Hochwertige Drohne: die Top 3 im Vergleich
Drei hochwertige Drohnen, drei völlig verschiedene Bedienkonzepte: Steuerung übers Smartphone, Fernsteuerung mit eigenem Bildschirm oder Videobrille mit Bewegungssteuerung. Das ist hier die eigentliche Entscheidung, nicht die Kameraauflösung – 4K haben alle drei.
Zwei bleiben unter 249 Gramm und damit in der niedrigsten EU-Gewichtsklasse, die dritte wiegt deutlich mehr. Auch bei der Gesamtflugzeit liegen Welten dazwischen: 62 gegen 120 Minuten.
So ist dieser Vergleich entstanden
Das ist ein objektiver Vergleich auf Datenbasis, kein eigener Test: Ich habe diese Geräte nicht selbst in der Hand gehabt. Verglichen werden die Angaben der Hersteller und die Produktdaten von Amazon, dazu der Stand der Verfügbarkeit. Wo ich ein Gerät selbst getestet habe, findest du das in den Produktbewertungen.
Das Video zum Vergleich
Die drei Modelle im Überblick
Die Tabelle lässt sich seitlich scrollen.
| Potensic ATOM SE | Potensic ATOM 3 Fly More Combo | DJI Avata 2 Fly Smart Combo | |
|---|---|---|---|
| Einordnung | 4K mit zwei Akkus, 62 Minuten | 4K/60, Fernsteuerung mit Bildschirm | Steuerung über Videobrille |
| Kamera und Bildrate | 4K mit 30 Bildern je Sekunde (1/3-Zoll-Sensor, 12 Megapixel) | 4K mit 60 Bildern je Sekunde (1/1,3-Zoll-Sensor, 50 Megapixel) | 4K mit 60 Bildern je Sekunde (1/1,3-Zoll-Sensor, 155 Grad Blickwinkel) |
| Flugzeit gesamt (alle Akkus) | 62 Minuten (zwei Akkus, je 31 Minuten) | 120 Minuten (drei Akkus, je 40 Minuten) | ca. 69 Minuten (drei Akkus, je 23 Minuten) |
| Steuerung | Fernsteuerung mit Smartphone (Livebild auf dem Handy) | Fernsteuerung mit Bildschirm (5,5 Zoll, ohne Smartphone nutzbar) | Videobrille und Bewegungssteuerung (Livebild direkt in der Brille) |
| Reichweite und Übertragung | 4 km (Herstellerangabe) | 16 km (Herstellerangabe) | 13 km (Herstellerangabe) |
| Startgewicht | unter 249 g (Herstellerangabe) | unter 249 g (Herstellerangabe) | ca. 377 g (Herstellerangabe) |
| Besonderheiten | Sony-Sensor im Format 1/3 Zoll, 4K mit 30 Bildern je Sekunde, ShakeVanish-Bildstabilisierung, Anfängermodus und drei Flugmodi, zwei Akkus mit je 2.500 Milliamperestunden, Tragetasche liegt bei | Sensor im Format 1/1,3 Zoll, 4K mit 60 Bildern je Sekunde in HDR, 50 Megapixel, Fernsteuerung PTD 2 mit 5,5-Zoll-Bildschirm ohne Smartphone, drei Akkus und eine Ladestation mit 65 Watt, voll in rund 90 Minuten | Steuerung über Videobrille und Handbewegung statt über zwei Steuerknüppel, 155-Grad-Blickwinkel, 4K mit 60 Bildern je Sekunde, Zeitlupe mit 100 Bildern, Propellerschutz fest verbaut, drei Akkus, Brille und Bewegungssteuerung im Set |
| Geeignet für | wer mit zwei Akkus und Tasche in die Luftbildfotografie einsteigt | wer ohne Smartphone fliegen und drei Akkus am Stück nutzen will | wer aus der Ich-Perspektive fliegen und nah am Geschehen bleiben will |
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Werte aus der Vergleichstabelle des Videos, ergänzt um Hersteller- und Produktangaben von Amazon. * Affiliate-Link. Ich erhalte eine Provision, für dich bleibt der Preis gleich.
Potensic ATOM SE: der Einstieg mit zwei Akkus und Tasche
Die ATOM SE ist die günstigste der drei und richtet sich an Einsteiger: Sony-Sensor im Format 1/3 Zoll, 4K mit 30 Bildern pro Sekunde, 12 Megapixel. Die ShakeVanish-Bildstabilisierung gleicht Erschütterungen elektronisch aus.
Ein Anfängermodus begrenzt Tempo und Reichweite, insgesamt stehen drei Flugmodi zur Wahl. Das Livebild kommt auf das Smartphone, das in die Fernsteuerung eingeklemmt wird.
Zwei Akkus mit je 2.500 Milliamperestunden ergeben 62 Minuten Gesamtflugzeit, eine Tragetasche liegt bei. Die Übertragungsreichweite gibt Potensic mit vier Kilometern an – deutlich weniger als bei den beiden anderen, für Sichtflug aber mehr als ausreichend.
Dafür spricht
- Zwei Akkus für zusammen 62 Minuten
- Anfängermodus und drei Flugmodi
- Sony-Sensor mit ShakeVanish-Stabilisierung
- Tragetasche im Lieferumfang
Das schränkt ein
- Nur 4K mit 30 Bildern je Sekunde
- Kürzeste Reichweite mit 4 km
- Smartphone für das Livebild nötig
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Potensic ATOM SE
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Potensic ATOM 3: Fernsteuerung mit eigenem Bildschirm
Die ATOM 3 kommt mit der Fernsteuerung PTD 2, die einen eigenen 5,5-Zoll-Bildschirm hat. Kein Smartphone einklemmen, kein Akku des Handys leersaugen, keine Anrufe mitten im Flug – für viele der praktischste Unterschied überhaupt.
Der Sensor misst 1/1,3 Zoll und damit deutlich mehr als bei der ATOM SE. Aufgenommen wird 4K mit 60 Bildern pro Sekunde in HDR, Fotos kommen mit 50 Megapixeln.
Drei Akkus mit je 40 Minuten ergeben 120 Minuten Gesamtflugzeit – fast doppelt so viel wie bei der ATOM SE. Eine Ladestation mit 65 Watt lädt alle drei in rund 90 Minuten. Die Reichweite liegt bei 16 Kilometern, dem höchsten Wert der drei.
Dafür spricht
- Längste Gesamtflugzeit mit 120 Minuten
- Fernsteuerung mit 5,5-Zoll-Bildschirm
- Größter Sensor: 1/1,3 Zoll, 50 Megapixel
- Ladestation mit 65 Watt im Set
Das schränkt ein
- Kein Rotorschutz
- Teurer als die ATOM SE

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Potensic ATOM 3 Fly More Combo
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DJI Avata 2: Fliegen durch die Videobrille
Die Avata 2 ist keine klassische Kameradrohne, sondern eine FPV-Drohne: Gesteuert wird über eine Videobrille und Handbewegungen statt über zwei Steuerknüppel. Das Livebild kommt direkt in die Brille – man sitzt gewissermaßen im Cockpit.
Der 155-Grad-Blickwinkel verstärkt diesen Eindruck, aufgenommen wird 4K mit 60 Bildern pro Sekunde, Zeitlupen mit bis zu 100 Bildern. Der Propellerschutz ist fest verbaut, was bei dieser Flugweise auch nötig ist.
Drei Akkus mit je 23 Minuten ergeben rund 69 Minuten. Mit etwa 377 Gramm ist die Avata 2 deutlich schwerer als die beiden Potensic-Modelle und fällt damit nicht mehr in die niedrigste EU-Gewichtsklasse.
Dafür spricht
- Steuerung über Videobrille und Handbewegung
- 155-Grad-Blickwinkel, Zeitlupe mit 100 Bildern
- Propellerschutz fest verbaut
- Drei Akkus, Brille und Steuerung im Set
Das schränkt ein
- Mit ca. 377 g über der 249-Gramm-Grenze
- Kürzeste Einzelflugzeit mit 23 Minuten
- Gewöhnungsbedürftige Steuerung

Hier bekommst du das Gerät
DJI Avata 2 Fly Smart Combo
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Welches Modell passt zu wem?
Für den Einstieg in die Luftbildfotografie reicht die ATOM SE: zwei Akkus, Tasche, Anfängermodus und unter 249 Gramm. Die vier Kilometer Reichweite sind im erlaubten Sichtflug ohnehin nicht die Grenze.
Die ATOM 3 Fly More Combo ist die rundeste der drei: eigener Bildschirm an der Fernsteuerung, größerer Sensor, 4K mit 60 Bildern und 120 Minuten Gesamtflugzeit. Wer ernsthaft filmen will, findet hier das beste Verhältnis.
Die Avata 2 spielt in einer eigenen Kategorie. Wer aus der Ich-Perspektive fliegen will, bekommt mit Videobrille und Bewegungssteuerung ein Erlebnis, das die beiden anderen nicht bieten – dafür ist sie schwerer und die Flugzeit je Akku am kürzesten.
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Alle weiteren Vergleiche findest du in der Übersicht Top 3 Vergleiche.
Häufige Fragen
Welche Drohne fliegt am längsten?
Die ATOM 3 Fly More Combo mit 120 Minuten aus drei Akkus. Die ATOM SE kommt mit zwei Akkus auf 62 Minuten, die Avata 2 mit drei Akkus auf rund 69 Minuten.
Was bedeutet FPV?
First Person View – das Kamerabild kommt live in eine Videobrille, man fliegt aus der Perspektive der Drohne. Die DJI Avata 2 ist die einzige FPV-Drohne im Vergleich.
Brauche ich ein Smartphone zum Fliegen?
Bei der ATOM SE ja, das Livebild läuft über das Handy. Die ATOM 3 hat einen 5,5-Zoll-Bildschirm in der Fernsteuerung, die Avata 2 zeigt das Bild in der Brille.
Welche Drohnen bleiben unter 249 Gramm?
ATOM SE und ATOM 3 laut Herstellerangabe. Die Avata 2 wiegt rund 377 Gramm und fällt damit in die nächsthöhere EU-Klasse.
Wie unterscheiden sich die Sensoren?
Die ATOM SE hat einen 1/3-Zoll-Sensor mit 12 Megapixeln, ATOM 3 und Avata 2 jeweils 1/1,3 Zoll. Ein größerer Sensor sammelt mehr Licht, was besonders in der Dämmerung zählt.
