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Mähroboter ohne Begrenzungskabel bis 500 m²

Mähroboter ohne Begrenzungskabel ersparen das Verlegen von Draht im Rasen – die Grenze wird stattdessen per App gezogen. Wie der Roboter danach weiß, wo er ist, lösen die Hersteller unterschiedlich: über Satellitensignal (RTK), über Kameras oder über beides zusammen.

Alle drei Modelle hier sind für Rasenflächen bis rund 500 m² ausgelegt, laufen ohne Draht und werden per App gesteuert. Der Unterschied liegt in der Navigation – und der entscheidet darüber, wie gut der Roboter unter Bäumen, an Hängen und in engen Ecken zurechtkommt.

So ist dieser Vergleich entstanden

Das ist ein objektiver Vergleich auf Datenbasis, kein eigener Test: Ich habe diese Geräte nicht selbst in der Hand gehabt. Verglichen werden die Angaben der Hersteller und die Produktdaten von Amazon, dazu der Stand der Verfügbarkeit. Wo ich ein Gerät selbst getestet habe, findest du das in den Produktbewertungen.

Das Video zum Vergleich

Die drei Modelle im Überblick

Die Tabelle lässt sich seitlich scrollen.

Navimow i105EMAMMOTION YUKA mini 2ANTHBOT M5
EinordnungKI-gestütztes Basis-Modellreines Kamera-ModellModell mit Dual-Vision
Navigation und HindernisseRTK plus Vision und EFLS 2.0 (erkennt über 150 Hindernisarten)3D-Kamera-System ohne RTK (erkennt über 300 Hindernisarten)RTK plus Dual-Vision HDR (erkennt über 1.000 Hindernisarten)
Schnitt und Fläche18 cm Schnittbreite (bis 500 m², ab 20 mm Höhe)19 cm Schnittbreite (bis 500 m², 20 bis 60 mm Höhe)20 cm Schnittbreite (bis 600 m², 30 bis 70 mm Höhe)
Steigung und KartierungKI Assist Mapping (bis 30 % Steigung)Auto-Mehrzonen und DropMow (bis 45 % Steigung, RWD)2 Kartierungsmodi per App (bis 45 % Steigung)
Zusatzfunktionen und Schutzintegrierter Igelschutz (regelmäßige OTA-Updates)herausnehmbarer Akku (Absturzsensorik, 3 Jahre Garantie)IPX6 und Wettersensoren (Tierschutz und Diebstahlschutz)
Maße und Gewicht54,5 x 38,5 x 28,5 cm (10,9 kg)52,5 x 41,3 x 28,1 cm (10,6 kg)51,5 x 39,2 x 27,8 cm (17,9 kg)
Besonderheitenzentimetergenaue Positionierung durch EFLS-2.0-Technologie, automatisierte Software-Verbesserungen über OTA-Updates, inklusive Ladestation und GNSS-Antennensetfunktioniert ganz ohne RTK-Signal dank reinem 3D-Kamerasystem, DropMow-Modus ermöglicht Mähen ohne vorherige Kartierung, erkennt Abhänge, Treppen und Poolränder zuverlässigsehr schnelle Einrichtung in unter 10 Minuten, besonders leiser Betrieb mit unter 58 Dezibel, smarte Sensoren berücksichtigen Regen sowie Sonnenauf- und -untergang
Hauptvorteilhohe Zuverlässigkeit durch die Kombination aus RTK und Vision-Kamera, langzeiterprobtes Mähroboter-Modellideal für Grundstücke mit hohen Bäumen oder Gebäuden, da kein GPS- oder RTK-Signal nötig ist, mühelose Bewältigung von Steigungen bis 45 Prozentherausragende Hinderniserkennung mit über 1.000 Objekttypen dank Dual-Vision HDR, umfassender Rundumschutz aus Wasserschutz, Diebstahlsicherung und Tiererkennung
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Werte aus der Vergleichstabelle des Videos, ergänzt um Hersteller- und Produktangaben von Amazon. * Affiliate-Link. Ich erhalte eine Provision, für dich bleibt der Preis gleich.

Navimow i105E: RTK-Antenne und Kamera zusammen

Der i105E ist für empfohlene 500 m² ausgelegt, maximal 600 m². Er navigiert über RTK – eine mitgelieferte GNSS-Antenne empfängt Satellitensignale und bestimmt die Position zentimetergenau – und ergänzt das mit Kameradaten. Navimow nennt die Kombination EFLS 2.0; sie soll den Roboter auch unter Bäumen und in engen Korridoren auf Kurs halten, wo das Satellitensignal allein schwach wird.

Die Kamera mit 140 Grad Sichtfeld erkennt nach Herstellerangabe über 150 Arten von Hindernissen. Die Schnittbreite liegt bei 18 cm, die Schnitthöhe lässt sich in fünf Positionen einstellen.

Eingerichtet wird der Rasen per Smartphone: Virtuelle Grenzen ziehst Du in der App, die KI-gestützte Assist-Mapping-Funktion erkennt die Rasenkanten selbst und kartiert den Arbeitsbereich. Ein Igelschutz soll dafür sorgen, dass Kleintiere beim Mähen nicht unter die Klingen kommen. Im Karton liegen Ladestation, GNSS-Antennenset, Netzteil mit Verlängerung, Ersatzklingen und Installationszubehör.

Dafür spricht

  • RTK und Kamera zusammen, auch unter Bäumen
  • Assist Mapping erkennt die Rasenkanten automatisch
  • Igelschutz
  • Vollständiges Zubehörpaket inklusive Ersatzklingen

Das schränkt ein

  • Braucht eine aufgestellte GNSS-Antenne
  • Schmalste Schnittbreite der drei
  • Schnitthöhe nur in festen Stufen
Navimow i105E Mähroboter

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Navimow i105E Mähroboter

MAMMOTION YUKA mini 2: drei Kameras statt Satellitensignal

Der YUKA mini 2 geht den anderen Weg: Er verzichtet komplett auf RTK und arbeitet mit drei Kameras. Zwei seitliche Monokameras messen über den Bildvergleich Abstände, eine zentrale Farbkamera erkennt die Rasengrenzen. Zusammen ergibt das eine zentimetergenaue Positionierung und eine 3D-Karte – ohne dass irgendwo eine Antenne stehen muss und ohne Signalabbruch, wenn der Himmel zugewachsen ist.

Die KI erkennt laut MAMMOTION über 300 Objekttypen, eine Absturzsensorik hält den Roboter von Treppen, Abhängen und Poolrändern fern. Die Schnittbreite beträgt 19 cm, die Schnitthöhe lässt sich stufenlos zwischen 20 und 60 mm wählen, geschnitten wird mit fünf freischwingenden Klingen. Der Hinterradantrieb bringt ihn Steigungen bis 45 Prozent hinauf.

Praktisch ist der Drop-&-Mow-Modus: Roboter auf den Rasen stellen, Start drücken, fertig – ohne vorherige Kartierung. Für regelmäßiges Mähen kartiert er bis zu fünf Zonen. Der 4,5-Ah-Akku ist herausnehmbar und lässt sich separat laden oder tauschen.

Dafür spricht

  • Keine RTK-Antenne nötig, kein Signalabbruch
  • Drop-&-Mow ohne vorherige Kartierung
  • Herausnehmbarer Akku
  • Absturzsensorik für Treppen und Poolränder

Das schränkt ein

  • Kamerabasierte Navigation braucht ausreichend Licht
  • Kleinere Maximalfläche als die RTK-Modelle
  • Nur fünf kartierbare Zonen
MAMMOTION YUKA mini 2 500

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MAMMOTION YUKA mini 2 500

ANTHBOT M5: RTK, Dual-Kamera und Wettersensoren

Der M5 kombiniert beides: RTK-Positionierung, die Signale von 155 Satelliten gleichzeitig empfängt, und eine HDR-Dual-Vision-Kamera, die bei schwachem GPS-Empfang unter dichten Bäumen übernimmt. Die 150-Grad-Weitwinkelkamera erkennt nach Herstellerangabe über 1.000 Objekttypen und identifiziert dabei auch Haustiere und Igel.

Die Schnittbreite liegt mit 20 cm am höchsten, die Schnitthöhe zwischen 30 und 70 mm. Der bürstenlose Motor schafft laut ANTHBOT 80 bis 150 m² pro Stunde, Steigungen bis 45 Prozent sind möglich, und die empfohlene Fläche reicht bis 600 m², maximal 600 m².

Dazu kommt einiges an Ausstattung: Wettersensoren werten Sonnenauf- und -untergang sowie Regendaten aus und mähen nur bei passendem Wetter, das Gehäuse ist nach IPX6 gegen starkes Strahlwasser geschützt, die Lautstärke liegt unter 58 Dezibel. Per App lässt sich der Roboter im RC-Modus manuell fahren, ein Diebstahlschutz ist auf Knopfdruck aktiv, Updates kommen über WLAN.

Dafür spricht

  • RTK und Kamera, dazu die breiteste Schnittbreite
  • Erkennt über 1.000 Objekttypen inklusive Tieren
  • Wettersensoren und IPX6-Gehäuse
  • Manuelle Steuerung per App und Diebstahlschutz

Das schränkt ein

  • Montage erforderlich
  • Erst ab 30 mm Schnitthöhe – die beiden anderen gehen auf 20 mm herunter
  • Mit 17,9 kg deutlich schwerer als die beiden anderen
ANTHBOT M5 Mähroboter

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ANTHBOT M5 Mähroboter

Welches Modell passt zu wem?

Wenn der Rasen offen liegt und das Satellitensignal freie Sicht hat, ist der Navimow i105E die naheliegende Wahl: RTK plus Kamera, automatische Kantenerkennung beim Einrichten und ein komplettes Zubehörpaket.

Für Gärten mit alten Bäumen, Hauswänden oder schmalen Durchgängen spricht viel für den MAMMOTION YUKA mini 2: Ohne RTK gibt es auch keinen Signalabbruch, und die Absturzsensorik ist an Terrassenkanten und Poolrändern ein echtes Argument. Der Drop-&-Mow-Modus macht ihn außerdem zum unkompliziertesten Gerät für den ersten Einsatz.

Der ANTHBOT M5 ist der Ausstattungssieger: breiteste Schnittbreite, größte Maximalfläche, Wettersensoren, IPX6 und ein Tiererkennungs-Algorithmus. Wer beide Navigationsarten zusammen will und über das höhere Gewicht hinwegsieht, bekommt hier am meisten Technik.

Weitere Vergleiche aus Garten & Grill

Alle weiteren Vergleiche findest du in der Übersicht Top 3 Vergleiche.

Häufige Fragen

Was ist RTK bei einem Mähroboter?

RTK steht für Real Time Kinematic: Eine feste Antenne im Garten empfängt Satellitensignale und korrigiert damit die Position des Roboters auf Zentimeter genau. Navimow i105E und ANTHBOT M5 arbeiten so, der MAMMOTION YUKA mini 2 nicht.

Funktioniert ein Mähroboter ohne RTK-Antenne?

Ja. Der YUKA mini 2 navigiert ausschließlich über drei Kameras und erstellt daraus eine 3D-Karte. Der Vorteil: kein Signalabbruch unter Bäumen. Der Nachteil: Kameras brauchen ausreichend Licht.

Wie steil darf der Rasen sein?

MAMMOTION und ANTHBOT geben Steigungen bis 45 Prozent an, der YUKA mini 2 mit Hinterradantrieb für zusätzliche Traktion.

Wie werden die Grenzen des Rasens festgelegt?

Per App. Beim Navimow erkennt die Assist-Mapping-Funktion die Rasenkanten automatisch, der YUKA mini 2 kartiert bis zu fünf Zonen und kann im Drop-&-Mow-Modus sogar ganz ohne Karte losfahren.

Mähen die Roboter auch bei Regen?

Der ANTHBOT M5 hat Wettersensoren und wertet Regendaten aus, um nur bei passendem Wetter zu mähen; sein Gehäuse ist nach IPX6 geschützt. Bei den anderen beiden regelst Du Mähzeiten über die App.