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Kabelloser Poolroboter: die Top 3 im Vergleich

Akku-Poolroboter haben den Vorteil, dass kein Kabel im Wasser liegt und keine Steckdose in Beckennähe nötig ist. Der Unterschied zwischen den Modellen liegt darin, was sie reinigen: nur den Boden, oder auch Wände und die Wasserlinie – also den Rand, an dem sich der Schmutzfilm absetzt.

Die drei Geräte hier decken drei Klassen ab: ein leichter Bodenreiniger für Aufstellpools, ein Allrounder mit App und langer Laufzeit und ein Premiummodell, das nach getaner Arbeit an die Oberfläche fährt, damit man es herausheben kann, ohne sich zu bücken.

So ist dieser Vergleich entstanden

Das ist ein objektiver Vergleich auf Datenbasis, kein eigener Test: Ich habe diese Geräte nicht selbst in der Hand gehabt. Verglichen werden die Angaben der Hersteller und die Produktdaten von Amazon, dazu der Stand der Verfügbarkeit. Wo ich ein Gerät selbst getestet habe, findest du das in den Produktbewertungen.

Das Video zum Vergleich

Die drei Modelle im Überblick

Die Tabelle lässt sich seitlich scrollen.

Gosvor LiteVac 800AIPER Scuba S1Beatbot AquaSense 2
EinordnungEinstiegs-ModellMittelklassePremium-Modell
Poolgröße und Einsatzbereichbis 80 m² (Aufstellpools), reinigt nur den Bodenbis 150 m² (eingelassen), Boden, Wand und Wasserliniebis 300 m² (eingelassen), Boden, Wand und 2 x Wasserlinie
Saugleistung und Filter7.200 l/h (Doppelbürsten, 2 Saugöffnungen)15.900 l/h (180 µm plus 3 µm Ultrafeinfilter)ca. 20.800 l/h (150 µm zweischichtiger Filter)
Akku und Laufzeitbis zu 90 Min. Laufzeit (ca. 3 Std. Ladezeit)bis zu 180 Min. Laufzeit (7.800 mAh, 3 bis 4 Std. Ladezeit)bis zu 240 Min. Laufzeit (10.000 mAh, ca. 4 Std. Ladezeit)
Navigation und Steuerungautomatisch, 1 Modus (Self-Parking am Poolrand)WavePath Navigation über App (4 Modi, Self-Parking)intelligente Navigation über App (mehrere Modi, Oberflächen-Parkfunktion)
Gehäuse und GewichtKunststoff (3,4 kg)Kunststoff und Metall (7,6 kg)Automobil-Beschichtung mit UV-Schutz (10,5 kg)
Besonderheitenbesonders geringes Eigengewicht mit nur 3,4 kg, sehr einfache Ein-Knopf-Bedienung, parkt nach getaner Arbeit automatisch am Poolrandeffiziente Reinigung dank 3-µm-Ultrafeinfilter, adaptive WavePath-Navigation für lückenlose Abdeckung, vier wählbare Reinigungsmodidoppelte Wasserlinienreinigung für makellose Ränder, SmartDrain-Technologie für leichtere Entnahme, extrem lange Laufzeit von bis zu 4 Stunden
Hauptvorteilideales Einstiegsmodell für kleinere Aufstellpools, sofort einsatzbereit ohne langwierige App-Einrichtungklettert selbstständig Wände hoch für eine Rundum-Säuberung, starke Balance aus Laufzeit und Filterleistungkompromisslose Reinigungskraft für sehr große Poolanlagen, hochwertige Beschichtung für maximale Langlebigkeit
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Werte aus der Vergleichstabelle des Videos, ergänzt um Hersteller- und Produktangaben von Amazon. * Affiliate-Link. Ich erhalte eine Provision, für dich bleibt der Preis gleich.

Gosvor LiteVac 800: leicht, einfach, für den Poolboden

Der LiteVac 800 macht eine Sache und die gut: den Boden. Zwei Modi stehen zur Wahl – Normal mit 6.600 Litern pro Stunde und 90 Minuten Laufzeit oder Power Clean mit 7.200 Litern und 60 Minuten. Der stärkere Modus ist dafür gedacht, über Falten in der Poolfolie hinwegzukommen, ohne hängen zu bleiben.

Gedacht ist er für flache Böden bis 80 Quadratmeter, also für Aufstellpools und kleinere Einbaubecken. Wände und Wasserlinie reinigt er nicht.

Der größte praktische Vorteil ist das Gewicht: 3,4 Kilogramm lassen sich mit einer Hand aus dem Wasser heben – bei nassen Poolrobotern keine Selbstverständlichkeit. Bedient wird er über einen einzigen Knopf, die Innenstruktur ist bewusst einfach gehalten, damit weniger kaputtgehen kann. Gosvor gibt zwei Jahre Garantie.

Dafür spricht

  • Mit 3,4 kg sehr leicht herauszuheben
  • Zwei Saugmodi bis 7.200 Liter pro Stunde
  • Ein-Knopf-Bedienung ohne Einrichtung
  • Wenige Bauteile, dadurch wartungsarm

Das schränkt ein

  • Reinigt nur den Boden
  • Kürzeste Laufzeit im Vergleich
  • Nur für flache Böden geeignet
Gosvor Poolroboter LiteVac 800

Hier bekommst du das Gerät

Gosvor Poolroboter LiteVac 800

AIPER Scuba S1: Boden, Wand und Wasserlinie mit vier Stunden Laufzeit

Der Scuba S1 ist der Allrounder: Er reinigt Boden, Wände und Wasserlinie und arbeitet ab 30 Zentimetern Wassertiefe. Ein Kettenfahrwerk sorgt für den Halt, den er zum Klettern an der Wand braucht.

Bei der Laufzeit liegt er weit vorn: 240 bis 270 Minuten im Eco-Modus für die tägliche Pflege, bis zu 180 Minuten in den Modi Auto, Boden, Wand oder Zeitplan. Der Zeitplanmodus erlaubt einen Wochenplan, nach dem der Roboter von selbst losfährt.

Navigiert wird mit elf Sensoren und einem WavePath-Muster, das systematisch abfährt statt zufällig zu kreuzen. Der Doppelfilter kombiniert einen 180-Mikron-Standardfilter mit einem austauschbaren 3-Mikron-Feinfilter – der feine fängt Staub, Sand und Algen, die durch einen Standardfilter durchgehen würden. Gesteuert wird über die App, Updates kommen over the air.

Dafür spricht

  • Reinigt Boden, Wände und Wasserlinie
  • Bis zu 270 Minuten Laufzeit im Eco-Modus
  • Doppelfilter mit 3-Mikron-Feinfilter
  • Wochenplan und fünf Modi über die App

Das schränkt ein

  • Eco-Modus mit langer Laufzeit reinigt weniger gründlich
  • Feinfilter ist ein Verschleißteil
AIPER Scuba S1 Poolroboter

Hier bekommst du das Gerät

AIPER Scuba S1 Poolroboter

Beatbot AquaSense 2: parkt zum Herausheben an der Oberfläche

Der AquaSense 2 löst das Problem, das alle Poolroboter haben: Sie liegen nach der Reinigung voll Wasser am Beckenboden. Der Beatbot parkt nach getaner Arbeit oder bei niedrigem Akkustand automatisch an der Wasseroberfläche, und SmartDrain lässt das Wasser ab, bevor man ihn herausnimmt. Per App lässt er sich jederzeit an die Oberfläche holen.

Bei der Wasserlinie geht er ebenfalls weiter als üblich: Er schrubbt sie zweimal pro Durchgang statt nur einmal – genau dort setzt sich der Fettfilm aus Sonnencreme ab, der am hartnäckigsten ist.

Das Gehäuse trägt eine IMR-Beschichtung aus dem Automobilbereich, die gegen Sonneneinstrahlung und Wärme schützt. Mit rund 12 Kilogramm ist er allerdings der schwerste der drei – umso wichtiger die Parkfunktion.

Dafür spricht

  • Parkt automatisch an der Oberfläche, SmartDrain lässt Wasser ab
  • Schrubbt die Wasserlinie zweimal pro Durchgang
  • Reinigt Boden, Wände und Wasserlinie
  • UV- und wärmebeständige Beschichtung

Das schränkt ein

  • Mit 10,5 kg der schwerste der drei
  • Höchste Anschaffung der drei
  • Für kleine Aufstellpools überdimensioniert
Beatbot AquaSense 2 Poolroboter

Hier bekommst du das Gerät

Beatbot AquaSense 2 Poolroboter

Welches Modell passt zu wem?

Für den Aufstellpool im Garten, bei dem es nur um Sand und Blätter am Boden geht, reicht der Gosvor LiteVac 800 – und er ist mit 3,4 Kilo der einzige, den man mühelos mit einer Hand herausholt.

Sobald auch Wände und Wasserlinie sauber werden sollen, ist der AIPER Scuba S1 die vernünftigste Wahl: lange Laufzeit, systematische Navigation, Doppelfilter und ein Wochenplan, nach dem er selbstständig losfährt.

Der Beatbot AquaSense 2 ist das Komfortmodell: Er kommt zum Herausheben an die Oberfläche, lässt vorher das Wasser ab und nimmt die Wasserlinie doppelt vor. Wer sich beim Herausheben schon einmal den Rücken verrissen hat, weiß, wofür man dafür zahlt.

Weitere Vergleiche aus Garten & Grill

Alle weiteren Vergleiche findest du in der Übersicht Top 3 Vergleiche.

Häufige Fragen

Reinigen alle Poolroboter auch die Wände?

Nein. Der Gosvor LiteVac 800 ist ein reiner Bodenreiniger. AIPER Scuba S1 und Beatbot AquaSense 2 reinigen Boden, Wände und Wasserlinie.

Wie lange läuft ein Akku-Poolroboter?

Der Gosvor schafft 90 Minuten im Normal- und 60 im Power-Clean-Modus. Der AIPER Scuba S1 kommt im Eco-Modus auf 240 bis 270 Minuten, in den übrigen Modi auf bis zu 180 Minuten.

Warum ist die Wasserlinie so wichtig?

Dort setzt sich der Film aus Sonnencreme, Pollen und Fett ab. Der Beatbot AquaSense 2 schrubbt sie deshalb zweimal pro Durchgang statt einmal.

Wie schwer sind die Geräte beim Herausheben?

Der Gosvor wiegt 3,4 kg, der Beatbot 10,5 kg – Letzterer parkt dafür automatisch an der Oberfläche und lässt über SmartDrain vorher das Wasser ab.

Was bringt ein Feinfilter?

Der AIPER kombiniert einen 180-Mikron-Standardfilter mit einem 3-Mikron-Feinfilter. Der feine fängt Staub, Sand und Algen, die ein Standardfilter durchlässt.