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Segway-Ninebot E-Scooter: die Top 3 im Vergleich

Segway-Ninebot gehört bei E-Scootern zu den bekanntesten Marken, und die drei Modelle hier decken drei Einsatzprofile ab: kompakt für kurze Wege, komfortabel für den täglichen Pendelweg und ausdauernd für lange Strecken.

Gemeinsam haben alle drei die deutsche Straßenzulassung mit 20 km/h Höchstgeschwindigkeit, 10-Zoll-Reifen und ein Doppelbremssystem. Unterschiede gibt es bei Reichweite, Federung und – für alle, die den Scooter in die Bahn tragen – beim Gewicht.

So ist dieser Vergleich entstanden

Das ist ein objektiver Vergleich auf Datenbasis, kein eigener Test: Ich habe diese Geräte nicht selbst in der Hand gehabt. Verglichen werden die Angaben der Hersteller und die Produktdaten von Amazon, dazu der Stand der Verfügbarkeit. Wo ich ein Gerät selbst getestet habe, findest du das in den Produktbewertungen.

Das Video zum Vergleich

Die drei Modelle im Überblick

Die Tabelle lässt sich seitlich scrollen.

Segway-Ninebot F2 Pro DSegway-Ninebot E3 Pro DSegway-Ninebot MAX G2 D
EinordnungAllrounderleistungsstark und leichtLangstrecken-Cruiser
Motor und Geschwindigkeit450 Watt Nennleistung (20 km/h)800 Watt Nennleistung (20 km/h)450 Watt Nennleistung (20 km/h)
Reichweite und Steigungbis zu 55 km (max. 22 % Steigung)bis zu 55 km im Eco-Modus, 47 km im Sport (max. 18 % Steigung)bis zu 70 km (max. 22 % Steigung)
Federung und ReifenFederung vorne (35 mm), 10 Zoll schlauchlosFederung vorne und hinten (10 Zoll schlauchlos)hydraulisch vorne und Doppelfeder hinten (10 Zoll selbstdichtend)
Gewicht und Belastbarkeit18,5 kg (max. 120 kg Fahrergewicht)17,9 kg (max. 100 kg Fahrergewicht)24,29 kg (max. 120 kg Fahrergewicht)
BesonderheitenTraktionskontrolle (TCS) integriert, eingebaute Blinker vorne und hinten, Apple Find My KompatibilitätApple Find My Kompatibilität, IPX5 Wasserschutz, SegRide Traktionssystemregeneratives Bremssystem, Apple Find My Kompatibilität, umfassendes Federungssystem
Hauptvorteilkompaktes Design für den Alltag, zusätzliche Sicherheit durch Blinker, hohe Fahrsicherheit dank TCSsehr leistungsstarker Motor (800 Watt), hoher Fahrkomfort durch beidseitige Federung, besonders geringes Eigengewicht (17,9 kg)sehr hohe Reichweite für lange Touren, pannensichere selbstdichtende Reifen, Energierückgewinnung beim Bremsen
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Werte aus der Vergleichstabelle des Videos, ergänzt um Hersteller- und Produktangaben von Amazon. * Affiliate-Link. Ich erhalte eine Provision, für dich bleibt der Preis gleich.

Segway-Ninebot F2 Pro D: der leichte Allrounder mit Traktionskontrolle

Der F2 Pro D kommt auf bis zu 55 Kilometer Reichweite und 450 Watt Nennleistung, mit denen er Steigungen bis 22 Prozent nimmt. Für den Alltag in einer hügeligen Stadt ist das der relevantere Wert als die Höchstgeschwindigkeit, die ohnehin bei 20 km/h gedeckelt ist.

Zur Sicherheit gehören eingebaute Front- und Heckblinker – beim Abbiegen der Unterschied zwischen Handzeichen und beiden Händen am Lenker –, eine elektrische Hupe und das Traction Control System, das auf Schotter und nasser Fahrbahn für Grip sorgt.

Gefedert ist das Vorderrad mit 35 Millimetern Hub. Mit 18,5 Kilogramm liegt er im Mittelfeld, die maximale Zuladung gibt Segway mit 120 Kilogramm an – der höchste ausgewiesene Wert der drei.

Dafür spricht

  • Bis 55 km Reichweite und 22 Prozent Steigung
  • Front- und Heckblinker sowie elektrische Hupe
  • Traktionskontrolle für nasse Straßen
  • Zuladung bis 120 kg

Das schränkt ein

  • Federung nur vorne
  • Aktuell schwer lieferbar
Segway-Ninebot F2 Pro D

Hier bekommst du das Gerät

Segway-Ninebot F2 Pro D

Segway-Ninebot E3 Pro D: Federung rundum und nur 17,9 Kilo

Der E3 Pro D ist der leichteste der drei und zugleich der einzige, dessen Reichweite Segway ehrlich zweiteilt: bis 55 Kilometer im Eco-Modus, 47 Kilometer bei Höchstgeschwindigkeit. Das ist die Angabe, die im Alltag zählt – Herstellerreichweiten beziehen sich sonst fast immer auf den sparsamsten Modus.

Der 800-Watt-Motor ist auf dem Papier der stärkste, Steigungen bis 18 Prozent schafft er. Wichtiger für den Pendelweg ist die Elastomerfederung vorne und hinten in Kombination mit schlauchlosen 10-Zoll-Reifen: Kopfsteinpflaster und abgesenkte Bordsteine kommen damit deutlich weniger in Handgelenke und Rücken.

Gebremst wird vorne mit Trommel-, hinten mit elektronischer Bremse, dazu kommt das SegRide-System mit Traktionskontrolle. Mit 17,9 Kilogramm lässt er sich noch die Treppe hochtragen, IPX5 schützt vor Spritzwasser, Apple „Wo ist?“ hilft, wenn er wegkommt. Von den dreien ist er der einzige gut verfügbare.

Dafür spricht

  • Leichtester der drei mit 17,9 kg
  • Federung vorne und hinten
  • Ehrliche Reichweitenangabe für beide Modi
  • Apple „Wo ist?“ und IPX5

Das schränkt ein

  • Geringste Steigfähigkeit mit 18 Prozent
  • Reichweite bei Höchsttempo deutlich kürzer
Segway-Ninebot E3 Pro D

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Segway-Ninebot E3 Pro D

Segway-Ninebot MAX G2 D: 70 Kilometer und pannensichere Reifen

Der MAX G2 D ist der Langstreckenläufer: bis zu 70 Kilometer mit einer Ladung, 450 Watt Nennleistung und 22 Prozent Steigfähigkeit. Wer pendelt und unterwegs nicht laden kann oder will, hat hier den größten Puffer.

Die Federung ist die aufwendigste der drei: ein hydraulischer Dämpfer vorne und eine Doppelfederung hinten. Das ist näher an einem Motorroller als an einem Tretroller und macht sich auf langen Strecken bemerkbar.

Ein Detail, das Vielfahrer zu schätzen wissen: Die schlauchlosen 10-Zoll-Reifen haben eine Gelschicht im Inneren, die Löcher bis vier Millimeter selbst abdichtet. Ein platter Reifen unterwegs ist damit deutlich unwahrscheinlicher. Apple „Wo ist?“ und ein regeneratives Bremssystem gehören ebenfalls dazu.

Dafür spricht

  • Größte Reichweite mit bis zu 70 km
  • Hydraulikdämpfer vorne, Doppelfederung hinten
  • Selbstabdichtende Reifen gegen Pannen
  • Apple „Wo ist?“ und regeneratives Bremsen

Das schränkt ein

  • Schwerste Bauart der drei
  • Aktuell schwer lieferbar
  • Teuerstes Modell
Segway-Ninebot MAX G2 D

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Segway-Ninebot MAX G2 D

Welches Modell passt zu wem?

Wer den Scooter täglich trägt – Treppen, Bahn, Büro –, nimmt den E3 Pro D: 17,9 Kilogramm, Federung rundum und eine Reichweitenangabe, die auch für zügiges Fahren gilt. Er ist außerdem der einzige der drei, der zuverlässig lieferbar ist.

Für hügelige Städte und höhere Zuladung ist der F2 Pro D die passende Wahl: 22 Prozent Steigung, 120 Kilogramm Zuladung und Traktionskontrolle.

Der MAX G2 D lohnt sich für lange Strecken. 70 Kilometer Reichweite, die beste Federung der drei und Reifen, die kleine Löcher selbst abdichten, machen ihn zum Pendlergerät für Wege, bei denen eine Panne richtig ärgerlich wäre.

Weitere Vergleiche aus Unterwegs

Alle weiteren Vergleiche findest du in der Übersicht Top 3 Vergleiche.

Häufige Fragen

Wie schnell fahren Segway-Ninebot E-Scooter?

Modelle mit deutscher Straßenzulassung fahren maximal 20 km/h. Das gilt für alle drei Scooter im Vergleich.

Welche Reichweite ist realistisch?

Herstellerangaben beziehen sich meist auf den sparsamsten Modus. Segway nennt beim E3 Pro D beide Werte: 55 km im Eco-Modus und 47 km bei Höchstgeschwindigkeit. Gewicht, Temperatur und Steigungen senken die Reichweite zusätzlich.

Welcher Scooter ist am bequemsten?

Der MAX G2 D mit hydraulischem Dämpfer vorne und Doppelfederung hinten, dicht gefolgt vom E3 Pro D mit Elastomerfederung an beiden Rädern. Der F2 Pro D federt nur vorne.

Was bringen selbstabdichtende Reifen?

Die Gelschicht im Reifen des MAX G2 D verschließt Löcher bis vier Millimeter von selbst – der häufigste Grund für eine Panne unterwegs fällt damit weitgehend weg.

Kann man die Scooter orten, wenn sie gestohlen werden?

Alle drei sind mit Apple „Wo ist?“ kompatibel. Der F2 Pro D und der MAX G2 D haben zusätzlich Traktionskontrolle beziehungsweise ein regeneratives Bremssystem.