grad-Weitwinkel, zwei Akkus | Fernsteuerung mit 5-Zoll-Bildschirm, dazu elektronische Bildstabilisierung, Rückkehr per Satellitenortung, Positionssperre und Kompasskalibrierung, zwei Akkus mit je 2.700 Milliamperestunden für zusammen 70 Minuten |
| Geeignet für | wer eine leichte Einsteigerdrohne mit Livebild auf dem Handy sucht | wer ohne Smartphone fliegen und die Drohne automatisch zurückholen will | wer ruhige Aufnahmen und die längste Flugzeit der drei sucht |
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Werte aus der Vergleichstabelle des Videos, ergänzt um Hersteller- und Produktangaben von Amazon. * Affiliate-Link. Ich erhalte eine Provision, für dich bleibt der Preis gleich.
Ameta S20 Lite: Sony-Sensor, aber ohne Satellitenortung
Die S20 Lite setzt auf einen Sony-Sensor mit 12 Megapixeln und nimmt laut Hersteller in 4K auf. Das Objektiv lässt sich um 90 Grad schwenken, sodass auch senkrecht nach unten gefilmt werden kann.
Der entscheidende Unterschied zu den beiden anderen: Sie hat keine Satellitenortung. Sie hält zwar die Höhe und beherrscht den Kopflos-Modus, kann aber nicht selbstständig zum Startpunkt zurückkehren. Stattdessen gibt es einen Summer, der beim Wiederfinden hilft, falls sie irgendwo landet.
Zwei Akkus ergeben zusammen 36 Minuten Flugzeit, die Motoren sind bürstenlos, zwei Tempostufen stehen zur Wahl. Das Livebild kommt auf das Smartphone, die Fernsteuerung hat keinen eigenen Bildschirm.
Dafür spricht
- Sony-Sensor mit 12 Megapixeln
- Objektiv um 90 Grad schwenkbar
- Bürstenlose Motoren
- Summer zum Wiederfinden
Das schränkt ein
- Keine Satellitenortung und keine automatische Rückkehr
- Kürzeste Flugzeit mit zusammen 36 Minuten
- Keine Bildstabilisierung
- Smartphone für das Livebild nötig

Hier bekommst du das Gerät
Ameta S20 Lite
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TOPBLASTERBOX: Rückkehr auf Tastendruck
Diese Drohne bringt beides mit, was der Ameta fehlt: Satellitenortung und eine Fernsteuerung mit eigenem 4,5-Zoll-Bildschirm. Kein Smartphone einklemmen, kein leerer Handyakku nach dem zweiten Flug.
Die Rückkehrfunktion greift in drei Fällen: auf Tastendruck, bei schwachem Signal und bei niedrigem Akkustand. Das ist die Kombination, die verhindert, dass eine Drohne einfach wegbleibt.
Die Kamera nimmt laut Hersteller 4K auf, hat acht Megapixel und einen 120-Grad-Weitwinkel. Sie lässt sich elektrisch um 90 Grad neigen, also während des Flugs per Fernsteuerung. Zwei Akkus ergeben zusammen 45 Minuten.
Dafür spricht
- Satellitenortung mit dreifacher Rückkehrfunktion
- Fernsteuerung mit 4,5-Zoll-Bildschirm
- Kamera elektrisch um 90 Grad neigbar
- 120-Grad-Weitwinkel
Das schränkt ein
- Keine Bildstabilisierung angegeben
- Nur 8 Megapixel
- Kürzere Flugzeit als die PLEGBLE

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TOPBLASTERBOX GPS-Drohne 4K
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PLEGBLE: 70 Minuten und elektronische Bildstabilisierung
Mit zusammen 70 Minuten hat die PLEGBLE fast doppelt so viel Flugzeit wie die Ameta – zwei Akkus mit je 2.700 Milliamperestunden machen das möglich. Bei einer Drohne, die man erst suchen und ausrichten muss, bevor gefilmt wird, ist das ein spürbarer Unterschied.
Sie ist außerdem die einzige der drei mit elektronischer Bildstabilisierung. Die gleicht Vibrationen und kleine Ruckler aus – ohne sie sehen Aufnahmen bei Wind oft unruhig aus, auch wenn die Auflösung stimmt.
Die Fernsteuerung hat einen 5-Zoll-Bildschirm, den größten im Vergleich. Zur Satellitenortung kommen eine Positionssperre, die die Drohne auf der Stelle hält, und eine Kompasskalibrierung.
Dafür spricht
- Längste Flugzeit mit zusammen 70 Minuten
- Einzige mit elektronischer Bildstabilisierung
- Größter Bildschirm mit 5 Zoll
- Positionssperre und Kompasskalibrierung
Das schränkt ein
- Kamera nicht elektrisch neigbar wie bei der TOPBLASTERBOX
Hier bekommst du das Gerät
PLEGBLE GPS-Drohne 4K EIS
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Welches Modell passt zu wem?
Die Ameta S20 Lite ist die günstigste Art, in die Mittelklasse einzusteigen – mit Sony-Sensor und schwenkbarem Objektiv. Ohne Satellitenortung sollte man sie allerdings nur bei ruhigem Wetter und immer in Sichtweite fliegen.
Die TOPBLASTERBOX ist der beste Kompromiss für Einsteiger: Satellitenortung mit dreifacher Rückkehrfunktion und ein eigener Bildschirm an der Fernsteuerung. Damit fallen die beiden häufigsten Anfängerprobleme weg.
Die PLEGBLE ist die Wahl, wenn die Aufnahmen zählen: 70 Minuten Flugzeit, elektronische Bildstabilisierung und der größte Bildschirm. Wer ruhige Videos statt Wackelbilder will, findet hier das passende Gerät.
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Häufige Fragen
Warum ist Satellitenortung so wichtig?
Sie hält die Drohne auf Position, statt sie im Wind treiben zu lassen, und ermöglicht die automatische Rückkehr zum Startpunkt. Der Ameta S20 Lite fehlt sie.
Was bringt eine Fernsteuerung mit Bildschirm?
Kein Smartphone einklemmen, kein leerer Handyakku, keine Benachrichtigungen im Livebild. TOPBLASTERBOX (4,5 Zoll) und PLEGBLE (5 Zoll) haben einen.
Was ist elektronische Bildstabilisierung?
Die Software gleicht Vibrationen und kleine Ruckler aus, damit das Video ruhig wirkt. Bei den drei Drohnen hier bietet das nur die PLEGBLE.
Wie lange fliegen die Drohnen?
Mit allen mitgelieferten Akkus zusammen: 36 Minuten bei der Ameta, 45 bei der TOPBLASTERBOX und 70 bei der PLEGBLE.
Sind die 4K-Angaben vergleichbar?
Nur bedingt. Alle drei Hersteller geben 4K an, nennen aber unterschiedliche Sensoren und Megapixelzahlen. Es handelt sich durchweg um Herstellerangaben ohne unabhängige Prüfung.
